25. MÄRZ 2017

zurück

kommentieren drucken  

Leutron lässt Schäden abblitzen


Blitzschutz nach dem SEP-Prinzip gewährleistet mehr Sicherheit bei geringerem Aufwand

Pro Jahr und Quadratmeter kracht es in Deutschland immerhin mindestens zweimal. Die durch Blitzschlag verursachten Schäden werden immer größer, denn Anzahl und Anfälligkeit elektronischer Geräte haben in den vergangenen Jahren stark zugenommen. Trotzdem sind viele Unternehmen in Deutschland noch nicht ausreichend geschützt. Helmut Zitzmann, Ingenieur bei der Leutron GmbH hat das ehrgeizige Ziel, mittels des Blitzschutzkonzeptes nach dem Single Entry Point-Prinzip (SEP-Prinzip) die Sicherheit von Firmen zu erhöhen - und das mit einem geringeren technischen Aufwand als bei herkömmlichen Umsetzungen.
Hinter diesem Konzept steckt eine einfache Idee: Für jeden zu schützenden Bereich, das kann beispielsweise ein Serverraum, eine Telekommunikationsanlage oder ein ganzes Gebäude sein, wird ein zentraler Punkt, der Single Entry Point (SEP), festgelegt. An dieser Stelle werden alle Netz- und Datenleitungen ein- bzw. ausgeführt und hier befindet sich auch der Überspannungsschutz. Für die Netzleitungen kommt ein spezieller Kombiableiter zum Einsatz, der Blitzstromableiter und Überspannungsableiter der Typen T1-T3 in einem Gerät vereint und aufgrund seiner Konstruktion keine zusätzlichen Sicherheitsabstände benötigt: Die im Inneren verborgene 3-Kammer-Funkenstrecke Multi-Arc ist edelgasgefüllt und hermetisch dicht.
Im Gegensatz zu offenen Luftfunkenstrecken benötigt sie daher weder Ausblasöffnungen noch Druckentlastungsdüsen. Der Kombiableiter mit der Bezeichnung PowerPro BCD wurde von der Leutron GmbH entwickelt und reduziert die verbliebene Überspannung auf weniger als ein Kilovolt. Daten- und Telefonleitungen werden ebenfalls am SEP durch spezielle Kombiableiter geschützt. Innerhalb der geschützten Zone ist normalerweise kein weiterer Überspannungsschutz erforderlich, somit kann auf zusätzliche Überspannungsableiter für den Mittel- und Feinschutz verzichtet werden. Lediglich der Grobschutz in der Niederspannungshauptverteilung muss wie gehabt zusätzlich installiert werden.

Datum:
10.05.2006
Unternehmen:
Bilder:

kommentieren drucken  


ANZEIGE

 

Diese Artikel könnten Sie ebenfalls interessieren:

Barrierefreie Elektrotechnik

Barrierefreie Elektrotechnik

Sicherheit in den eigenen vier Wänden ist ein wichtiger Aspekt für die „Generation 50plus“. Ei Electronics bietet deshalb in Zusammenarbeit mit der GGT Deutsche Gesellschaft für Gerontotechnik zwei Seminare zum Thema barrierefreie Elektrotechnik an. » weiterlesen
Der schlanke Weg zur nachhaltigen LED-Beleuchtung

Der schlanke Weg zur nachhaltigen LED-Beleuchtung

Mit der Master LED-Tube T5 Instant-Fit bietet Philips Lighting eine LED-Röhren-Alternative für T5-Leuchtstofflampen an. Die konventionellen Lichtquellen können künftig einfach, ohne großen Aufwand, in installierten T5-Leuchten gegen die schlanken Philips LED-Tubes T5 ausgetauscht werden. Die Leuchten müssen dazu nicht neu verdrahtet werden. » weiterlesen
Platz sparen im Schaltschrank

Platz sparen im Schaltschrank

Kompakt kommt die neue Easy Connection Box Klemme KS74H1 von FTG daher. Sie ist eine komprimierte Weiterentwicklung der Serie KS741, die nun deutlich mehr Platz im Schaltschrank spart als ihr Vorgängermodell, aber zugleich denselben Anforderungen wie der Vorläufer entspricht. » weiterlesen
Neuer Brandschutzkanal für LWL-Kabel

Neuer Brandschutzkanal für LWL-Kabel

Der Obo-Brandschutzkanal Pyroline Fibre Optics aus Glasfaserleichtbeton-Brandschutzplatten schützt Lichtwellenleiterkabel und sorgt im Brandfall für Funktionserhalt bis 90 Minuten. Auch was die Montage betrifft, ist der Kanal vielseitig. » weiterlesen
 
» Finden Sie weitere News in unserem Newsarchiv


Bleiben Sie in Verbindung

  Jetzt Newsletter
abonnieren!


Aktuelle Ausgaben

Über uns