04. DEZEMBER 2016

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"Made in Germany" setzt sich durch


Meinung

Deutschland hinkt im internationalen Vergleich bei Innovationen nicht mehr hinterher. Das haben die aktuellen Messen eindrucksvoll bewiesen.

Die Ansprüche an Innovationskraft, Qualität, Komfort und Design von Sicherheitstechnologien oder Gebäudekommunikationssystemen werden national wie auch international immer höher. War vor Jahren der Einsatz beispielsweise von Biometrie oder KNX doch eher „nice to have“, ist es heutzutage unverzichtbarer Standard bei der Planung von Bau-, Umbau- oder Renovierungsvorhaben auf genau solche Innovationen und Systeme zu setzen. Da Investitionen im Baubereich praktisch weltweit zu den wesentlichen Bestandteilen von Wachstumsdynamik und damit verbundenem Wohlstand gehören, ist es enorm wichtig, diesen Zielmarkt mit passenden und zeitgemäßen Entwicklungen zu erobern. Wer in den letzten Wochen internationale Leitmessen wie die Fensterbau/Frontale in Nürnberg oder die Light + Building in Frankfurt besucht hat, konnte sich einen eindrucksvollen Überblick über die aktuelle Marktentwicklung machen.

Ob Haustüren, Briefkästen, Sprechanlagen, motorische Schlösser, Tresore und Wertbehältnisse oder Schalterprogramme – praktisch an jedem Stand waren Produkte wie Fingerprint, Bluetooth, Code-Tastaturen und andere elektronische Systeme im Einsatz oder wurden als Bestandteil von kompletten Gebäudekommunikationssystemen vorgestellt. Besonders auffällig und erfreulich ist, dass scheinbar besonders Unternehmen „Made in Germany“ einen erheblichen Anteil an dieser Entwicklung haben. Hieß es vor noch nicht allzu langer Zeit – ob zu Recht oder auch nicht – Deutschland hinke im internationalen Vergleich bei Innovationen hinterher, konnte dieser Vorwurf auf den Messen eindrucksvoll widerlegt werden. Dass unser Unternehmen auch einen sichtbaren Anteil, vor allem im Bereich der Fingerprinttechnologie, an dieser Entwicklung hat und unsere „Innovationen – made in Germany“ in den letzten Monaten mit international hochrangigen Auszeichnungen geradezu „überhäuft“ wurden, ist für unsere Partner und uns sehr erfreulich. Noch erfreulicher ist allerdings, dass wir ein Teil einer Branche sind, die insgesamt als wichtiger Motor der Wachstumskraft hierzulande gilt und international neue Akzente setzt. Nun gilt es für die Branche diese Entwicklung fortzusetzen und den Entwicklungs- und Produktionsstandort Deutschland mit seiner Innovationskraft und Ideenvielfalt als Maßstab im internationalen Vergleich weiter auszubauen.

www.idencom.com

Ausgabe:
g+h 04/2012
Unternehmen:
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