07.2010
Krise? Welche Krise?
1 Meinung
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Crisis? What crisis? Manche erinnern sich sicherlich an den Titel dieses Albums der Gruppe Supertramp. Ein Titel, der die augenblickliche Situation in einigen Industriezweigen gut widerspiegelt. Bei der gerade zu Ende gegangen Messe Bau war von Krisenstimmung nichts zu spüren – im Gegenteil: viele Aussteller sehen überaus optimistisch in die Zukunft. Diese positive Stimmung trifft auch auf den Bereich des anlagentechnischen Brandschutzes zu, der ja eng an die Baukonjunktur gekoppelt ist. Die gesamte Sicherheitsbranche wächst Jahr für Jahr kontinuierlich um etwa vier Prozent. Der technische Brandschutz liegt sogar leicht über dem Durchschnitt. Im ZVEI gehen wir davon aus, dass sich diese Entwicklung fortsetzt. Im Objektbau hat sich gezeigt, dass der anlagentechnische Brandschutz häufig den baulichen Brandschutz kompensieren kann; sehr zum Vorteil eines größeren kreativen Spielraums für Architekten und Planer und höheren wirtschaftlichen Nutzen für den Bauherrn. Das Elektrohandwerk profitiert hiervon ebenfalls direkt. Neue Techniken, wie die Halbleiter-Brandgassensorik, werden diesen Trend verstärken. Mit ihr werden in naher Zukunft Brandmelder kleiner, ästhetischer, wirtschaftlicher und sicherer. Im privaten Wohnungsbau wird die Ausstattung mit Rauchwarnmeldern zunehmen. Bereits in sieben Bundesländern gibt es eine Einbaupflicht für Rauchwarnmelder, teilweise auch für den Wohnungsbestand. Andere Bundesländer werden folgen. Der anlagentechnische Brandschutz bietet dem Elektrohandwerk also gute Chancen. |
Ausgabe:
g+h 01/2009
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