12. DEZEMBER 2017

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Cockpit für Automation


<strong>Jung.</strong> Der Facility-Pilot stellt als Softwarelösung die Zentrale für alle Funktionen rund um KNX und darüber hinaus dar. Über eine neue Protokollschnittstelle hat er jetzt Zutritt zur Apple-Welt bekommen. Multimedia-Technik wird damit erschwinglich.

Der Facility-Pilot ist mehr als eine Visualisierungslösung. Hardwareunabhängig lassen sich mit ihm komplexe technische Abläufe komfortabel sichtbar machen und auch steuern. Das netzwerkfähige System kann jederzeit erweitert werden und gestattet darüber hinaus die Einbindung von nicht busspezifischen Systemen – wie Audiokomponenten – in die KNX-Welt.

Visualisierung und KNX sind viel diskutierte Themen, die nach wie vor für Reibung sorgen. Einerseits kommen auf den Elektrotechniker aufwendige Programmierarbeiten zu, andererseits grenzen eingeschränkte Möglichkeiten die kreativen Spielräume ein und machen das Thema Visualisierung zur Domäne von technikverliebten KNX-Experten. Mit dem modularen Softwaresystem Jung Facility-Pilot wurde eine Gesamtlösung für die Gebäudesystemtechnik entwickelt, die jetzt einem breiten Anwenderfeld das Thema Visualisierung erschließt und darüber hinaus wegweisende Entwicklungsschritte enthält, wenn es um zusätzliche Funktionalitäten wie Zugriffe vom Internet geht. Dazu passt auch die Gesamtphilosophie, die es möglich macht, ohne Programmierung Anzeigen für Prozessverläufe oder Archive für Werteverläufe und Ereignisse aufzubauen; ja selbst Controller-Funktionen lassen sich per Drag&Drop konfigurieren. Und für Spezialisten besteht weiterhin die Möglichkeit der Visualisierungsprogrammierung, sofern besondere Anforderungen bestehen, die das System nicht standardmäßig abdeckt. Die vollständige Programmierumgebung für BASIC-Skripte schafft die Voraussetzung dafür. Wichtig ist, dass der Facility-Pilot ein offenes System ist und unabhängig von jeder Hardware arbeitet. Planerisch existieren damit keinerlei Einschränkungen wie bei vielen anderen Systemen.

Die Basistechnik und erste Weiterentwicklungen des Facility- Pilot hat g+h bereits ausführlich vorgestellt. Jetzt wurde das System wiederum um interessante Features erweitert und hat Anschluss an die Apple-Welt erhalten. Schon vor längerer Zeit war der Facilty-Pilot – ursprünglich als Einplatzlösung konzipiert – für größere Anlagen in Objekten, aber auch für hochwertige Installationen im privaten Wohnungsbau um die Möglichkeit der Zentralsteuerung erweitert worden. Genutzt wird dabei ein drahtloses oder drahtgebundenes Ethernet. Der Weg in die Multimedia- und in diesem Fall in die Apple- Welt war damit geebnet. Möglich gemacht hat das die Entwicklung einer neuen Protokollschnittstelle. In der Schalksmühler Unternehmenszentrale von Jung sprach die g+h-Redaktion mit dem Entwickler der Schnittstelle, Michael Eudenbach (Intelligent Building Services GmbH, Dortmund), Jens Stoll (Key Account Manager bei Jung) und Andreas Espen (Geschäftsführer der ESF Software GmbH, Kaiserslautern).

Herr Espen, der Facility-Pilot wird als offenes System kontinuierlich weiterentwickelt. Welche Möglichkeiten der Einbindung von Fremdsystemen stehen zurzeit zur Verfügung?
Andreas Espen: Für den Facility- Pilot gibt es neben den bekannten KNX-, OPC- und XPL-Editoren jetzt eine Komponente, mit der weitere Fremdsysteme an die interaktive Software angebunden werden können, ohne irgendeine Veränderung am Pilot selbst vorzunehmen. Die Komponente schafft eine Umgebung, in der über ein Script, also eine Befehlssequenz das jeweilige System angebunden werden kann. Das erste System ist m...myhome. Mit ihm wird die Vielfalt der Apple-Welt in Facility-Pilot eingebunden.

