12. DEZEMBER 2017

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Innovationen mit Weitblick


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Langmatz - Eine große Fertigungstiefe garantiert die flexible und kosteneffiziente Herstellung der Systeme. An oberster Stelle stehen Kunden und ihre Bedürfnisse. g+h sprach mit Dieter Mitterer, Bereichsleiter Vertrieb national, wie Langmatz diesen hohen Ansprüchen gerecht wird.
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Herr Mitterer, stellen Sie mir bitte zum Einstieg kurz das Unternehmen Langmatz vor.

D.M.: Die Firma Langmatz ist ein international tätiges, mittelständisches Industrieunternehmen mit Hauptsitz in Garmisch-Partenkirchen in Oberbayern. Wir sind Infrastrukturanbieter für die Branchen Telekommunikation, Energie- und Verkehrstechnik. In Garmisch beschäftigen wir mehr als 350 Mitarbeiter an drei Standorten. Neben der Verwaltung und Forschungsabteilung plus Fertigung sowie einem Vertriebs- und Servicezentrum in Garmisch befindet sich in Oberau eine weitere Produktionsstätte. Ferner verfügen wir über eine Niederlassung in Klatovy in Tschechien. Die dortige Fertigungsstätte ist für manuell intensive Arbeiten zuständig. Damit bedienen wir in erster Linie den osteuropäischen Markt. In Deutschland ist Langmatz seit Jahren die Nummer eins bei Kabelzugschächten aus Kunststoff. Wir sind sowohl auf die Kunststoff- als auch die Metallverarbeitung spezialisiert und auf Grund unseres Know-hows in der Lage, alle denkbaren Kombinationen aus Kunststoff und Metall zu fertigen.

Welches waren denn die herausragendsten Entwicklungsschübe in der über 50-jährigen Firmengeschichte?

D.M.: Im Jahr 1963 hatte Hans Langmatz begonnen, Produkte aus Kunststoff für Energieversorger zu entwickeln und zu fertigen. Daraus entstanden die bekannten grauen Schränke, die am Straßenrand stehen. Sie führten zu einem erheblichen Umsatzerfolg und wurden zum ersten Meilenstein in der Firmengeschichte. Es folgten weitere erfolgreiche Produktentwicklungen, hauptsächlich für den Bereich Energietechnik. Ein weiterer wichtiger Meilenstein war die Entwicklung des Kunststoffkabelzugschachts im Jahr 1993. Mittlerweile umfasst dieser Bereich bei Langmatz ein sehr breites Produktportfolio und ist einer der wichtigsten Säulen unseres Geschäfts. Bei Kunststoffkabelschächten sind wir Marktführer In Deutschland.

Seit wann und in welcher Form leiten Sie in Ihrem Bereich die Unternehmensgeschicke?

D.M.: Ich bin seit 2008 im Unternehmen tätig und für den kompletten Vertrieb national zuständig. Meine Position umfasst sowohl das Marketing als auch den Vertriebsinnen- und Außendienst, das heißt ich bin praktisch für den Hauptmarkt von Langmatz verantwortlich, da wir in Deutschland den maßgeblichen Umsatz erwirtschaften.

Wie ist Langmatz aktuell national und international aufgestellt?

D.M.: Der Hauptabsatzmarkt von Langmatz liegt mit knapp 90 Prozent im Inland, der Rest verteilt sich auf das internationale Geschäft. Wir haben Schwerpunktmärkte in den Benelux-Staaten, Österreich und der Schweiz – in diesen Ländern sind wir sehr aktiv. Hinzu kommen Kunden aus weiter entfernten Regionen, wie etwa Abu Dhabi. Als Unternehmen verfolgen wir die Strategie, mit neuen Produkten aus eigener Kraft zu wachsen und den Umsatz jedes Jahr kontinuierlich und gesund nach oben zu bewegen. So konnten wir nun schon fünf Mal in Folge ein Rekordjahr verzeichnen und in 2016 ein Umsatzergebnis von 70,5 Millionen Euro erzielt.

Werden Sie im Bereich Export expandieren?

D.M.: Ja. Hier gibt es sicher die stärksten Wachstumschancen. Daher forcieren wir Aktivitäten und Investments in den Aufbau von gut funktionierenden Auslandsstrukturen. In Deutschland sind wir in gewissen Bereichen Marktführer, der Markt ist aber weitgehend gesättigt und es herrscht daher ein starker Verdrängungswettbewerb.


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g+h 02/2017
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