16. DEZEMBER 2017

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Leben mit dem Bus


Innentitel

Divus. Ein Bussystem kann in Wohnhäusern und modernen industriellen oder öffentlichen Architekturen eingesetzt werden. Es erhöht die Effizienz des Gebäudes und den Komfort für die Bewohner, die darauf sicher nicht mehr verzichten wollen.

Ein Bussystem steuert und regelt die Lichtverhältnisse, die Verdunkelung, die Heizung/Kühlung, die Frischluftzufuhr, die Medientechnik wie Audio-, Videosysteme und Internet und ist vor allem flexibel und funktional programmierbar. Die Nachfrage zur Darstellung von Messwerten wie Temperaturen, Helligkeitswerten, Windstärken und die Kontrolle und das Eingreifen in Funktionen zur Steuerung und Regelung von Gebäuden steigt stetig. Dazu hält der Markt mannigfache Bedien- und Visualisierungseinheiten, überwiegend als Touchpanel in unterschiedlichen Bildschirmdiagonalen, bereit.
Eigenschaften und Ausprägungen sind verschieden und reichen vom einfachen Bediengerät bis hin zum leistungsstarken, modularen und designorientierten Gebäude-PC.

Also müssen sich der Endanwender und Systemintegrator entscheiden, ob sie sich mit einem spezifischen Funktionsumfang zufrieden geben oder auf eine offene Funktionsplattform mit Erweiterungsmöglichkeiten in der Zukunft setzen. Das KNX-Bussystem ist das dominierende System im Markt und wird von vielen Herstellern unterstützt. Auf die Verfügbarkeit von KNX-Bediengeräten trifft das gleiche zu.

Für kleine, überschaubare Anlagen existieren geschlossene Produkte, die als Schnittstelle den KNX-Bus verwenden und dadurch nur Schalt- und Anzeigefunktionen angeschlossener Produkte anzeigen oder steuern. Will der Kunde Funktionen aus mehreren Räumen kontrollieren und zusätzlich noch Internet-Funktionen, Türsprechsysteme und Audio- Funktionen durch ein einziges Bediengerät kontrollieren, sind mehr Performance und funktionaler Inhalt notwendig. Für diese Anwendungen hat sich der Embedded-PC als einzige sinnvolle Plattform etabliert. Der Touch-PC ist dabei nicht nur Visualisierungsoberfläche des Haustechniksystems, er wird zum Informations- und Entertainmentcenter, das sich sehen lassen kann und auch gerne gezeigt wird. Er sorgt für die Darstellung und Bedienbarkeit unterschiedlicher Teilsysteme und fungiert als Fenster in die jeweilige Welt.

Egal ob für die Steuerung von klassischen KNX-Funktionen oder die Beschallung von Wohn- und Geschäftsräumen, im Restaurant oder in der Arztpraxis, die Funktionen werden bedarfsgerecht und individuell für das jeweilige Klientel definiert und integriert.

Der Weg zur leicht verständlichen Visualisierung kann beschwerlich sein. Übersichtlich ablesbare Signalzustände und Werte, Bedienstruktur und schneller Zugriff auf Hauptfunktionen sind oftmals schwer in einem Visualisierungsprojekt umsetzbar.

Werden neben den klassischen Bedienfunktionen auch Internet-, Türsprechkommunikations- und Audio-Funktionen gefordert, bedarf es Detailkenntnissen. Dabei sind Offenheit, Investitionssicherheit und Kombinationsvielfalt Kundenwunsch. Für das Bedienen und Visualisieren sind Spezialisten notwendig; Insider, die das Geschäft auf der Hardware- und Softwareseite verstehen.

