14. DEZEMBER 2017

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Wunsch oder Wirklichkeit?


Innentitel

TQ Group. - Ist Gebäudeautomatisierung wirklich so einfach? Die Frage werden sich immer mehr Elektroinstallateure, Integratoren und Planer fragen, muss doch jetzt die EU-Richtlinie 2012/27/EU und EN 15232/DIN V 18599/EnEV 2014 umgesetzt werden.
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Die neue Richtlinie gilt unter anderem für Büro- und Bankgebäude, Hotels, Restaurants, Industrie- und Werkhallen, Schulen, Universitäten, Flughäfen, Bahnhöfe und Sportstätten. Diese Gebäude müssen vorgegebene Energie-Effizienzklassen, ähnlich wie bei Haushaltsgeräten heute schon bekannt, erreichen. Das ist nur mit einer effizienten Gebäudeautomatisierung zu erreichen, die alle Gewerke einbindet.

Neben den klassischen Feldern wie Heizen und Kühlen, Klima, Beleuchtung und Sonnenschutz/Beschattung zählen zu den Aufgaben einer zukunftsweisenden Lösung auch Brandmeldetechnik, Entrauchung, Zutrittskontrolle, Videotechnik und Intrusionsschutz. Heute haben all diese Gewerke in aller Regel eine eigene Steuerung und unterschiedliche Technologien, also unterschiedliche Hersteller beziehungsweise Anbieter. Das hört sich erst einmal komplex und schwierig an.

Der Elektroinstallateur, der die Lösung vor Ort umsetzen muss, steht also vor diversen Herausforderungen. Das fängt bei der Installation an. Sie sollte prinzipiell so einfach wie der Einbau einer Sicherung sein. In der modernen Gebäudeautomatisierung handelt es sich um dezentrale Steuerungen, die auf die Etagen, oder bei komplexeren Gebäuden sogar auf einzelne Räume aufgeteilt sind. In diesem Fall muss das System in einen handelsüblichen Unterputz-Verteilerkasten mit maximal zwei Reihen untergebracht werden. Die Bautiefe darf die Tiefe einer üblichen Sicherung oder eines FI-Schalters nicht überschreiten. Auch in der Bauhöhe sind Grenzen gesetzt, um an die Anschlussklemmen zu kommen. In jedem Fall ist das Raumangebot sehr begrenzt. Für den Installateur bedeutet das Filigranarbeit beim Anschluss der vielfältigen Leitungen an die Klemmen.

B-Control, eine Marke der TQ-Systems und der NXT-Control geht hier einen völlig anderen Weg. Die gesamte Steuerung hat die Abmessungen einer Sicherung. Damit der Elektroinstallateur an die Klemmanschlüsse kommt und die Verkabelung durchführen kann, können das Terminalmodul, also die Einheit, an die die Kabel angeschlossen werden, und das Elektronikmodul getrennt werden. Damit ist der Zugang zu den Anschlüssen ganz leicht möglich.

Die Anschlüsse sind als spezielle Klemmanschlüsse mit der Einführung der Kabel von schräg vorne realisiert. Einfacher kann Installation nicht sein. Der Leitspruch „Building Automation – simply done“ von B-Control trifft also voll und ganz zu.

Das Terminalmodul kann der Elektroinstallateur bereits beim Kabelverlegen einbauen und die Kabel direkt anschließen. Damit entfällt eine spätere Zuordnung der Kabel zu den Anschlüssen und verhindert so Anschlussfehler.

Auch das Programmieren der Steuerung auf der Baustelle ist manchmal nicht unproblematisch oder erfordert den Einsatz eines sehr robusten Rechners. Zu diesem Zeitpunkt kann sicher nicht von einer sauberen Büroumgebung gesprochen werden. Durch die Trennung von Terminal und Elektronik kann bei B-Control die Programmierung jedoch im sauberen Büro erfolgen.

Im Betrieb läuft hoffentlich alles reibungslos und funktioniert. Was ist jedoch im Fehlerfall oder beim Ausfall der Steuerung?


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Ausgabe:
g+h 01/2015
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