14. DEZEMBER 2017

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Rund und anders


Berker

Das Schalterprogramm R.1 wird jetzt um sechs neue Varianten erweitert, die wieder einmal Maßstäbe in punkto Materialität und Flexibilität setzen. Seit Anfang des Jahres überrascht R.1 mit ungewöhnlichen Materialien Rahmen aus Beton, Leder, Holz, Schiefer sowie Acryl in Orange und Rot ein Baukasten an Möglichkeiten, der auf dem Schaltermarkt einzigartig ist.
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Das gemeinsam mit dem Designer Werner Aisslinger entwickelte Programm Berker R.1, einer Rahmenform der inzwischen mit 21 Designpreisen ausgezeichneten Generation R., erfand den Radius auf ganz eigene Art neu. Der 2013 eingeführte Schalter besticht durch eine weiche Rahmenkontur, gepaart mit einem runden Zentralstück. Ebenso wie bei den Programmen R.3 und Serie R.classic war und ist insbesondere der Aufbau der Rahmen innovativ.

Hochwertige Materialien werden in 3 mm Stärke mit einem 7 mm starken, weißen oder schwarzen Grundträger aus Kunststoff verbunden. Zur Erinnerung: Bei Markteinführung waren die Schalter mit den Oberflächen Edelstahl, Aluminium, schwarzem und weißem Glas sowie komplett aus Kunststoff in den Farben Polarweiß und Schwarz lieferbar. Der Kombinationsfreude mit unterschiedlichen hochwertigen Materialien waren also „damals“ schon fast keine Grenzen gesetzt.

Die sechs Varianten des Programms Berker R.1 sind als 1-fach- bis 3-fach-Rahmen (Beton und Schiefer) beziehungsweise 1-fach- bis 5-fach-Rahmen (übrige Varianten) erhältlich. Die runden Zentralstücke in edlem Schwarz oder reinem Weiß bilden einen gelungenen Kontrast zu den herausstechenden neuen Rahmenausführungen.

Mit den innovativen Materialien und Farben erfährt das zeitlose klassische Design des R.1 schon kurz nach seiner Einführung einen frischen Energieschub. Selbstverständlich steht für Berker auch bei den neu eingesetzten Materialen die hohe Qualität in der Beschaffenheit und Verarbeitung an vorderster Stelle.
Materialität ist neben Design und Funktionalität ein wichtiger Faktor bei der Entwicklung neuer Schalterprogramme, die unter der Marke Berker angeboten werden.

Darum werden Glas, Edelstahl, Aluminium, Messing und Kupfer seit vielen Jahren mit großem Erfolg im Rahmendesign eingesetzt. Zur letzten Light+Building wollte man es bei Berker genau wissen. Die Messebesucher waren aufgerufen, Materialbeispiele – die Bandbreite reichte von Filz bis Beton – ausgiebig zu befühlen, in der Anwendung zu erleben und zu bewerten.

Die Umfrage stieß bei den Messebesuchern auf große Resonanz und entwickelte sich zu einem Highlight auf dem Messestand. Vor der Wand mit 22 Schalterbeispielen im R.1-Design und an den Theken mit Materialproben, die in die Hand genommen werden konnten, herrschte stets großer Andrang.
„Die Besucher, die Mehrzahl von ihnen waren Fachhandwerker, fühlten sich als Experten ernst genommen und häufig entwickelten sich aus der reinen Befragung längere Fachgespräche“, erinnert sich Produktmanager Michele Rao.

An der Umfrage beteiligten sich über 1.000 Messebesucher. „Teile der Ergebnisse waren erstaunlich eindeutig und überraschend zugleich. Mit großem Abstand wurde Schiefer zum Lieblingsmaterial gekürt, dann folgte Beton und schließlich andere Materialien“, berichtet Oliver Brüggemann, Leiter Marktmanagement für Schalterprogramme und Gebäudesteuerung. Besonders intensiv wurde ein Rahmen aus Kuhfell diskutiert – einige Besucher liebten ihn und wollten ihn gleich kaufen, die Mehrheit lehnte das Kuhfelldesign allerdings vehement ab.