Divus KNX-Control beweist, dass ein Visualisierungswerkzeug eigene Kreativität in der Oberfläche zulässt oder auf Wunsch ein elegantes Erscheinungsbild im heutigen Life-style-Design bietet. Eine Produktfamilie, bestehend aus Hardware und Visualisierungssystem. Die Visualisierung ist fester Bestandteil der Geräte KNX-Server und KNX-Superio. Durch eigene Designelemente oder die Optima-Oberfläche können die Visualisierungsfunktionen genutzt werden. Ob nun KNX-Superio als Einzelgerät oder KNX-Server in Verbindung mit verschiedenen Bedienclients auf Basis von Touchpanels zum Einsatz kommt, definiert der Endkunde bzw. die Art der gewünschten Applikationen.

Über einen Panel PC aus den Produktlinien Diva, Mirror, Domus, Superio oder Home ist der Aufbau einer klaren Bedienstruktur realisierbar. Mit der übersichtlich, intuitiv nutzbaren Optima-Oberfläche ist es möglich, Funktionen eines Gebäudes zu steuern und zu visualisieren. Das System ist selbsterklärend und für jeden einfach zu begreifen und zu bedienen. Das gilt für den Ersteller einer Visualisierung und für den Endanwender, der später vor dem Touchpanel steht.

Die Bedienung des Touch-Panel-PCs ist für den Endkunden überschaubar gestaltet. Sie erfolgt im Falle der Optima-Oberfläche über Touch-Gesten. Diese sollen dem Benutzer die Navigation erleichtern und Funktionen schneller beziehungsweise einfacher zugänglich machen. Eine Geste ist der Swipe: Sie ermöglicht es, zwischen den Seiten der Visualisierung zu wechseln. Ein einfacher Wisch über den Touchscreen in die gewünschte Richtung sorgt dafür, dass man zur nächsten Seite gelangt. Alternativ zur Swipe-Geste können natürlich auch die Pfeile des Seitenwechslers in der Menüleiste am unteren Bildrand verwendet werden. Eine weitere Geste die das Navigieren erleichtert, ist der Long-Click: Er kann auf den Home-Button sowie die Funktionen Ihrer KNX-Visualisierung angewandt werden.

Ein Long-Click auf den Home-Button öffnet den Quick-Navigator, ein Long-Click auf eine beliebige KNX-Funktion öffnet ein Kontextmenü mit weiteren Optionen. Der Quick-Navigator zeigt alle Bedienseiten eines Projektes an und springt mit einem Touch auf die selektierte Seite. Mit maximal drei Touch-Klicks wird so jede Bedienfunktion in einem Visualisierungsprojekt erreicht.

Auch der Systemintegrator profitiert von Optima. Eine vollständige Visualisierung wird durch einen Wizard in wenigen Schritten mit minimalem Arbeitsaufwand erstellt.

Den importierten KNX-Funktionen werden bedienbare Touch-Symbole wie Lichttaster, Temperaturregler, Dimmer oder Jalousiensteuerungen zugeordnet, welche dann in die grafische Oberfläche über vorgefertigte Templates eingepasst werden.

Der Wizard führt auf einfache Art und Weise durch die Auswahl der vorgeschlagenen Bedien- und Anwendungsseiten zum gewünschten Ergebnis. Somit vereint Optima ein einfaches Bedienkonzept mit einer genauso leichten und vor allem zeitsparenden Inbetriebnahme. Die Bedienung der Hauptfunktionen wie Schalten und Dimmen der Lichter, Steuern der Jalousien, Regeln der Raumtemperatur und Schalten von Szenen wird durch das Farbkonzept noch intuitiver und benutzerfreundlicher. Durch die leichte Einfärbung der Schaltflächen in der Funktionsfarbe, zum Beispiel Gelb für Lichtfunktionen, wird für den Benutzer die Bedienung noch einfacher. Das ausgeklügelte Farbkonzept zieht sich durch die gesamte Bediensoftware.

