12. DEZEMBER 2017

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Visualisierung leicht gemacht


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Theben. - Eine komfortable Steuerung per Tablet oder Smartphone macht den Mehrwert einer KNX-Installation erst richtig deutlich. Jetzt gibt es ein Hard- und Softwarepaket, das Elektroinstallateure auch ohne vertiefte Programmierkenntnisse in die Lage versetzt, eine attraktive Visualisierung für mobile Endgeräte zu erstellen.
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Das Handicap von KNX in kleineren Objekten ist weniger die eigentliche Technik. Hat ein Auftraggeber etwas anspruchsvollere Wünsche an Energieeinsparung und Komfort, ist die schlanke Busverdrahtung ganz schnell wirtschaftlicher als Dutzende NYM-Kabel als Steuerleitungen. Was fehlt, ist eine zeitgemäße und erschwingliche Visualisierung, deren Kosten sich in einem realistischen Verhältnis zum Gesamtpreis der Anlage bewegen.

Mit Theserva S110 schließt Theben diese Lücke. Dahinter verbirgt sich ein Datenserver mit einer Konfigurationssoftware und Apps für alle gängigen mobilen Endgeräte. Der Leiter Produktmanagement und Marketing bei Theben, Harald Hasenclever, beschreibt die Zielgruppe: „In erster Linie wollen wir den Elektroinstallateur ansprechen, der gelegentlich sein Portfolio mit einem KNX-Projekt nach oben abrundet. Er kann mit Theserva ein Projekt in rund zwei Tagen visualisieren und Kunden einen erweiterten Zugang zu seiner Installation bieten. Bei einem begrenzten Budget kann unser Ansatz auch für Systemintegratoren interessant sein, denn sie sparen durch unsere Vorarbeit viel Zeit.“

Der Schwerpunkt der Visualisierung liegt sehr viel mehr auf Komfort und einfacher Bedienung als auf völliger Programmierfreiheit. Die Software stellt eine umfangreiche Bibliothek von rund 250 Schaltelementen zur Verfügung, die auch noch erweitert wird.

Der Anwender kann jedoch keine eigenen Bedienelemente erstellen. Ändern kann er funktionslose Elemente, wie Hintergrundbilder mit Grundrissen oder Objektfotos. In der Praxis spielt diese Beschränkung keine Rolle; das System lässt kaum Wünsche offen.

Der lüfterlose Miniserver mit einem Compact-Flash-Massenspeicher in Industrie-Qualität ist auf Dauerbetrieb ausgelegt; seine Leistungsaufnahme beträgt nur etwa ein Watt. Neben einer KNX-Schnittstelle mit steckbarer Schraubklemme verfügt das kompakte Gerät zudem über einen Ethernet-Port. Software und Apps stehen kostenlos zum Download bereit; die Zahl der Clients pro Projekt ist nicht beschränkt.

Über die Apps kann der Endanwender einzelne Funktionen oder Szenen aufrufen, aber auch Schaltzeiten und Schwellwerte nach Belieben anpassen. Eine Umprogrammierung oder Eingriffe in die Gruppenadressierung sind jedoch ausgeschlossen. Typische Anwendungsbereiche sind gehobene Wohnimmobilien, Restaurants, Boutiquen oder kleinere Bürogebäude.

Die Konfiguration der Visualisierung lässt sich in kürzester Zeit erlernen und stellt für einen Installateur mit KNX-Erfahrung kein ernst zu nehmendes Hindernis dar. Theserva kann beliebige, standardisierte KNX-Objekte verwalten. Nach dem Programmieren der Teilnehmer und dem Zuweisen der Gruppenadressen mit der KNX-Software ETS lassen sich die Gruppenadressen mit Namen und Kommentaren sehr komfortabel als CSV-Datei in Theserva importieren. Im Anschluss kann die Konfiguration beginnen.


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Ausgabe:
g+h 07/2014
Unternehmen:
Bilder:
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  • The Luxa S150 B..
4 Unternehmens-Kataloge:

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