04. FEBRUAR 2012
Elmos Korna Online - was den Globus bewegt
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EKO Elmos Korna Online - Wwas den Globus bewegt g+h-Newsletter vom 03.02.2012: Das Sandmännchen ist da!
Nun liebe Kinder gebt fein Acht, ich hab´euch etwas mitgebracht. Die meisten werden diesen Satz kennen und mit Erinnerungen an die eigene Kindheit verbinden. Damals, vor unendlich langer Zeit, schien die Welt aus dem frühkindlichen Blickwinkel so völlig anders als die traute Umgebung daheim zwischen Legos und Barbie-Puppen. Das Treiben der Erwachsenen hatte schon manchmal etwas Befremdliches und von Zeit zu Zeit auch etwas Nachahmenswertes. Kinder möchten möglichst rasch erwachsen werden, weil sie der Überzeugung sind, dass die Welt der Großen und Weisen voller Reize ist und selbstverständlich genau das Gegenteil von Kindheit verkörpert. Das war auch über viele Epochen der Fall und bis in die Neuzeit hinein unterschied man zwischen der Welt der Kinder und Erwachsenen überhaupt nicht.   » mehr
g+h-Newsletter vom 20.01.2011: Die schwerste Krise aller Zeiten.
So kommentierte Kanzlerettchen den Niedergang der Einheitswährung Anfang Dezember letzten Jahres. Neben vielem anderem Blödsinn säuselte sie von allen möglichen Stabilitätsmaßnahmen und gipfelte bei Ihren Erkenntnissen unterhalb des Hilfsschulniveaus, dass die Schulden die Ursache der Krise seien und diese Ursache bekämpft werden müsse. Schön wäre es gewesen, wenn Sie proklamiert hätte, dass die Ursache der vermeintlich größten Krise aller Zeiten in den Köpfen der größten Schwachköpfe aller Zeiten zu suchen und zu finden ist (eigentlich müsste es "sei" heißen, aber angesichts der Fakten möchte ich es so belassen). Ja, es ist schon beeindruckend, was Europas Penner so alles fabrizieren. Dazu gehört auch die still und heimlich verabschiede Eurokratenidiotie, die deutschen Exportüberschüsse auf sechs Prozent zu limitieren.   » mehr
g+h-Newsletter vom 20.01.2011: ElmoLeaks.
Nach Informationen des öffentlichen Geheimdienstes ELMO droht in Afghanistan nach Abzug der westlichen Truppen ein Bürgerkrieg. Die verschlüsselten Elmo-Dossiers liegen der Redaktion seit längerer Zeit vor und gelangten bereits am 12. März 2011 auf die Homepage des konspirativen Magazins g+h Geheimdienst und Hochstapler. Die Informationsdienste der Bundeswehr müssen sich Zugang zu diesen hochbrisanten Informationen verschafft haben und den Zugangscode www.guh-elektro.de entschlüsselt haben. Nur so ist ihre messerscharfe Analyse der po-litischen Situation in der östlichen Drogenhochburg zu erklären. Denn Anfang Dezember zitierte die Bildzeitung aus geheimen Bundeswehrpapieren. Nach Abzug der ISAF-Truppen drohe ein Bürgerkrieg, ähnlich wie nach der russischen Niederlage am Hindukusch, soll dort zu lesen gewesen sein.   » mehr
g+h-Newsletter vom 13.01.2011: Lieber Christian
erkläre Deinen Rücktritt! Die Debatte um unseren Bundespräsi (fast hätte ich Präser formuliert - obwohl - irgendwie übergestülpt wurde er uns schon -oder?) überschattet in ihrer grandiosen Bedeutungslosigkeit alle wichtigen Themen und aktuellen Probleme. Ich hatte ja bereits unmittelbar nach seiner Ernennung (oder wurde er gewählt? - ich weiß es gar nicht) an dieser Stelle von einer Erfindung des Kanzlerettchens gesprochen. Und bei Lichte betratet ist es ja wohl auch nicht mehr. Wenn ich nun schreibe "Christian tritt zurück", klingt das so, als ob ich hier etwas zu sagen hätte. Außerdem wäre das "Du" gegenüber dem Staatsoberhaupt eine Beleidigung, der ja wohl gern Magnifizenz oder Exzellenz oder Potenz oder Fla.. - nein, das lasse ich jetzt. Aber per Du bin ich schon mit unserem Christian, denn bislang hat er es mir nicht offiziell aufgekündigt.   » mehr
g+h-Newsletter vom 16.12.2011: Frohe Botschaft allen Erdenbürgern.
Unseren Newsletter-Lesern und natürlich jenen meiner Rubrik wünsche ich ein besinnliches Weihnachtsfest und einen erfolgreichen Start in ein hoffentlich glückliches und gesundes Neues Jahr. Ab dem 13. Januar ist Elmos Korna wieder besetzt. Bis dahin behalte ich den Globus, unser Kanzlerettchen, das Universum, den Euro, ganz besonders die D-Mark und den Po unserer Litiker im Auge, um Ihnen im Januar zu erklären, warum sie gar keinen haben; Ihnen also oberallgäuerisch rustikal formuliert der Arsch in der Hose fehlt.   » mehr
g+h-Newsletter vom 09.12.2011: Brandgefahr unterm Baum.
