29. APRIL 2017

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Leutron lässt Schäden abblitzen


Blitzschutz nach dem SEP-Prinzip gewährleistet mehr Sicherheit bei geringerem Aufwand

Pro Jahr und Quadratmeter kracht es in Deutschland immerhin mindestens zweimal. Die durch Blitzschlag verursachten Schäden werden immer größer, denn Anzahl und Anfälligkeit elektronischer Geräte haben in den vergangenen Jahren stark zugenommen. Trotzdem sind viele Unternehmen in Deutschland noch nicht ausreichend geschützt. Helmut Zitzmann, Ingenieur bei der Leutron GmbH hat das ehrgeizige Ziel, mittels des Blitzschutzkonzeptes nach dem Single Entry Point-Prinzip (SEP-Prinzip) die Sicherheit von Firmen zu erhöhen - und das mit einem geringeren technischen Aufwand als bei herkömmlichen Umsetzungen.
Hinter diesem Konzept steckt eine einfache Idee: Für jeden zu schützenden Bereich, das kann beispielsweise ein Serverraum, eine Telekommunikationsanlage oder ein ganzes Gebäude sein, wird ein zentraler Punkt, der Single Entry Point (SEP), festgelegt. An dieser Stelle werden alle Netz- und Datenleitungen ein- bzw. ausgeführt und hier befindet sich auch der Überspannungsschutz. Für die Netzleitungen kommt ein spezieller Kombiableiter zum Einsatz, der Blitzstromableiter und Überspannungsableiter der Typen T1-T3 in einem Gerät vereint und aufgrund seiner Konstruktion keine zusätzlichen Sicherheitsabstände benötigt: Die im Inneren verborgene 3-Kammer-Funkenstrecke Multi-Arc ist edelgasgefüllt und hermetisch dicht.
Im Gegensatz zu offenen Luftfunkenstrecken benötigt sie daher weder Ausblasöffnungen noch Druckentlastungsdüsen. Der Kombiableiter mit der Bezeichnung PowerPro BCD wurde von der Leutron GmbH entwickelt und reduziert die verbliebene Überspannung auf weniger als ein Kilovolt. Daten- und Telefonleitungen werden ebenfalls am SEP durch spezielle Kombiableiter geschützt. Innerhalb der geschützten Zone ist normalerweise kein weiterer Überspannungsschutz erforderlich, somit kann auf zusätzliche Überspannungsableiter für den Mittel- und Feinschutz verzichtet werden. Lediglich der Grobschutz in der Niederspannungshauptverteilung muss wie gehabt zusätzlich installiert werden.

Datum:
10.05.2006
Unternehmen:
Bilder:

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