11. DEZEMBER 2017

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IT leicht gemacht


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Rittal. - Vordefinierte Server-Module statt Einzelsysteme, Standardabmessungen statt Maßanfertigungen. Mit Rimatrix S, einem Konzept für den standardisierten Rechenzentrumsbau revolutioniert das Unternehmen die Rechenzentrumswelt.
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Rittal - Das System: Rimatrix S


Rechenzentren sind traditionell sehr individuelle Lösungen. Doch in der modernen Web 2.0-Gesellschaft sind die Dienste eines Rechenzentrums längst nicht mehr so einzigartig wie noch vor einigen Jahren. Neben den jeweiligen abgerufenen Serviceleistungen, die sich von Unternehmen zu Unternehmen entscheiden, gibt es einen überwiegenden und noch dazu wachsenden Anteil von „Einheitselementen“: Standard-Dienste, die auf Standard-Hardware laufen, werden über Standard-Infrastruktur mit Strom und Klimatisierung versorgt. Längst ähneln sich viele Rechenzentren in weiten Bereichen. Und daran wird sich in absehbarer Zeit nichts ändern im Gegenteil.

Der Trend bei IT-Anwendungen geht zur Zentralisierung. Doch bei Entwurf, Umsetzung und Betrieb der Rechenzentren dominieren nach wie vor aufwendige Maßkonzepte. Die Errichtung neuer Rechenzentren erfordert mehrmonatige Planungs- und Bauphasen. Das ist nicht nur langwierig, sondern auch teuer, weil es kaum standardisierte Prozesse und Komponenten gibt, die einmal definiert und immer wieder abgerufen werden können.

Rittal adressiert mit seiner Weltneuheit Rimatrix S genau diese Anforderungen. Das System ergänzt die bestehende Rimatrix-Produktlinie um ein Baukastenprinzip mit vordefinierten, standardisierten Modulen aus Server- und Netzwerk-Gestellen, Klimatisierung und Stromversorgung. Die kleinste Rimatrix S-Variante, der Single 6, besteht aus sechs Gestellen zur Aufnahme von Servern und einem zusätzlichen Gestell für Netzwerktechnologie. Die größere Variante, der Single 9, verfügt über acht Server-Gestelle plus ein Gestell für Netzwerktechnologie. Die Module können jeweils Hardware mit einer Verlustleistung von 60 oder 90 kW beherbergen.

Mehrere Server-Module lassen sich auch zu größeren Einheiten kombinieren, sodass skalierbare Rechenzentren in einem Leistungsbereich von 20 kW bis 450 kW entstehen. Für die Rimatrix S-Module gibt es drei Aufstellvarianten: mit Gangeinhausung im Trockenbau, als Container oder im geprüften, zertifizierten Rittal Sicherheitsraum. Damit kann Rimatrix S optimal auf den Einsatzzweck und -ort zugeschnitten werden. Maximale Schutzanforderungen erfüllen Sicherheitsräume und Sicherheitscontainer: So bietet der LER-Extend Schutzraum einen Feuerwiderstand EI 90 nach EN 1363 systemgeprüft mit einer Staub- und Wasserdichtigkeit gemäß IP 56 nach EN 60 529. Für den Schutz vor Fremdzugriff gilt die Widerstandsklasse II, darüber hinaus ist EMV-Grundschutz sowie eine Rauchgasdichtigkeit in Anlehnung an EN 1634-3 gegeben. Der Schutzraum hält zudem einer Stoßprüfung mit 3.000 Nm Energie nach 30 Minuten Beflammung (Einheitstemperaturkurve) stand. Physische Sicherheit gewährleistet auch der Stahlblechcontainer speziell für IT-Anwendungen. Ein verstärkter Rahmen verteilt das Gewicht optimal, die Innenwände sind mit thermischen Isoliermaterialien gekapselt und der komplette Innenbereich ist vandalismusgeschützt gemäß Widerstandsklasse II. Auch der Container bietet zuverlässigen Brandschutz der Klasse EI 30 nach EN 1363, EMV-Grundschutz sowie Staub- und Wasserdichtigkeit IP 54 nach EN 60 529.

Die Planung wird in vielen Server-Modulen durchgeführt, nicht mehr in einzelnen Schränken. Das Angebot lässt sich erheblich schneller zusammenstellen: Rimatrix S ist das erste Rechenzentrum, das nur eine einzige Artikelnummer hat. Die Lieferung garantiert Rittal aufgrund der standardisierten Elemente innerhalb von sechs Wochen und die Montage erfolgt aus dem gleichen Grund erheblich schneller als bei einer individuell geplanten Anlage. Auch Administration, Wartung und Ersatzteillagerung profitieren von den standardisierten Elementen und sparen Zeit und Kosten. Die Absicherung durch eine USV – sofern nicht kundenseitig bereits vorhanden – die Unterverteilung auf die Schrankreihen über Power Distribution Racks und die Verteilung in den Schränken über Steckdosenleisten (Power Distribution Units) gehören zum Lieferumfang von Rimatrix S dazu und beschleunigen Installation und Anschluss enorm.

Die Stromverteilung ist auf redundante Versorgungspfade A und B konzipiert, wobei der B-Strang über ein USV-System abgesichert ist. Die USV ist einschubmodular und folgt dem Prinzip der n+1-Redundanz. Flexibilität ist innerhalb des Moduls gegeben: So kann bei großen Installationen aus mehreren Server-Modulen beispielsweise eine zentrale Stromabsicherung sinnvoll sein, die einzelnen USVs in den Modulen fallen damit weg.


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Ausgabe:
g+h 04/2013
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