01. OKTOBER 2016

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Gute Reichweite


Ansonic bietet Torantriebe und die zugehörigen Fernsteuerungen aus einer Hand

Funkfernsteuerungen sind heute bei Garagentoren fast schon normal. Schmalbandfunk hingegen ist noch nicht so bekannt. Die Firma ansonic ist Spezialist dieser Technologie, die höchste Schaltsicherheit bei maximalen Reichweiten ermöglicht. G&H hat sich die Produkte des Essener Herstellers für Sie angesehen.

Musicalfreunde, die schon einmal im Essener Colosseum eine Vorstellung von „Joseph“ besucht haben, sind auch schon den Geräten von Ansonic begegnet. Denn in diesem Musicaltheater setzt man bei der Bühnentechnik auf die Funkfernsteuerungen aus dem Ruhrgebiet, die dafür sorgen, daß sich die aufwendigen Requisiten im richtigen Takt bewegen und rechtzeitig an Ort und Stelle sind.

Solche Anwendungen gibt es natürlich nicht von der Stange. Und so sind kundenspezifische Lösungen auch eine besondere Spezialität von Ansonic, wo man sein Augenmerk nicht nur auf hohe Stückzahlen legt, sondern auch kompetenter Ansprechpartner für nicht alltägliche Problemstellungen sein möchte. In Essen blickt man bereits auf eine ganze Fülle solcher außergewöhnlicher Referenzen zurück: Ob Tankfahrzeuge, Behindertenfahrstühle, Agrarpumpen, Orgelcomputer oder Kirchenglocken - dort, wo kreative Lösungen gebraucht werden, ist Ansonic zur Stelle.

Eine absolute Neuheit sind die Ansonic-Minisender SF 433-1 micro und SF 433-2 micro in Schmalband-Doppelsuperhet-Technologie. Sie bieten maximale Reichweiten und minimale Störanfälligkeit auf kleinstem Raum. Ansonic fertigt standardmäßig Handsender mit bis zu fünf Funktionstasten in einer Vielzahl von Frequenzen. Bei allen Mehrkanalsendern ist jede Taste einzeln codierbar und kann aus 1.024 Möglichkeiten individuell ausgewählt werden. Dazu muß lediglich eine identische DIL-Schalterstellung bei Sender und Empfänger eingestellt sein. Vor allem die selbstlernende 40bit-Funksteuerung genügt höchsten Sicherheitsansprüchen. Sie besitzt eine einmalige Codierung, die sich aus einer Billion Codier-Kombinationen ergibt. Alternativ sind auch Funkfernsteuerungen im Wechselcode-Verfahren lieferbar. Die zugehörigen Empfänger passen sich flexibel allen privaten und auch gewerblichen Ansprüchen an.

Mit der GSM-Tor-Funkfernsteuerung stellt Ansonic ein völlig neues System vor. Das zu steuernde Tor (oder auch ein anderes System) wird dazu mit einer GSM-Empfangsstelle ausgerüstet, welche eine eigene Mobilfunknummer (prepaid) hat. Berechtigte Benutzer können nun kostenlos mit einem beliebigen Mobiltelefon oder Festeinbaugerät den Schaltvorgang auslösen. Dazu muß nur sichergestellt sein, daß die Rufnummernübertragung im Handy aktiviert ist. In der GSM-Empfangsstelle kommt ein Microcontroller zum Einsatz, über den auch weitere Funktionen wie Protokoll über die Zufahrten, Zeiterfassung oder zeitlich begrenzte Zugangsrechte realisiert werden können. Ebenso ist es möglich, beim Eintreffen von Ereignissen eine SMS an ein beliebiges Mobiltelefon zu versenden.

Sicherheits-Antriebe
Überall dort, wo aus technischen oder rechtlichen Gründen ein Gelände nicht mit einem Tor oder einer Schranke abgesperrt werden darf, stellt eine Kette eine dezente aber funktionale Lösung dar. Wenn man diese dann automatisch bedienen kann, wird auch dem Wunsch nach Komfort Rechnung getragen. Die maximal 15 Meter lange Kette des Ansonic-Systems besteht aus feuerverzinkten 6 Millimeter-Gliedern und ist rot und weiß kunststoffbeschichtet. Trifft die Kette während des Hebens auf ein Hindernis, fährt sie durch die Sicherheitsautomatik unverzüglich wieder nach unten. Eine stabile Kunststoffabdeckung schützt die Mechanik gegen Witterungseinflüsse. Auch die manuelle Öffnung über ein spezielles Kettenschloß ist möglich.

Die Antriebe für Kipp- und Sektionaltore, Dreh- und Schiebetore zeichnen sich durch besondere Sicherheitsvorkehrungen aus. Nach einem ersten Lernvorgang steuert modernste Mikroprozessor-Technik automatisch die optimale Kraftanpassung an die jeweiligen Torverhältnisse. Bei wechselnden Bedingungen wie Sommer/Winter oder Toralterung reguliert die Steuerung selbsttätig den benötigten Kraftbedarf und gewährleistet so immer eine optimale Abstimmung auf das Tor. Schon bei geringsten Widerständen fährt das Tor augenblicklich in die Auf-Stellung zurück. Im Falle eines unerlaubten Zugriffs jedoch, zieht der Motor - auf Wunsch begleitet von einem akustischen Warnton - das Tor sofort in seine Ausgangsstellung zurück.

Auch Sanftanlauf und Softstop gehören zur Standardausstattung der Ansonic-Antriebe. Der Kurzrücklauf bei geschlossenem Tor entlastet Kette und Getriebe gleichermaßen. Auch eine dritte Lagerung an der Antriebswelle trägt zu einer Getriebeentlastung bei, wodurch mehr Motorleistung für die Torbewegung zur Verfügung steht. Mit nur einem Watt Ruhestromverbrauch sind Ansonic-Torantriebe zudem sehr energiesparend. Auch zusätzliche Sicherheitseinrichtungen sind verfügbar: Schlupftürkontakt, Lichtschranke oder Rotampel sind beispielsweise direkt anschließbar.

Fazit:
Ansonic kann heute auf eine Entwickungs- und Markterfahrung von über 20 Jahren zurückblicken. Neben Torantrieben und Funkfernsteuerungen hat sich der Essener Hersteller auch auf kreative, kundenindividuelle Lösungen spezialisiert. Zu den aktuellen Neuheiten aus dem Hause Ansonic gehört ein leistungsstarker Minisender in Schmalbandtechnologie und die Funkfernsteuerung über ein ganz normales Handy. Aktuelle Informationen zu Produkten finden sich auf der Website des Unternehmens. Hier kann man auch Kataloge und Prospekte anfordern.


Ausgabe:
g+h 03/2003
Unternehmen:
Bilder:

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