Wie wird der Prozessanschluss realisiert?
Das System sucht nach Prozessanschlüssen. Findet es einen auf Basis eines Verzeichnisses, befindet sich dort eine Beschreibung in Form des Scripts. Die Komponente führt dieses Script aus und realisiert den Prozessanschluss.

Können mehrere Fremdsysteme gleichzeitig genutzt werden?
Ja, die Komponente schafft eine virtuelle Maschine, in der das Script abläuft, was für den Prozessanschluss spezifisch ist. Von diesen virtuellen Umgebungen aus kann die neue Komponente mehrere Fremdsysteme parallel laufen lassen. So ist es leicht möglich, Geräte wie m...myhome und andere einzubinden, ohne eine Änderung an der Software selbst vornehmen zu müssen.

Herr Stoll, mit der neuen Protokollschnittstelle m...myhome haben Sie die Systemtechnik von Jung an die Apple-Welt herangeführt, welche Beweggründe gab es dafür?
Jens Stoll: Da wir immer mehr Prozessanschlüsse entwickeln möchten, um ganz einfach flexibler zu sein, haben wir im letzten Jahr mit Michael Eudenbach einen Partner gefunden, der die Apple- Welt in die KNX-Welt eingebunden hat, indem er eine Protokollschnittstelle schuf. Mit der neuen Schnittstelle wurde jetzt eine wirtschaftliche Möglichkeit eröffnet, dass eine breite Schicht von Anwendern moderner Gebäudesystemtechnik die vielfältigen Funktionalitäten der Apple-Welt nutzen kann.
Die Vorteile von Apple liegen klar auf der Hand, denn hier wird zum Beispiel Multitasking Realität. Fernsehen, Musik und eine DVD können beispielsweise gleichzeitig laufen, ohne Ruckeln oder Verzögerungen in Kauf nehmen zu müssen.

Die Basis bildet ein Rechner?
Ja, eingesetzt wird zum Beispiel ein Apple Mac-Mini oder jeder andere Apple-PC mit dem Betriebssystem OSX. Der „Mini“ reicht aber in jeder Hinsicht aus, da er über eine Leistung verfügt, die allenfalls von Quad-Rechnern der Windows-Welt erreicht wird.

Dafür ist das System aber sicherlich hochpreisig?
Nein, im Gegenteil, gegenüber anderen ist es sogar ausgesprochen preiswert. Mit geringen Kosten erschließt sich dem Nutzer die ganze Multimedia-Welt, bei einer Qualität, für die man sonst mehrere Zehntausend Euro ausgeben müsste.
Hinzu kommt als wichtiger Aspekt die vollständige Integration in die Gebäudesystemtechnik.

Wie erfolgt diese?
Man hat zunächst den Apple-PC, dann die Protokollschnittstelle m...myhome, die von außen, bei Jung ist das der Facility-Pilot, zur Bedienung der KNX-Anlage abgegriffen werden kann.

Herr Eudenbach, wie kamen Sie auf die Idee der Entwicklung der Schnittstelle?
Michael Eudenbach: Da waren zunächst die Kundenwünsche im Bereich Multimedia und die zur Verfügung stehenden Lösungen. Nach eingehender Marktrecherche sind wir zu der Ansicht gekommen, ein eigenes System zu entwickeln.

Warum genau?
Manche Systeme funktionierten nicht so, wie wir es wünschten, bei anderen waren die Kosten in Relation zur Leistung einfach zu hoch. Ich kann heute keinem meiner PC-interessierten Kunden sagen, warum ich ihm ein 10-Zoll- Panel für 6.000 oder gar 10.000 Euro anbiete. Deshalb haben wir versucht, für uns ein System zu schaffen, das dem Multimediatrend folgt, über das ich aber auch gleichzeitig die Gebäudetechnik bedienen kann. Mit Apple fanden wir eine stabile und preiswerte Plattform, dies zu realisieren.
Warum soll ich zum Beispiel nicht die Musikanlage über einen Tastsensor an der Wand bedienen können. Um das zu ermöglichen, sind Schnittstellen erforderlich, die wir im Apple geschaffen haben. Mit unserer Schnittstelle können wir zu jederzeit und überall auf den Mac zugreifen.

