13. DEZEMBER 2017

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Lösungen für Industrie 4.0


Technik

Mennekes - Industrie 4.0 beschreibt den Beginn der Epoche der vierten industriellen Revolution. Dabei geht es um die intelligente Vernetzung und Informatisierung der Fertigungstechnik in Echtzeit und den Aufbau einer „Smart Factory über alle Gewerke in einem Unternehmen.

Prozesse laufen in der vernetzten Industrie zunehmend digital ab. Daraus entsteht ein verstärkter Bedarf an Netzwerk-Komponenten. Denn Maschinen müssen beispielsweise mit Intranet und Internet vernetzt werden, Logistik und Webshops mit dem Herstellungsprozess und CAD-Systeme mit Maschinen und Kunden.
Mennekes hat über 80 Jahre Erfahrung mit Energieverteilungen und bietet darüber hinaus auch Lösungen für die Datenverteilung und Energiemessung zur Energieeinsparung. Kurz gesagt: Mennekes hilft seinen Kunden dabei, weiter mit der Zukunft in Verbindung zu bleiben. Die Kombination von Energie- und Datenverteilungen in robuster Industriequalität ist eine der Stärken von Mennekes.

Die Lösungen reichen von einzelnen Datensteckdosen mit verschiedenen Einsätzen für RJ45-Schnittstellen sowie Netzwerkkompaktverteilern mit Daten- und Schutzkontaktsteckdosen, über mobile und abhängbare 3-Kraft- und Air-Kraft-Verteiler sowie Amaxx-Kombinationen bis hin zu kundenspezifisch projektierten Geräten mit jeweils integrierten Energiesteckdosen und Datenanschlüssen, auch in wasser- und staubdichter Ausführung IP67. Darüber hinaus ermöglicht das Amaxx-Steckdosen-Kombinationsprogramm das einfache Aneinanderflanschen von Gehäusen mit Energiesteckdosen und Gehäusen mit Datensteckdosen – mit dem Ziel der physikalischen Trennung von Energie und Daten.
Der industrielle Medienverteiler aus der Amaxx-Familie erweitert Netzwerklösungen. Durch die Verwendung eines robusten Kunststoffgehäuses wird die Montage von Standard-Netzwerk-Komponenten in Umgebungen mit erhöhten Anforderungen bezogen auf Schutzgrad, mechanische Einflüsse oder ähnliche Faktoren möglich. Bestehende Netzwerke können so schnell erweitert, kleinere Netzwerke einfach neu aufgebaut werden.

Der Anwender kann in der Auswahl von aktiven Netzwerkkomponenten und Keystones frei agieren. So können die bevorzugten Switche oder Router einfach und sicher auf der integrierten Montageplatte befestigt werden. Das Patchfeld zum Aufrasten von bis zu acht Keystones kann mit RJ45-Buchsen oder anderen Einsätzen bestückt werden. Zwei in das Gehäuse integrierte Schutzkontaktsteckdosen dienen zur Spannungsversorgung der aktiven Netzwerkkomponenten. Nachdem der Anschluss der Stromversorgung vom Fachmann vorgenommen wurde, kann die weitere Bestückung und Bedienung des Gehäuses durch elektrotechnische Laien erfolgen.

Das Energiemess-System sammelt Energiedaten von Maschinen, Anlagen oder Energieverteilungen im Unternehmen. Die Messung wird kontinuierlich oder temporär mit stationären oder mobilen Geräten realisiert.

Neben der Visualisierung der Echtzeitdaten kann auch auf die bereits im 3-Phasen-Energiemess-Gerät gespeicherten Informationen zugegriffen und diese zur Dokumentation genutzt werden. Die Visualisierung erfolgt dabei über die integrierte Software per Lan oder W-Lan mit einer App auf einem Tablet oder Smartphone oder auf einer Web-Oberfläche. Der Datenexport kann manuell sowie automatisch mit einem einstellbaren Zeitintervall erfolgen. Über das Modbus-TCP-Protokoll können die Energiemess-Systeme an eine zentrale Energiemanagementsoftware angebunden werden. Aus einer Vielzahl von Echtzeit- aber auch historischen Daten können Muster oder Trends erkannt werden und entsprechende Anpassungen erfolgen.
Das Energiemonitoring ist dabei Grundlage für Entscheidungen. Beim „Condition Monitoring“, der Zustandsüberwachung von Maschinen und Anlagen, lassen sich Mängel, Störungen oder Abweichungen vom Normalbetrieb schnell erkennen und beseitigen.
Ein weiteres Verwendungsfeld der aufgenommenen Energiedaten kann auch das „Predictive Maintenance“, die vorhersagbare Instandhaltung, sein. Die Stromveränderungen nach oben können beispielsweise Anzeichen für einen erhöhten Verschleiß sein.
Nur wenn ein Unternehmen seine Energieverbräuche kennt, kann es gezielte Maßnahmen zur Energieeinsparung daraus ableiten. Diese wiederum führen zu einer effizienteren und nachhaltigeren Produktion und somit zu erheblichen Kosteneinsparungen. Für Unternehmen ab 250 Mitarbeitern oder 50 Millionen Euro Jahresumsatz ist das Messen von Energieverbräuchen gemäß der neuen EU Energie-Effizienz-Richtlinie verpflichtend. Die Investition lohnt sich in der Regel rasch und erhöht die Wirtschaftlichkeit.?

www.mennekes.de

Die aktuell unter dem Schlagwort Industrie 4.0 stattfindende Vernetzung in der Industrieproduktion bedingt leistungsstarke und intelligente Systeme in der Energie- und Datenverteilung sowie der Energiemessung. Mennekes bietet dazu entsprechende Produkte und Lösungen speziell abgestimmt auf die Anforderungen in diesen Bereichen.
Auf einer speziellen Website finden Interessierte alle relevanten Informationen rund um die vielfältigen Möglichkeiten, sei es als Standardgeräte oder als kundenspezifische Lösungen.
www.industrie40.mennekes.de


Themen - Spezial:
Hier finden Sie die Inhalte vorheriger Ausgaben.

Ausgabe:
g+h 03/2016
Unternehmen:
Bilder:
(© Mennekes)
1 Unternehmens-Video:
  • AM Spot Ladesta..

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