12. DEZEMBER 2017

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Meister plus Visionär gleich Preisträger


Titelstory

g+h. - Gewinner des g+h Innovationspreises führen außerordentlich erfolgreiche Unternehmen. Armin Reinold ist es vor einem Jahr gelungen, sich ganz vorn zu platzieren. Wir besuchten ihn im bayerischen Zellerberg und fragten, welche Erfahrungen er mit unserem einzigartigen Preis gemacht hat.
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Herr Reinold, wann reifte in Ihnen der Entschluss, Elektroinstallateur zu werden?

Mein Vater hatte einen kleinen Elektrofachbetrieb und ich bin bereits als Junge mit ihm zur Arbeit gegangen, um zuzuschauen oder auch schon einmal zu helfen. So reifte in mir schon rasch der Entschluss, eine Ausbildung zum Elektroinstallateur zu machen. Diese habe ich dann in jenem Betrieb, in dem mein Vater bereits seine Meisterausbildung absolviert hatte, durchgeführt. Nach meiner Ausbildung bin ich schon bald in den elterlichen Betrieb eingetreten.

Wie viele Mitarbeiter hatte der elterliche Betrieb?

Der elterliche Betrieb bestand lediglich aus meinem Vater und mir – mein Vater war vorher also Einzelunternehmer; er war für damalige Verhältnisse der typische Elektromeister vom Dorf, der quasi für alles zuständig war – elektrische Anlagen in bäuerlichen Betrieben, die Waschmaschine und natürlich die klassische Gebäudeinstallation.

Diese Konstellation hat sich durch Ihren Eintritt in das Unternehmen geändert?

Ja, in den letzten 20 Jahren wurde das Unternehmen von mir völlig umstrukturiert, personell weiterentwickelt und neu aufgestellt. Dazu zählte in der Anfangsphase übrigens auch die Anschaffung eines Computers, den es bis zu meinem Eintritt ins Unternehmen noch nicht gegeben hatte. Im Nachhinein bin ich froh, dass mein Vater mir damals freie Hand gelassen hat. So konnte ich meinen eigenen Weg bestimmen.

Sie waren zu diesem Zeitpunkt bereits Elektromeister?

Ja, 1995 habe ich in der Heinrich-Hertz-Schule in Karlsruhe meine Ausbildung zum Elektromeister absolviert; im selben Jahr erfolgte auch die Übernahme des elterlichen Betriebs und die Umfirmierung in die Reinold GmbH & Co. KG. Sukzessive habe ich dann mein Unternehmen weiterentwickelt. Aktuell beschäftige ich zehn Mitarbeiter.

Ging diese Entwicklung auch mit der Spezialisierung Ihrer Tätigkeitsfelder einher?

Ja, ganz sicher. Ich habe mich beispielsweise 2008/2009 auf Brandmeldeanlagen spezialisiert. Hier haben wir die ISO-9000- und die 14675-Zertifizierung. Dies war sicherlich ein ganz wichtiger Meilenstein auf dem Weg zur heutigen Positionierung meines Unternehmens.

Im Bereich der Brandmeldeanlagen arbeite ich auch für Betriebe meiner Kollegen, die diese Spezialisierung nicht haben. Dass auch andere Handwerksbetriebe und Unternehmerkollegen meine Dienstleistungen in Anspruch nehmen, bestätigt mich, auf dem richtigen Weg zu sein.


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Ausgabe:
g+h 07/2015
Bilder:
ELMOS Photo-Design
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