Wie wird die Technik in der Praxis eingesetzt?
Der Nutzer erhält von uns ein komplettes Media-Center. Mit Facility-Pilot oder auch über Tastsensoren hat der Nutzer die Möglichkeit, den Apple zu steuern. Bequem kann er jetzt per Tastendruck die Stereoanlage und das TV-Gerät einschalten. Gleichzeitig geht der Mac auf TV-Betrieb, spielt mir den Nachrichtenkanal ein. Das macht zum Beispiel im Badezimmer Sinn. Viele haben heute dort ein Spiegel-TV. Hier ist es sogar möglich, dass der Fernseher automatisch via Präsenzmelder aktiviert wird. Herzstück bleibt immer der Mac, der alle Multimedia-Anwendungen zur Verfügung stellt.

Ist die Installation für den Elektroinstallateur auch so einfach?
Ja, der Installateur bekommt ein fertig konfektioniertes System und kann seinen Kunden die komplette Multimedia-Welt eröffnen und diese mit KNX verknüpfen. Wer mit der ETS erfolgreich umgeht, kann auch m...myhome konfigurieren. Die einfache Bedienbarkeit war uns bei der Entwicklung sehr wichtig.

Seit wann beschäftigen Sie sich mit Gebäudesystemtechnik?
Seit 18 Jahren, es begann mit den Anfängen des EIB. Schon 1992 haben wir ein erstes Privatgebäude mit 19”-Touch-Panels und Netzbustechnik ausgerüstet. Parallel dazu stiegen wir in die EIB-Technik ein und waren sicherlich eines der ersten Unternehmen, die mit dieser neuen Technik professionell umgehen konnten. Wir gehörten auch zu den ersten, die sich mit der Anlagenprogrammierung beschäftigten. In dieser Phase kamen die Hersteller auf uns zu, und wir konnten so erste Großanlagen realisieren. Bereits 1994 hatten wir ein Projekt mit über 5.000 Komponenten installiert. Alle sagten in jener Zeit, dass das gar nicht ginge – es ging aber doch, dafür sorgte allein schon unser Ehrgeiz, innovativer als andere zu sein.
Unser größtes Projekt wurde in jüngster Zeit übrigens in Frankfurt fertiggestellt; mit fast 25.000 Komponenten, einer Visualisierung mit fast 1.000 Anlagenseiten und 300.000 Datenpunkten; das alles sind solche Größenordnungen, bei denen andere sagen, das kann KNX überhaupt nicht, da braucht ihr Lon.

KNX kann es aber …
Keine Frage, wir sind von diesem System und seiner Leistung absolut überzeugt.

Sehen Sie überhaupt noch Defizite von KNX gegenüber Lon?
Kann ich nicht, weil es nie welche gegeben hat.

Installieren Sie noch selbst?
Anfänglich ja, dann haben wir nach etwa vier Jahren das Installationsgeschäft aufgegeben. Heute machen wir quasi nur noch die „Endmontage“.

Wie verlief die Entwicklung zum Systemintegrator ?
Der Übergang erfolgte durch einzelne Hersteller, die auf uns aufmerksam wurden. Für sie haben wir bei vielen Projekten die Systemintegration übernommen. Unsere Kompetenz ist der Schlüssel unseres Erfolgs gewesen, so dass wir uns nie über Auftragsmangel beklagen konnten.

Woher kommen heute die meisten Aufträge?
Zurzeit steigt der private Wohnungsbau steil an. Allein in diesem Jahr haben wir mehr Anfragen als in den letzten drei, vier Jahren zusammen. Aus dem Großprojektbereich möchten wir uns mehr und mehr verabschieden, weil wir uns als kleines Unternehmen nicht an solche mit zahlreichen Risiken behaftete Objekte binden möchten. Mehr kleinere und mittlere Objekte sind unsere strategische Zielrichtung.

Welche Ausstattung ist eigentlich aktuell bei den privaten Bauherren gefragt?
Die Bauherren möchten in aller Regel eine Komplettausstattung, die neben der „klassischen“ Automatisierung auch die Multimedia-Welt einschließt. Mit unserer Protokollschnittstelle haben wir für das Elektrohandwerk eine Art Schlüssel geschaffen, sich Zutritt zu interessanten KNX-Projekten zu schaffen. Der Elektroinstallateur kann seinen Kunden über die Multimedia-Technik an die Bustechnik heranführen, denn hier wird KNX sichtbar.

