13. DEZEMBER 2017

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Neue Strukturen im Handel


Talk

Finder. - Seit Anfang dieses Jahres begleitet Sven Kappe die Geschicke des Unternehmens als Vertriebsleiter Handel und Distribution. Mit der g+h-Redaktion sprach er über die Erfolgsgeschichte des Finder Konzerns und neue Strategien im Wachstumsmarkt Elektroinstallation.
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Herr Kappe, geben Sie mir bitte einen kurzen Einblick in die Unternehmensgeschichte.

Im Jahre 2014 ist das Unternehmen 60 Jahre alt geworden, da ich allerdings erst seit Anfang 2015 bei Finder bin, habe ich die große Party leider nicht miterleben können. Unser Konzernsitz ist in Almese, Italien, aber die größte Niederlassung von Finder weltweit ist hier in Trebur, gegründet vor 32 Jahren. Aktuell haben wir 82 Mitarbeiter. Der Erfolg des Unternehmens beruht auf zwei Standbeinen – Relais für Industrieanwendungen sowie Installationsgeräte für die Gebäudetechnik. Über die Jahre wurden die beiden Sparten sukzessive ausgebaut. Die Entwicklung ist sehr, sehr positiv.

Seit wann begleiten Sie die Geschicke des Hauses und in welchen Bereichen?


Ich bin, wie gesagt seit Anfang des Jahres im Unternehmen. Als Vertriebsleiter für Handel und Distribution ist meine Hauptaufgabe die strategische Weiterentwicklung des Handelsbereichs. Gerade der Elektrogroßhandel ist jetzt und vor allen Dingen in Zukunft von sehr großer Bedeutung.

Wie ist das Unternehmen aufgestellt?


Im Grunde genommen fahren wir 2-gleisig. Auf der einen Seite Handel und Distribution, auf der anderen unsere OEMs, die Direktkunden sind. Insgesamt haben wir 18 Außendienstmitarbeiter, 15 davon sind für die Betreuung unserer OEMs im Industriebereich tätig. Die anderen drei sind in sechs überregionalen Gebieten tätig und verantworten den Installationsbereich.

Welche strategischen Ziele verfolgen Sie national und international?


Zu meinem Aufgabenbereich gehört der Handels- und Distributionsbereich in Deutschland. Weiterhin stehe ich in sehr engem Kontakt mit unseren Filialen in Dänemark, Niederlande, Österreich, Tschechien und Ungarn. Niederlassungsbedingt konzentrieren wir uns zunächst auf den deutschen Markt. Hier sehen wir im Moment die größten Wachstumschancen, die sich aufgrund der Handelsstrukturen ergeben. Dank unserer engagierten Vertriebsmannschaft haben wir auch schon sehr gute Erfolge vorzuweisen. Aktuell sind wir dabei, das Ganze neu zu strukturieren. Durch eine Struktur kann man sich besser organisieren und Konzepte implementieren. Sowohl für die Industrieseite als auch für die Installationsseite. Wobei wir auf der Industrieseite bereits einen sehr hohen Marktanteil besitzen und eher in der verteidigenden Position gegenüber Wettbewerbern sind. Auf der Installationsseite sind wir noch der Angreifer. Im Moment wachsen wir hier im zweistelligen Bereich und sehen weiteres Wachstumspotenzial. Dazu muss man wissen: Mit wem können wir wachsen? Mit welchen Produkten können wir wachsen? Wie ist die Wettbewerbssituation? Wie ist die preisliche Situation? Aber vor allen Dingen: Wer sind die Partner für Finder? Das haben wir eruiert. Und mit diesen arbeiten wir zusammen.

Geben Sie mir bitte einen kurzen Überblick über Ihr Produktportfolio.


Zunächst einmal haben wir wirklich alles aus der Welt der Relais. Egal welche Größe oder für welche Lasten. Aber auch im Bereich Installationsbedarf haben wir uns inzwischen mannigfaltig aufgestellt. Ob das Treppenhausschalter, Zeitrelais oder Bewegungsmelder sind, wir offerieren ein breites Produktportfolio mit mehr als 6.500 Produkten.

Wo produzieren Sie?


Wir haben vier Produktionsstandorte: In Spanien, in Frankreich und zwei in Italien. Von daher setzen wir uns ganz klar gegen die Billigkonkurrenz aus Fernost ab. Durch diese zu 100 Prozent eigene Produktion, nach strengen europäischen Produktionsstandards, sind wir unabhängig von Vorlieferanten und entsprechend flexibel. Wir produzieren nicht nur die Produkte selbst, sondern fertigen auch den Werkzeugbau für die eigene Produktionslinie. Diese unfassbar große Fertigungstiefe und -breite ist ganz außergewöhnlich und vermutlich einzigartig.


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g+h 07/2015
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