13. DEZEMBER 2017

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Die Integration aller Technologien


Meinung

Ziel moderner Gebäudeautomation ist eine Integration aller Technologien und Systeme in eine einheitliche Lösung, um erweiterte Funktionalitäten bereitzustellen.

Gebäudeautomationssysteme sind schon seit einiger Zeit keine isolierten Insellösungen mehr, sondern verteilte Systeme, die sich aus unterschiedlichen Technologien zusammensetzen. Die klassische Gebäudeautomation besteht vor allem aus Systemen der Bereiche Beleuchtung/Beschattung sowie der Heizungs-, Lüftungs- und Klimatechnik. Jedoch existiert heutzutage der Wunsch, Dienste aus anderen Domänen wie Energiemanagement, Alarmsysteme, Zutrittskontrolle, Hotelmanagement und IT-Systeme in eine Gesamtlösung zu integrieren. Jedes Anwendungsfeld hat spezielle Anforderungen, doch es gibt keine Technologie, die alle Bedürfnisse erfüllt, und somit kommen unterschiedlichste Systeme zum Einsatz. Neben den großen Systemtechnologien KNX, Bacnet und Lon-Works existiert eine Vielzahl weiterer, teils anwendungsspezifischer Protokolle wie Modbus, M-Bus, Dali oder En-Ocean zu denen zusätzlich noch eine Reihe von proprietären Lösungen auftritt. Das Ziel ist eine Integration aller Technologien und Systeme in eine einheitliche Lösung. Durch die Verknüpfung von Datenpunkten aus verschiedenen Anwendungsdomänen ist die Bereitstellung erweiterter Funktionalitäten möglich.

Jede Technologie hat ihren eigenen Weg, Datenpunkte zu verwalten, darzustellen und darauf zuzugreifen. Werden zentrale Managementfunktionen wie Visualisierung, Fernzugriff, Wartung oder Datenarchivierung in einem heterogenen System realisiert, muss die Applikation auf alle Eigenheiten der eingesetzten Technologien Rücksicht nehmen. Diese Heterogenität resultiert in einer Komplexität, die bei der Realisierung teils unlösbare Probleme mit sich bringt. Der Schlüssel zur Problemlösung liegt in der Gebäudeleittechnik. Mit entsprechenden (Software-)Lösungen ist eine Integration der verwendeten Systeme möglich. Für dies hat sich OPC als eine wichtige Technologie auf der Managementebene als De-facto-Standard etabliert und stellt die entsprechenden Werkzeuge für eine Integration bereit. OPC ist Client/Server-basierend, so stellt der OPC Server Datenpunkte der Feld- und Automationsebene technologieunabhängig dar und die OPC Clients, die auf diese Datenpunkte zugreifen, realisieren die eigentlichen Managementfunktionen. Neben der Integration von Standardtechnologien ist das Bereitstellen von projektspezifischen Schnittstellen von großer Wichtigkeit.

www.netxautomation.com


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