13. DEZEMBER 2017

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Home-Automation mit Smartphones?


Meinung

Die Rollläden bei der Arbeit auf Position kontrollieren, das Abwesenheitsszenario starten, die Sauna aktivieren oder die Klimaanlage im Sommer auf Wunschtemperatur einstellen… all das ist keine Zukunftsmusik mehr und über ein mobiles „Smart-Device“ möglich.

Vor zehn Jahren hätte keiner daran geglaubt, dass dies so schnell zur Realität wird. Ob die Sicherheit vor Missbrauch oder Fremdsteuerung durch ungeliebte Dritte gewährt ist, sollte sich jeder Nutzer sehr genau von seinem Lieferanten erläutern lassen. Denn Komfort ist eine Sache, Missbrauch eine andere. Smartphones und mobile Tablets wie I-Phone, I-Pad, oder deren Android-Pendants haben sich in der Gebäudeautomatisierung dank passender Apps kurzfristig etabliert und beeinflussen Anbieter, Anwender und vor allem Endkunden. Inwieweit dies alles sinnvoll ist, zeigen der tägliche Umgang und die individuelle Nutzung. Der Urgedanke dieser Produkte war und ist es, ein persönliches Gerät zu haben, welches Informationen bereitstellt und diverse Kommunikationsmöglichkeiten erlaubt. Wenn dieses persönliche Gerät zur Hauptbedienung eines intelligenten Gebäudes mutiert, wird es bedenklich: darf nur ein Familienmitglied die vielen Möglichkeiten nutzen oder muss jeder sein Smartphone aufrüsten?

Wir bei Divus sind der Meinung, dass ein solches Smart-Device eine sinnvolle Erweiterung einer Gebäudevisualisierung darstellt und heute in jedem Fall dazugehört. Aber eine komplette und hochwertige Gebäudeautomatisierung zur Licht- und Temperatursteuerung mit integriertem Home Entertainment, Alarmanlage oder Türkommunikation braucht eine im Haus eingebaute Bedienzentrale, die für die Bewohner jederzeit greifbar und verfügbar bleibt. Innovationen und Visionen sollen uns treiben, aber die Sinnhaftigkeit und die Vernunft sollten weiterhin siegen. Inwieweit wir Technologien für andere Anwendungen zweckentfremden, sollten wir uns gut überlegen, auch wenn nichts gegen sinnvolle Kombinationen spricht; im Gegenteil, das soll gefördert werden. Fazit: Smartphones und mobile Tablets sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Man braucht sie für Privates, die Arbeit und als Bedienzentrale des intelligenten Hauses für unterwegs. Aber ein stationäres Gebäude-Touchpanel können die Smart-Devices nicht ersetzen, denn Sicherheit geht vor.

www.divus.eu

Ausgabe:
g+h 07/2011
Unternehmen:
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