Als Extra zu den Hauptfunktionen bietet Optima einige hilfreiche Zusatzfunktionen. Über sogenannte Plug-in-Funktionen erreicht der Anwender fertige Funktionssei-ten, die individuell angepasst oder jederzeit abgeändert werden können. Die Plug-in-Seiten werden am unteren Rand der Oberfläche dargestellt.

Im Plug-in-Menü können bereits vorkonfigurierte Funktionen wie Wettervorhersage, Family-Board oder Intercom-Funktion mit geringem Aufwand in die Visualisierung integriert werden. Am Ende des Optima-Wizard können die zu verwendenden Plug-ins ausgewählt und den persönlichen Wünschen angepasst werden. In der Menüleiste werden im Anschluss nur jene Plug-ins angezeigt, welche auch effektiv Verwendung finden.

Über den RSS-Reader können RSS-Nachrichten aus aller Welt dargestellt werden. Bis zu zehn RSS-Feeds können auf dieser Seite angezeigt werden. Das Family-Board erlaubt es, Textnachrichten direkt über den Touchscreen auch per Hand einzugeben.

Ob kurze Informationen, Mitteilungen oder die Einkaufsliste: Dank dieses Plug-ins sind alle Bewohner des Hauses immer auf dem aktuellen Stand. Frei im Web surfen können Nutzer mit dem Browser-Plug-in. Die liebsten oder nützlichsten Seiten, wie Verkehrsmeldungen, E-Mail, Nachrichten, Facebook können als Favoriten abgelegt werden, um schnell darauf zugreifen zu können.

Egal ob schnelle Wochenplanung oder langfristige Kalenderpläne: das Timer-Plug-in bietet eine intuitive Oberfläche, sodass die Funktionen komfortabel verwaltet und zeitlich gesteuert werden können.
Eine Übersicht über die Szenarien und Logiken, die im Laufe des Wizard erstellt worden sind liefert das entsprechende Plug-in. Natürlich können diese auch modifiziert werden und somit schnell und bequem an die eigenen Anforderungen angepasst werden.

Auch die Werte einer KNX-Wetterstation können in die Optima-Oberfläche integriert und von dort aus auch abgerufen werden. Dieses Plug-in lässt sich über den Wizard mit den entsprechenden KNX-Gruppenadressen verknüpfen. Es sorgt dafür, dass die gelieferten Daten immer schnell und übersichtlich abrufbar sind.

Dank des kostenlosen Online-Wettervorhersage-Dienstes von yowindow.com können über das Wetter-Plug-in jederzeit Informationen über das vergangene, aktuelle und vorausgesagte Wetter abgerufen werden.

Neben vielen Zusatzinformationen wie Wind oder Luftdruck sorgt auch die grafische Verpackung dafür, dass dieses Plug-in zum reinsten Hingucker wird. Parametriert wird nur der aktuelle Standort (Stadt/PLZ) des Touchpanels. Damit sich der Bewohner in seinem Zuhause noch sicherer fühlen kann, gibt es die Möglichkeit, die Bilder beliebig vieler IP-Kameras über die Optima-Oberfläche abzurufen. So kann er in jedem unübersichtlichen Winkel seines Grundstücks, Hauses, der Garage oder auch im Firmengebäude eine IP-Kamera installieren und das Gebäude überwachen. Ein Klick auf eines der Vorschau-Bilder zeigt das gewünschte Videobild auch im Vollbildmodus an. Das Intercom-Plug-in ermöglicht eine nahtlose Einbindung der Türsprechstellen Divus-Opendoor. Ein eingehender Anruf sorgt dafür, dass das Plug-in automatisch aktiviert wird: Das Videobild der Türkamera wird angezeigt und der Ruf kann direkt über den Panel PC entgegengenommen und die Tür einfach geöffnet werden.


Neben den Plug-ins bietet die Optima-Oberfläche weitere Elemente für Schnellzugriffe:

Home-Button: Haupt-Button der Oberfläche. Er ermöglicht den Wechsel auf die an die Kundenwünsche angepasste Home-Seite und öffnet bei einem Drei-Sekunden-Touch auch den Quick-Navigator, der einen Schnellzugriff auf jede der angelegten Seiten ermöglicht.