Nach der Befragung wurden weitere Evaluationen und umfangreiche Tests durchgeführt, erst dann fiel die Entscheidung für sechs zusätzliche R.1-Varianten. „Schließlich sehen Berker-Schalter nicht nur schön aus. Sie müssen einfach zu installieren sein, optimal funktionieren und alle sicherheitsrelevanten VDE-Normen erfüllen“, fasst Oliver Brüggemann zusammen. Mit den neuen Materialien gelang Berker eine Aufsehen erregende Neueinführung, denn einige wurden noch nie im Schalterdesign eingesetzt.

„Die Markteinführung der sechs R.1-Varianten unterstreicht außerdem, dass wir Kundenwünsche sehr ernst nehmen. Messebesucher, die 2012 als Materialtester aktiv waren, können jetzt auf der Light+Building 2014 die fertigen Produkte begutachten“, freut sich Michele Rao.

Schon bei der Befragung auf der Light+Building 2012 nahm die Betonvariante einen der Spitzenplätze in der Wertung der Besucher ein, umso erstaunlicher, dass es bisher noch keine Rahmen aus Beton gab. Sie sind eine absolute Neuheit auf dem Schaltermarkt. Durch ihre geschliffene, ansonsten jedoch unbehandelte Oberfläche bleiben charakteristische Strukturen und Vertiefungen erhalten und verleihen jedem Produkt eine individuelle Note.

Auch kleine Brüche oder Risse sind kein Mangel, sondern unterstreichen eher die Echtheit des Materials, denn jeder Rahmen ist ein Unikat. Schalter aus Beton passen ideal zu Sichtbeton und sind extrem widerstandsfähig. „Besondere Materialien ziehen manchmal besondere Maßnahmen bei der Montage nach sich. Zwar ist Beton – das Gleiche gilt für Schiefer – ein extrem festes Material, aber das macht es auch unter bestimmten Bedingungen, zum Beispiel unter extremer Spannung, brüchig.

Daher dürfen Betonrahmen nur auf ebenen Untergrund montiert werden – und bitte die Schrauben der Abdeckungen nur handfest anziehen“, erläutert Michele Rao. Auf diese Materialeigenschaften wird im Berker-Katalog gesondert hingewiesen.

Dazu gehört auch, dass Beton ebenso wie andere Naturmaterialien bei UV-Lichteinwirkung seine Farbe verändern kann. „Doch dafür erhalten Berker-Kunden echtes Material, das viele Bauherren schätzen“, ergänzt Oliver Brüggemann. Betonrahmen sind 1-fach bis 3-fach lieferbar und werden ebenso wie die Schieferrahmen zur Vermeidung von Transportschäden in speziellen Luftpolsterbeuteln ausgeliefert.

Die elegante Schieferversion aus hochwertigem Naturstein ist nur geringfügig behandelt, damit seine charakteristische Struktur erhalten bleibt. Materialbedingt ist der Rahmen aus Schiefer äußerst robust und pflegeleicht, deshalb ist er ideal im Objektbereich einsetzbar. Gerade aufgrund seiner Materialeigenschaften wird Schiefer zum Dachdecken oder als Außenwandverkleidung genutzt.

Wie bei allen hochwertigen Schaltern sollte die Installation auf einer Baustelle zum Schluss erfolgen. Entsprechend der übrigen R.1-Varianten ist die Version in Schiefer für die senkrechte und waagerechte Montage geeignet. Die Rahmen sind 1-fach, 2-fach und 3-fach lieferbar.

Auch die Variante in naturbelassenem Leder zeichnet sich durch eine einzigartige Oberfläche aus: Durch Licht und Berührung verändert sie sich mit der Zeit und entwickelt eine Patina, die die Echtheit und Hochwertigkeit des Materials unterstreicht.

Die Lederausführung ist insbesondere für den Wohnbereich geeignet, da ihre Haptik warm und weich ist. „Bei der Wahl des Lieferanten des Rindsleders haben wir auf Top-Qualität geachtet. Schließlich sind wir im Bereich der Automobilzulieferer fündig geworden. Lederlenkräder liegen auch gut in der Hand und haben eine exquisite Ausstrahlung. Den gleichen Effekt erzielen wir mit den Lederschaltern.

Da ist es selbstverständlich, dass das strapazierfähige Material durch unterschiedliche Strukturen und Farbgebung den individuellen Charakter unterstreicht“, führt Michele Rao aus. Lederrahmen sind 1-fach bis 5-fach lieferbar.


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g+h 02/2014
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