12. DEZEMBER 2017

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Unnötige Kosten vermeiden


Technik / Energiemonitoring

Saia-Burgess. Energieverschwendung bedeutet unnötigen Verbrauch wertvoller Ressourcen. Zudem ist sie ein Negativposten in der Gewinn- und Verlustrechnungvieler Unternehmen. Je teurer Gas, Wasser, Wärme und Strom sind, umso mehr belasten sie die Unternehmensbilanz. Mit S-Monitoring können Unternehmen hohen Energieverbräuchen in Liegenschaften oder Produktionsanlagen auf die Spur kommen.
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Da ein großer Teil der verbrauchten Energie bereits durch geändertes Nutzerverhalten eingespart werden kann, liegt es nahe, die Mitarbeiter beim Energiemanagement in die Verantwortung zu nehmen. Leider geht aus der Stromrechnung nicht hervor, wie viel davon auf das Konto einzelner Verbraucher geht. Damit man selbst den Energiefressern auf die Spur kommen kann, wird einfache und flexible Technik für gezielte Messungen gebraucht. Dann kann man den Energieverbrauch, ausgehend von jeder Energiequelle, zu Bereichen, Abteilungen bis hin zu einzelnen Maschinen erfassen und sichtbar machen und geeignete Maßnahmen einleiten. Saia-Burgess hat ein solches Energiemonitoring-System entwickelt.

Das S-Monitoring & Controlsystem lässt sich völlig autark von der installierten Automationstechnik aufbauen und betreiben. Es kann aber auch einfach und sicher mit praktisch jeder Art von bestehender Automationstechnik gekoppelt werden. Eine Erweiterung zum MSR-System ist auch möglich. Die Messdaten können direkt im Schaltschrank verarbeitet, gespeichert und zur Visualisierung aufbereitet werden. Dabei ist die Web- und IT-Technik bereits in der Feldebene implementiert, sodass die Daten für jeden und überall verfügbar sind. S-Monitoring ermöglicht es auf diese Weise jedermann, hohen Energieverbräuchen auf die Spur zu kommen und selber die richtigen Schlussfolgerungen zu ziehen. Den Anstoß zum Handeln geben die gemessenen Verbrauchsdaten, die jetzt überall und leicht gewonnen werden können. Der S-Energy-Manager ist von der Bauform her ein Touch Panel, das die Verbrauchsdaten direkt in einfacher grafischer Form anzeigt.

Die Verbrauchsanzeigen, die auch mit jedem Webbrowser dargestellt werden können, sorgen nicht selten schon für erste Gedankenblitze beim Betrachter. Die Baukastenstruktur von S-Energy ist einfach und überschaubar. Saia S-Energy basiert auf bekannter und bewährter Installationstechnik und ist aus der Verpackung heraus in wenigen Augenblicken betriebsbereit. Software-Installationen oder knifflige Konfigurationen sind nicht nötig. Man kann mit einer kleinen, übersichtlichen Struktur anfangen und jederzeit weitere Verbraucher nachträglich aufschalten. Die Schnittstelle zu den Verbrauchern bilden kompakte Energiezähler in verschiedenen Bauformen. Neben elektrischen Werten können auch die Verbrauchsdaten anderer Energieträger wie Gas, Heizung oder Wasser erfasst werden. Die Messwerte von bis zu 128 solcher Zähler werden über ein Bussystem von einem S-Energy-Manager erfasst und ausgewertet.

Neu angeschlossene Energiezähler erkennt das System automatisch. Die Saia-Elektro-Energiezähler bestechen durch ihre industrielle Qualität und durch die extrem kleine Bauform. Durch die Kombination dieser beiden Faktoren sowie dem großen Messbereich (0,25A – 6.000A) eignen sich die Saia-Elektro-Energiezähler vorzüglich für den Einsatz vom Haushalt bis hin zur industriellen Anwendungen in rauer Umgebung und selbst unter extrem engen Platzverhältnissen. Ein wichtiger Baustein für die Einbindung nicht busfähiger Zähler in Anlagen des Energie-Monitorings sind die PCD7.H104-Kopplermodule. Sie erfassen die S0-Pulse und ermöglichen über eine RS-485-Schnittstelle die Verbindung zu einer Steuerung über Saia-S-Bus oder Modbus. Zählerstände bei nicht busfähigen Zählern vor Ort ablesen – das gehört jetzt der Vergangenheit an. Mit dem Kopplermodul können vor allem vorhandene Messgeräte in Anlagen des Energie-Monitoring eingebunden werden.

Bis zu vier Zähler beliebiger Hersteller und aller Messmedien wie Strom, Wasser oder Wärmemenge können an das Koppelmodul angeschlossen werden. Das ist besonders von Bedeutung, wenn bestehende Anlagen mit ihrer bestehenden Zählerinfrastruktur modernisiert werden sollen. Mit den Kopplermodulen können die Zähler weiter verwendet werden und sind über Standardbus abfragbar. Die Kopplermodule sind für den Einbau in Schalttafeln vorgesehen und übertragen wahlweise die Anzahl der Pulse oder direkt den umgerechneten Zählerstand. Überall, wo S-Monitoring für Transparenz bei den Energieverbräuchen sorgt, bringt es die Mitarbeiter zu verblüffenden Erkenntnissen.


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Ausgabe:
g+h 03/2013
Unternehmen:
Bilder:
M. Simeunovic/pixelio.de



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