13. DEZEMBER 2017

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Krise? Welche Krise?


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Peter Ohmberger, Geschäftsführer Hekatron

Crisis? What crisis? Manche erinnern sich sicherlich an den Titel dieses Albums der Gruppe Supertramp. Ein Titel, der die augenblickliche Situation in einigen Industriezweigen gut widerspiegelt. Bei der gerade zu Ende gegangen Messe Bau war von Krisenstimmung nichts zu spüren – im Gegenteil: viele Aussteller sehen überaus optimistisch in die Zukunft. Diese positive Stimmung trifft auch auf den Bereich des anlagentechnischen Brandschutzes zu, der ja eng an die Baukonjunktur gekoppelt ist. Die gesamte Sicherheitsbranche wächst Jahr für Jahr kontinuierlich um etwa vier Prozent. Der technische Brandschutz liegt sogar leicht über dem Durchschnitt. Im ZVEI gehen wir davon aus, dass sich diese Entwicklung fortsetzt. Im Objektbau hat sich gezeigt, dass der anlagentechnische Brandschutz häufig den baulichen Brandschutz kompensieren kann; sehr zum Vorteil eines größeren kreativen Spielraums für Architekten und Planer und höheren wirtschaftlichen Nutzen für den Bauherrn. Das Elektrohandwerk profitiert hiervon ebenfalls direkt. Neue Techniken, wie die Halbleiter-Brandgassensorik, werden diesen Trend verstärken. Mit ihr werden in naher Zukunft Brandmelder kleiner, ästhetischer, wirtschaftlicher und sicherer. Im privaten Wohnungsbau wird die Ausstattung mit Rauchwarnmeldern zunehmen. Bereits in sieben Bundesländern gibt es eine Einbaupflicht für Rauchwarnmelder, teilweise auch für den Wohnungsbestand. Andere Bundesländer werden folgen. Der anlagentechnische Brandschutz bietet dem Elektrohandwerk also gute Chancen.
Grund genug, dieses Geschäftsfeld auszubauen oder den Einstieg zu wagen – mit dem richtigen Partner. Denn es ist nicht einfach, in diesem von Vorschriften, Richtlinien und Normen geprägten Meer zu navigieren. Es gilt, einen Hersteller zu finden, der die passenden Produkte bietet und mit einem umfangreichen Dienstleistungsangebot wie Projektierungsunterstützung, Hotline und Werkskundendienst unterstützen kann. Hinzu kommen Qualität und Lieferfähigkeit. Denn leider haben Produktionsverlagerungen in Billiglohnländer auch in diesem sensiblen Bereich zu Lieferschwierigkeiten und/oder Qualitätsproblemen geführt. Made in Germany ist ohne Zweifel die bessere Wahl. Wer mit den passenden Produkten und einem zuverlässigem Partner unterwegs ist, kann sicherlich bald mal wieder Supertramp auflegen, entspannt der Musik zuhören und fragen: „Krise? Welche Krise?“

www.hekatron.de

Ausgabe:
g+h 01/2009
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