26. AUGUST 2016

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Wir lieben unsere Produkte


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Kaiser. - Die Marke Kaiser steht seit 108 Jahren für innovative und grundsolide Produktlösungen. Nach wie vor setzt das mittelständische Familienunternehmen mit innovativen Produkten und Systemen Maßstäbe. g+h sprach in Schalksmühle mit dem Geschäftsführer.
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Herr Kaiser, wie ist Ihr Unternehmen heute auf dem Markt positioniert?

Die Firma Kaiser, 1904 gegründet, ist nach wie vor ein mittelständisches Familienunternehmen; wir sind seit 108 Jahren im Geschäftsbereich der Elektroinstallation unterwegs.

Auf eine vergleichbar lange Tradition können nur wenige Unternehmen der Branche zurückblicken. Außer unserem Stammsitz hier in Schalksmühle gibt es noch ein Tochterunternehmen in der Schweiz, die Firma Agro und ein weiteres, die Firma Helia in Belgien. In Schalksmühle sind rund 220, in der gesamten Gruppe etwa 320 Mitarbeiter tätig .

In welchen Bereichen liegen Ihre Aufgabenschwerpunkte?

Wir beschäftigen uns vorrangig mit der Gebäudehülle und befinden uns sozusagen auf der passiven Seite der Elektrotechnik. Hier haben wir uns in der Vergangenheit sehr gut auf dem Markt positioniert und stellen dem Elektrohandwerk Produkte und Systemlösungen zur Verfügung, die dem Installateur helfen, seine Aufgaben effizient, wirtschaftlich und sicher zu bewältigen.

Das Unternehmen wurde von Ihrem Großvater gegründet. Welche Produkte gab es am Anfang?

Begonnen hat alles im Bereich der Metallverarbeitung, konkret mit dem tatsächlich berühmten Kaiserrohr. Gefertigt wurden in den ersten Jahrzehnten nach der Unternehmensgründung Rohre und Dosen aus Metall; Kunststoff gab es zu dieser Zeit noch gar nicht. Eine große Zäsur stellte dann der Einstieg in die Kunststofftechnik 1956 dar, als mein Vater bei einem Kundenbesuch in Norddeutschland erstmals eine Kunststoffdose sah.

Sofort reifte in ihm der Entschluss, die Produktion auf Kunststoffdosen umzustellen. Fortan wurden aus unseren Metalldosen Kunststoffdosen und wir konzentrierten uns auf Installationslösungen in der Wand.

Gab es so etwas wie einen nachhaltigen Entwicklungsschub in der Unternehmensgeschichte?

Ja, in der Tat, den hat es gegeben und zwar in der Folge des Mauerfalls und der damit verbundenen Erschließung der Ostmärkte.

Drei Tage nach Öffnung der Grenze haben wir hier in Schalksmühle unseren neuen Firmensitz bezogen. Mit diesem Schritt entwickelten wir uns vom „sauerländer Fabriksken“ zu einem leistungsstarken Unternehmen und sukzessive zu einer kleinen Unternehmensgruppe.

Der Fall der Mauer, auch wenn wir ihn bei der Planung unseres heutigen Unternehmenssitzes noch nicht absehen konnten, hat ein kontinuierliches Unternehmenswachstum eingeleitet, das bis heute anhält.

Wie spiegelte sich dieses Unternehmenswachstum auf der Produktseite wider?

Zunächst einmal möchte ich anmerken, dass wir die neuen Bundesländer als wichtigen, integralen Bestandteil Deutschlands sofort akzeptierten. Schon kurz nach dem Fall der Mauer reiste ich mit Katalog und Musterkoffer nach Ostdeutschland, um für uns diesen Markt vorzubereiten und zu erschließen. Ich war der festen Überzeugung, dass Deutschland rasch zusammenwachsen würde und wir einen einheitlichen Markt bekämen, der für uns mit einem hohen Wachstumspotential ausgestattet sein würde. Wir sind damals nicht in die neuen Bundesländer gekommen, um das schnelle Geld zu machen, sondern hier für uns einen soliden Markt in Partnerschaft mit den dort tätigen Handwerkern und Großhändlern zu erschließen. Das ist uns gelungen.

In diese Phase fiel auch die Gründung der 1A Elektrik, ein Zusammenschluss von sieben Markenherstellern aus Westdeutschland, die damals zusammenfanden, um Vertretern vor Ort den Boden zu bereiten, damit diese den Weg in die Selbständigkeit gehen konnten. Das war der seriöse Aufbau einer gemeinsamen Vertriebsstruktur in den neuen Bundesländern, so wie wir ihn auch im Westen mit Handelsvertretungen hatten.


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g+h 07/2012
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