Ich hatte ja letzte Woche proklamiert, dass ich kein Weihnachten feiere. Aber natürlich denke ich in dieser Zeit aus überlieferter christlicher Nächstenliebe besonders an meine Mitmenschen und vor allem jene, denen das Schicksal übel mitspielen könnte. Am oder besser unterm Weihnachtsbaum lauert nämlich der Tod. Die Behörden sind bereits alarmiert und erwägen ein generelles Verbot von klassischer Kerzenbeleuchtung. Die Illumination des Christbaums soll konsequent auf moderne LED-Systeme umgestellt werden. Nicht weil man das milde Kerzenlicht und sein romantisches Flackern der Weihnachtskommjunitie entziehen möchte, sondern aus Gründen des Gebäude- und vor allem des Personenschutzes.   » mehr
g+h-Newsletter vom 02.12.2011: Alle Jahre wieder!
Gibt es mehr oder weniger fröhliche Weihnachten. Und alle Jahre wieder diskutieren viele über den Beginn der Weihnachtszeit im August. Wenn die Freibäder überfüllt sind, strömt der Christenheit bei Aldi & Co bereit der Duft von Spekulatius und Lebkuchen in die Nase. Am besten wäre es, wenn wir die Weihnachtsdeko das ganze Jahr über pflegten, so wie es Heinrich Böll in einer seiner Erzählungen einmal beschrieb. An jedem 24. des Monats säßen wir dann bei Glühwein und Kerzenlicht um die Plastefichte, ließen die immergrünen Blätter des Tannenbaums hochleben und beschenkten uns mit sinnlosem Gedöns. Wenn dann auch noch die Verwandtschaft dazu stieße, müsste man nicht einmal auf den obligatorischen Familienzwist am zweiten Feiertag verzichten.   » mehr
g+h-Newsletter vom 25.11.2011: Bild Dir Deine Meinung.
Ja, so einfach kann Meinungsbildung sein. Man braucht nur unsere vielzitierte Bildzeitung aufzuschlagen (lesen kann man sie ja nicht) und schon hat man eine Meinung. Übrigens hat ja meine hochgeschätzte Kollegin Alice Schwarzer sich dort vor einigen Jahren in einer Testimonialanzeige präsentiert. War das bedruckte Papier vorher für Schwarzer eher frauen- und menschenfeindlich, muss es bei ihr nach dem Motto "Eh man´s gedacht, wie der Dieb in der Nacht, ist´s schon vollbracht" zur pekuniären Kehrtwendung gekommen sein. Daraufhin änderte sich meine Meinung über die Walküre der Frauenbewegung; meine Vorurteile aus grauer Vorzeit wurden bestätigt - Alice im Wunderland bestätigte sich als Märchen. Nur sehr wenige Menschen sind authentisch.   » mehr
g+h-Newsletter vom 18.11.2011: Die Märkte greifen an!
Schon lange frage ich mich, welche Bedeutung die Börsennachrichten vor der Tagesschau haben - und nicht nur hier, denn mit den Wertpapierturbulenzen wird man den ganzen Tag über belästigt, obwohl nur ein sehr geringer Teil der deutschen Bevölkerung Aktien hält; ich besitze überhaupt keine. Und die Profis unter den Anlegern wissen ohnehin, was die Börsenstunde geschlagen hat, während der Rest - vor allem unsere Po-litiker - überhaupt keinen Durchblick hat. Wozu also die nutzlose Information, dass besagte Märkte nachgegeben haben? Wenn sie sich nicht auf den Beinen halten können, sollen sie sich einen Orthopäden suchen, der ihnen Krücken verschreibt. Ich bin der Meinung, dass man Börsennachrichten in der öffentlich-rechtlichen Glotze verbieten sollte - weil sie das Volk weiter verblöden und völlig sinnentleertes Gefasel enthalten.  » mehr
g+h-Newsletter vom 11.11.2011: Kanzlerettes nominaler Hehrkatt (sächsisch wäähre dö Schröbwöhse Höhrkött wöhl besser).
Sollten Sie jemals versucht haben, den Mädchenhaarschnitt von Kohl, nein, ich meine den Haarschnitt von Kohls Mädchen unter psychologischen Gesichtspunkten zu interpretieren, wird es ihnen vermutlich wie mir ergangen sein. Weil sie unserem Papst nicht allzu gewogen ist und dem Protestantismus zugerechnet wird, scheint ihr karmisches Schicksal bis ins 16. Jahrhundert zurückzugehen. Damals, vor unendlich langer Zeit, lebte hierzulande unser allseits beliebter Maddin, also Dr. Martin Luther. Und dieser hatte mit unserem Mädel nicht nur den Doktor gemeinsam – ich behaupte hier nicht, dass es sich um eine Art gemeinsamen Hausarzt handelte, sondern lediglich den akademischen Titel, der damals viel und heute nichts bedeutet –, sondern in der Ahnenreihe auch denselben Scherenmeister.   » mehr
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