Wie wird die Zusammenarbeit mit dem Elektrohandwerk praktiziert? Kommt der Elektrohandwerker auf Sie zu oder sprechen Sie ihn an?
In der Regel kommt der Elektrohandwerker auf uns zu, aber nicht nur er, sondern auch der Endkunde, denn dieser wird meist über Internet-Foren auf uns aufmerksam. In diesem Fall suchen wir uns nach dem Beratungsgespräch mit dem Bauherrn ein Elektrounternehmen in der Nähe des Bauobjektes.

Wie sieht die Wettbewerbssituation unter den Systemintegratoren aus?
Es gibt keinen Wettbewerb.

Worauf führen Sie das zurück?
Das liegt einfach an der hohen Nachfrage in der Gebäudeautomation. Dieser Nachfrage können wir kaum folgen.

Sie arbeiten deutschlandweit?
Wir sind europaweit tätig. Unser aktuelles Projekt ist eine hochwertige Anlage mit 57 Einheiten in Marbella. Aber auch in Barcelona arbeiten wir im Augenblick an einem hochinteressanten Objekt.

Eigentlich müsste Ihre Tätigkeit ja primär in den Elektrofachbetrieben angesiedelt sein?
Das mag richtig sein, dazu müsste aber die Ausbildung geändert werden. Dazu zählt ja heute vornehmlich der Komplex der Schnittstellen. Das ist für viele nicht unproblematisch. Man muss in diese Technik hineinwachsen, sich intensiv und nachhaltig mit ihr beschäftigen. Das gelingt nur wenigen wirklich professionell.

Geht damit nicht auch ein großer Markt an vielen Elektrofachbetrieben vorbei?
Ja, schlimmer noch, er wandert in andere Bereiche ab. Sie glauben gar nicht, wie viele Apple-Händler gern in die Gebäudesystemtechnik einsteigen möchten. Das ist ein ganz starker Trend. Dem Elektroinstallateur, der hier nicht rechtzeitig die Weichen in Richtung Innovation und Bustechnik stellt, wird dann nichts anderes übrig bleiben als „Strippen“ zu verlegen.

Meine Herren, wird bedanken uns für das Gespräch.

www.jung.de
www.ibs-development.de
www.afs-software.com



Michael Eudenbach
Der 41-jährige Geschäftsführer der ibs, Intelligent Building Services GmbH, ist Systemintegrator und seit rund 18 Jahren in der Gebäudesystemtechnik engagiert. Er kennt die KNX-Welt wie nur wenige andere und entwickelt zusammen mit fünf Mitarbeitern Lösungen für die Gebäudetechnik.
Nach der Ausbildung zum Energieanlagenelektroniker widmete er sich zunächst der elektrotechnischen Ausrüstung von Diskotheken. Lichtsteuerung und Beschallungstechnik standen im Fokus. Mit dem Aufstieg der Gebäudesystemtechnik erfolgte die geschäftliche Ausrichtung hin zur Buswelt.


Eine flexible, interaktive Software
Der Facility-Pilot ist eine flexible, interaktive Software, mit der die Gebäudesystemtechnik KNX umfassend visualisiert und gesteuert werden kann. Seine Einsatzgebiete reichen von gewerblichen Objekten bis hin zum gehobenen Wohnbedarf. Die Software besteht aus einzelnen Modulen wie EIB-Editor, Prozessmodell, Visualisierungseditor und einer übergreifenden Systemsteuerung.
Diese Systemsteuerung gibt als zentrale Bedienoberfläche einen schnellen Überblick über das Gesamtsystem mit den einzelnen Modulen, Dokumenten und der Projektverwaltung. Mit dem Facility-Pilot kommen Flexibilität, hoher Bedienkomfort und ein leichtes Handling in das Management des Bus-Systems. Die Visualisierung und Steuerung unterstützt den Nutzer durch eine interaktive Hilfestellung und umfassende Dokumentationen.

Ausgabe:
g+h 06/2008
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