12. DEZEMBER 2017

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Anlagenstillstände vermeiden


Eaton hat seine Niederspannungsschaltanlagen um ein Diagnosesystem erweitert, das erstmals eine permanente, effiziente Temperaturüberwachung der kritischen Bereiche einer Schaltanlage ermöglicht. Dadurch kann das Risiko von Anlagenstillständen reduziert werden.

Die mit dem System mögliche Analyse des Temperaturverhaltens in verschiedensten Betriebszuständen generiert wertvolle Informationen über die Leistungsreserven einer Schaltanlage. Mit diesem Wissen lassen sich Systemerweiterungen deutlich risikoärmer realisieren.

Das Diagnosesystem eignet sich für alle Arten von Hauptverteilungen, insbesondere für Schaltanlagen mit hohen Strömen, für Installationen in Containern bzw. im Freien sowie für Anlagen, bei denen Erweiterungen oder Umbauarbeiten erwartet werden. Mit der neuartigen Technologie unterstützt Eaton Maschinen- und Schaltanlagenbauer dabei, die Zuverlässigkeit, Verfügbarkeit und Lebensdauer ihrer elektrischen Anlagen deutlich zu erhöhen.

Im Wesentlichen besteht das System aus autarken Temperatursensoren, die an neuralgischen Stellen in der Schaltanlage platziert werden und alle zehn Minuten drahtlos einen Temperaturwert an einen Controller übertragen. In dem Controller werden die Daten dann abgelegt und können von dort aus bei Bedarf grafisch dargestellt und für detaillierte Analysen abgerufen werden.

Mithilfe einer speziellen Firmware bildet der Controller, der sich problemlos an SCADA-Systeme anbinden lässt, das thermische Verhalten der Schaltanlage ab. Die Diagnosefunktionen umfassen beispielsweise Plausibilitätsprüfungen sowie das Erstellen von Trendanalysen. Bei Überschreiten der zuvor definierten Grenzwerte wird eine Alarmmeldung generiert und an die Leitstelle geschickt.

„Überhitzung gehört zu den größten Sicherheitsrisiken von Schaltanlagen. Eine intelligente Temperaturüberwachung im Schaltschrank reduziert nicht nur das Gefahrenpotential für Personal und Anlage, sondern spart auch langfristig Betriebskosten“, erklärt Bernhard Gegenbauer, Product Line Manager bei Eaton.

„Das neue Diagnosesystem bietet deutliche Vorteile gegenüber der im Markt etablierten Thermografie. Zum einen liefert es durch die permanente Überwachung und die Erfassung von verdeckten oder schwer zugänglichen Stellen im Schaltschrank ein wesentlich präziseres Bild des thermischen Verhaltens einer Schaltanlage. Zum anderen ermöglichen die Diagnose- und Warnfunktionen ein besseres Risikomanagement. Eine Investition in das innovative Diagnosesystem amortisiert sich binnen kürzester Zeit.“

Die autarken Temperatursensoren des Diagnosesystems lassen sich einfach auf die Sammelschienen bzw. Verbindungsstellen montieren und versorgen sich dann selbständig über das elektromagnetische Feld der Schiene mit Energie.

www.eaton.de

Datum:
12.11.2015
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EATON
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