15. DEZEMBER 2017

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Der Akku macht‘s


Innentitel

Bosch. - Akku-Werkzeuge leisten einen wichtigen Beitrag, wenn es darum geht, effizient zu arbeiten sowohl in der Werkstatt als auch auf der Baustelle. Bosch hat diesen Trend mit zahlreichen Innovationen gefördert: Allein im Jahr 2013 mit 27 neuen Akku-Geräten für Profis.
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Akku-Werkzeuge sind und bleiben ein bedeutendes Wachstumssegment. War im Jahr 2007 jedes dritte Gerät kabellos, so besitzen weltweit inzwischen 43 Prozent und damit fast die Hälfte aller Elektrowerkzeuge einen Akku. „Bei der Konzeption unserer Geräte richten wir unser Tun wie bei allen unseren Prozessen ganz auf die so genannte User Experience aus“, beschreibt Josef Ortolf, Leiter Produktbereich Profi-Elektrowerkzeuge in Europa, dem Mittleren Osten und Afrika, den Innovationsprozess bei Bosch. Darunter versteht man den Ansatz, den Verwender in den Mittelpunkt jedes Innovationsprozesses zu stellen und Dinge nicht aus einer internen Sicht heraus zu beurteilen.

„Unser Anspruch ist es, dabei konsequent alle Schnittstellen zwischen uns als Hersteller und dem Verwender als Kunden zu berücksichtigen: Vom Moment der ersten Information, die der Kunde beispielsweise über das Internet abruft, über den Kauf und die Inbetriebnahme eines Produkts bis hin zur Handhabung im Einsatz, dem Service im Reparaturfall, der Wartung, umfassender Beratung, zum Beispiel zu geeigneten Zubehören oder Angeboten, bis hin zur Entsorgung eines Geräts. Die Bedürfnisse des Verwenders stehen dabei stets im Mittelpunkt und sind Grundlage für unser Handeln“, fährt Ortolf fort.

Mehr als 50 Prozent der Handwerker wie Heizungs-, Lüftungs- und Klimatechniker, Elektriker, Schlosser, Maurer oder Zimmerleute haben täglich mobile Arbeitseinsätze. Dabei fahren sie nicht nur einen, sondern fast immer mehrere Einsatzorte hintereinander an. Dort werden sie mit unterschiedlichen Aufgaben konfrontiert und müssen diese möglichst schnell und effizient erledigen.

Untersuchungen aus der Marktforschung zeigen allerdings, dass Handwerker nur etwa ein Drittel ihrer Zeit mit ihren eigentlichen Aufgaben wie Messen, Bohren oder Trennen verbringen. Der überwiegende Teil ihrer Arbeitszeit, nämlich rund zwei Drittel, wird für unproduktive Tätigkeiten wie Werkzeuge und Zubehör suchen, zusammenstellen, kaufen beziehungsweise für Fahrten zum und vom Arbeitsort zurück, verwendet. „Es besteht also ein enormes Potenzial, Produktivität zu steigern. Ein Schlüsselfaktor dazu können intelligent konzipierte Akku-Systeme sein“, so Henk Becker, Mitglied des Bereichsvorstands mit Zuständigkeit für Entwicklung, gewerbliche Elektrowerkzeuge und Messtechnik.

Anwender schätzen die Flexibilität von Akku-Geräten, wünschen sich gleichzeitig aber die uneingeschränkte Laufzeit von Netz-Geräten. Außerdem sollte das Laden des Akkus Arbeitsabläufe nicht stören. Diesen Wünschen entsprechen bereits von Bosch realisierte Innovationen für Akku-Geräte wie Energie sparende, wartungsfreie EC-Motoren, Akkus mit Cool-Pack-Technik zum Schutz vor zu schneller und hoher Erwärmung mit langer Laufzeit und Lebensdauer, das Flexible Power System mit 100-Prozent-Kompatibilität zum existierenden Geräteangebot sowie Akkus mit bis zu fünf Amperestunden (Ah) Kapazität für besonders lange Laufzeit.

Die EC-Motoren von Bosch setzen Maßstäbe in punkto Lebensdauer und Laufzeit von Akku-Geräten. Bisher Stand der Technik waren Gleichstrom-Motoren, die mit einem feststehenden Permanent-Magneten als Stator und einem rotierenden Elektromagneten als Rotor arbeiten. Für den Motorbetrieb sorgen Schleifkontakte aus Kohlebürsten, die als Polwender dienen. Diese mechanischen Schalter verschleißen aufgrund der entstehenden Funkenbildung. Die bürstenlosen EC-Motoren von Bosch sind im Gegensatz dazu komplett wartungsfrei. Eine Elektronik übernimmt die Funktion des Schalters. Die Permanent-Magnete sind auf dem Rotor angebracht, das Wechselfeld entsteht im Stator.


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