12. DEZEMBER 2017

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Funk macht flexibel


Meinung

Funkschalter können frei platziert und in ihrer Position verändert werden. Das ist gerade in Verwaltungsgebäuden ein Pluspunkt, der immer häufiger genutzt wird.

Das leitungsgebundene Bild der Gebäudetechnik hat sich in den letzten Jahren verändert, und das mit gutem Grund. Es gibt viele Fälle, in denen das Verlegen von Leitungen sehr viel mehr Kosten verursacht als der Schalter oder Sensor. Eine Funklösung ist hier somit deutlich kostengünstiger. Das gilt zum Beispiel für die Zugschalter, mit denen Staplerfahrer Industrietore öffnen und schließen. Weitere Beispiele sind die Stellungsüberwachung von Brandschutzklappen in Lüftungskanälen, Türabsicherungen von Schutzzäunen und an Fluchtwegen sowie die Überwachung von Tanks und der Diebstahlschutz von Solaranlagen. Für diese und andere Aufgaben stehen Schalter und Sensoren mit integriertem Funksender zur Verfügung. Sie erzeugen die Energie, die sie zur Übertragung der Signale benötigen, über einen elektrodynamischen Energiegenerator, also aus der Betätigung des Schaltstößels heraus. Wenn ein Präsenzsignal gewünscht wird oder wenn es sich um sicherheitsgerichtete Anwendungen handelt, kommen batteriegestützte Systeme zum Einsatz. Steute fertigt seit fast fünfzehn Jahren Funkschaltgeräte – zuerst für die Medizintechnik, seit zehn Jahren auch für die Gebäudetechnik und die Industrieautomation.

Als Unternehmen, das seit 1961 leitungsgebundene Schaltgeräte fertigt, waren wir anfangs unsicher, in welchem Maße sich die Funktechnik durchsetzt. Heute kann man sagen: Funkschaltgeräte sind etabliert. Sie sind, das darf man nicht verschweigen, teurer als konventionelle elektromechanische Schaltgeräte und Sensoren. Wenn die Installation von Leitungen größeren Aufwand erfordert, rechnet sich ihr Einsatz aber, und der Anwender muss keine Einschränkungen bei der Übertragungssicherheit befürchten. Ein weiterer ganz wichtiger Treiber für den Einsatz von Funkschaltgeräten ist die Flexibilität. Für Steute und für viele unserer Kunden hat sich der frühzeitige Einstieg in die Funktechnik jedenfalls gelohnt. Unsere Funk-Aktivitäten sind so stark gewachsen, dass wir sie 2010 in einem eigenen Geschäftsbereich „Wireless“ zusammengefasst haben. Dieser Bereich wächst überproportional. Die Kunden können aus einem Modulsystem auswählen, das die Kombination von ganz unterschiedlichen Schaltgeräten und Sensoren mit mehreren Funktechnologien erlaubt. Funkschaltgeräte, da gibt es keinen Zweifel, haben sich in der Gebäudetechnik etabliert.

www.steute.de


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Ausgabe:
g+h 08/2013
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