12. DEZEMBER 2017

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Qualitätslabel Peace of Mind


1 Meinung

Die Idee bezieht sich nicht auf Gerätschaften, sondern auf Eigenschaften und Fähigkeiten von betriebsfertigen Lösungen für die Gebäudeautomation.

Ein solches Qualitätslabel als Hilfestellung für Betreiber und Investoren von Gebäudeautomationsobjekten gab es bislang noch nicht. Wer als Investor oder Betreiber Sorgen, Ärger und böse Überraschungen im Lebenszyklus seiner Gebäudeautomationslösung vermeiden wollte, hatte bislang kein neutrales, universelles Hilfsmittel zur Orientierung zur Verfügung. Deshalb fallen Entscheide meist immer noch rein nach den minimalen Initialkosten, obwohl diese nur einen kleinen Teil, etwa 15 Prozent, der Lebenszykluskosten ausmachen. Mit Peace of Mind erreicht man zum ersten Mal eine Vergleichbarkeit von Angeboten für Automationslösungen. Betreiber und Investoren erhalten damit eine vollständige Transparenz und können ihre Interessen jenseits der günstigsten Erstinstallation sicher und einfach durchsetzen. Das Qualitätslabel setzt auf der Grundlage von fortschrittlichen, universellen und nicht proprietären Technologien die Anforderungen und Eigenschaften für die Ausführung von Automationslösungen fest. Die Ausschreibungsvortexte beschreiben auf verständliche Art welche Technik überhaupt zur Preisfindung angeboten werden darf. Die Texte sind herstellerneutral und werben nicht für ein spezifisches Produkt, sondern fordern lediglich ein offenes, nicht proprietäres Automationssystem. Damit sind Betreiber an keinen Automationshersteller gebunden und können somit auch den Kostenfallen für Wartung, Erweiterung und Reparatur ausweichen. Ein offenes System, das auf universelle Standardschnittstellen und Standardtools für den Betrieb setzt, lässt alle Freiheiten über den gesamten Lebenszyklus einer Anlage offen. Interessant am Ganzen ist, dass Betreiber damit nicht nur die alten Herausforderungen der Gebäudeautomation souverän gelöst haben, sondern sogar die Lösung für die neuen Herausforderungen wie der „drastischen Reduzierung des CO2-Ausstoßes“ und „mehr Automation mit weniger qualifiziertem Personal“ haben. Wie sieht der erste konkrete Schritt in Richtung weniger Ärger, weniger Sorgen und weniger Kosten nun für den Betreiber und Investor aus? Einfach die bei der POM-Website hinterlegten Qualitätsrichtlinien vollständig oder Teile davon in die nächste Ausschreibung als Vortext übernehmen und den Effekt genießen.

pom.systemintegrator.org

Ausgabe:
g+h 07/2009
Bilder:



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