15. DEZEMBER 2017

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Qualität, Leistung und Nachhaltigkeit


Special Smart Home

LCN. - Hohe Entwicklungstiefe, Langlebigkeit, Qualität und Leistungsfähigkeit gehören zu den Grundpfeilern der Unternehmensphilosophie. Wie sich diese Merkmale mit dem Smart Home in Einklang bringen lassen, darüber sprach die g+h-Redaktion mit dem Geschäftsführer und Inhaber.
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Herr Issendorff, das Smart Home ist in aller Munde, doch manchmal scheint eine Definition etwas schwierig. Welche Eigenschaften zählen aus Ihrer Sicht dazu und wie würden Sie das intelligente Haus definieren?

Im Kern geht es darum, mit Hilfe moderner Installationstechnik den Menschen ein besseres Leben zu ermöglichen. Um hier eine zufriedenstellende Antwort geben zu können, müssen Sie letztlich die Frage stellen: „Was ist Glück?“ Dabei kommen Sie zwangsweise zu der Erkenntnis, dass Lebensqualität ein fester Bestandteil des Glücks ist. Und zur Lebensqualität zählt das Zuhause und wie ich dort meine Lebenszeit gestalte.

Ich kann beispielsweise eine luxuriöse Ausstattung mit Teppichen oder Möbeln wählen, um meinen Nachbarn mit exklusivem Lebensstandard zu beeindrucken. Auch dies, also das Präsentieren des persönlichen Wohlstands, zählt durchaus für viele Menschen zur Lebensqualität. Eine viel sinnvollere Alternative ist die Investition in eine moderne Hausautomation, die mir jeden Tag mein Leben erleichtert, mir Komfort bietet, indem sie mir lästige Aufgaben abnimmt, mir Sicherheit gibt und mit unseren modernen Visualisierungslösungen über Tablet-PCs oder Smartphones auch noch kinderleicht zu bedienen ist.


Welche Aufgaben meinen Sie konkret, die von der Technik übernommen werden?

Nun, zunächst ist es der letztgenannte Punkt der Sicherheit. Ich kann also unbekümmert schlafen und weiß, dass ich durch den Installationsbus umfassend geschützt bin. Aber auch wenn ich morgens aufwache, laufen alle „Prozesse“ in meinem Haus automatisch ab. Ich lasse mich schon seit Jahren sanft wecken: Die Rollläden fahren langsam hoch, die Leuchten stellen sich auf die vorher festgelegten Dimmwerte ein – die Technik schafft mir also eine ausgeprägte Wohlfühl-Atmosphäre, ohne dass ich selbst tätig werden muss. Wenn ich ins Bad gehe, ist dieses bereits wohl temperiert, und wenn ich es wieder verlasse, sinkt die Temperatur automatisch wieder, um Energie einzusparen. Um dies zu erreichen, habe ich beispielsweise die eingebaute Kesselsteuerung in meinem Haus entsorgt. Jetzt hat ein einziges LCN-Modul den Kessel unter Kontrolle, die Temperatursensoren sind einfach auf die Rohre gestrapst. Seitdem steuere ich alles fern und habe eine Energieeinsparung von fast 15 Prozent lediglich durch die Installation einer besseren Kesselsteuerung erreicht!

Wenn ich mein Haus verlasse, kann ich mir sicher sein, dass das Licht ausgeschaltet ist, und sollte ein Fenster geöffnet gewesen sein, erhalte ich diese Nachricht per SMS und kann entsprechend reagieren. Reinigungspersonal bekommt einen Transponder, um beispielsweise morgens zwischen 8:00 Uhr und 9:00 Uhr im Haus tätig zu sein. Es ist aber nicht möglich, mit demselben Transponder am Nachmittag oder Abend noch einmal das Haus zu betreten. Dies alles sind wesentliche Sicherheitsaspekte, die einen Teil der persönlichen Lebensqualität ausmachen und mit LCN problemlos zu realisieren sind. Auch hier in unserem Firmengebäude haben wir selbstverständlich alle Möglichkeiten von LCN live in Betrieb. So kann beispielsweise die Frau, die für die Reinigung unseres Betriebs verantwortlich ist, nur einmal aus dem Gebäude heraus gehen. Wenn sie die Tür öffnet und schließt, verriegelt sich das gesamte Gebäude und die Alarmanlage ist scharf geschaltet. Besuch kann sie also nicht empfangen ...

Schon diese wenigen Beispiele zeigen, wie viele Möglichkeiten sich dem/der Bauherren/Baufrau bieten. Deshalb sollte der Elektroinstallateur jeden Kunden fragen, ob eine moderne Hausautomation nicht eine viel sinnvollere Investition ist, als Geld in teure Bodenbeläge und bunte Badewannen zu stecken.


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Ausgabe:
g+h 07/2013
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