Weckfunktion: Es können bis zu acht Weckzeiten, die nach Wochentagen aktiviert oder deaktiviert werden können, erstellt werden. Der Panel PC erinnert an Termine oder kann auch als morgendlicher Wecker eingesetzt werden.

Fix-Pin: Über diese Funktion wird die automatische Rückkehr zur Home-Seite deaktiviert. Es wird eine vom Kunden gewählte Seite der Visualisierung oder ein Plug-in angezeigt.

Indikator: Er zeigt an, in welchem Raum beziehungsweise Plug-in man sich aktuell befindet. Der Anwender verliert niemals die Übersicht.


Die leistungsstarke, intelligente Visualisierungstechnik läuft im Hintergrund, während im Vordergrund nur eine klare, übersichtliche Bedienstruktur für den Nutzer zu sehen ist. Dieses neue Gewand für Bedieneinheiten nennt sich Optima.

Die Bedienoberfläche gestaltet sich intuitiv erfassbar mit einem eleganten, auf das Wesentliche reduzierten Design. Durch das einfache Antippen der Schaltflächen auf dem Touchscreen des Panel-PCs lässt sich das gesamte Gebäude komfortabel steuern.

Das Produktsortiment von Divus enthält ein umfangreiches Spektrum an Gebäude PCs, die auch ohne die Optima-Oberfläche erworben werden können, sodass jeder Systemintegrator frei selektieren kann.
Er erlebt grenzenlose Freiheit bei der Verwirklichung eigener Softwareideen. Die Panel-PCs Diva, Mirror, Superio, Domus und Home werden mit Windows Embedded ausgeliefert und können dank ihrer leistungsfähigen Technik mit Visualisierungen im neusten 2 und 3D-Design realisiert werden.
Mit den eleganten Touchpanels erleben die Nutzer die Verschmelzung moderner Gebäudevisualisierung und Medientechnologie mit einem einzigartigen Design.

Die PCs empfehlen sich für das stilvolle Eigenheim, große Anwesen oder Firmengebäude. In Lobbys, Kongresszentren, SPAs, Hotel-Suiten, Bars und Restaurants, Museen, Fitness Center, Showrooms, Verkaufsräumen und vielen anderen Institutionen. Der PC wird zum multimedialen Fenster zur eigenen Welt nach Maß, mit neuen Dimensionen an Komfort, Sicherheit, Effektivität und Design.

Besonders der „Kleine“ in der Produktreihe eignet sich für vielerlei Anwendungen. Das stilvoll designte Touchpanel Superio kommt auch in kleinen Räumen gut zur Geltung.
Auch dort, wo die Einbaumöglichkeiten beschränkt sind, findet der Panel PC trotzdem noch seinen Platz. In Etagenwohnungen, Reihenhäusern, Büros und Arztpraxen kann er sich so gut wie unsichtbar machen, aber auch lebendige, farbige Akzente setzen und sich dem jeweiligen Interieur anpassen.

www.divus.eu



HINTERGRUND

Divus hat eine eigene App für I-Phone, I-Pod touch und I-Pad entwickelt, die über I-Tunes oder auch direkt über das Gerät bezogen werden kann. So können Besitzer dieser Geräte ihr Gebäude kinderleicht und komfortabel auch von unterwegs steuern. Die Apple-Produkte können dabei nicht nur den Status abrufen, sondern diesen auch ändern.

So kann der Nutzer aus der Ferne das Licht schalten, die Jalousien hochfahren oder runterfahren und das Licht einschalten. Auf diese Weise ist das Haus perfekt auf die Ankunft der Bewohner vorbereitet.

Ausgabe:
g+h 06/2010
Unternehmen:
Bilder:

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