11. DEZEMBER 2017

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Strategische Partnerschaften


Themen - Unternehmensstrategie

Hekatron. Schon seit einiger Zeit findet im Unternehmen eine strategische Neuausrichtung statt, die unter anderem eine Ausweitung des Dienstleistungsbereichs beinhaltet und dabei auch die Prozesse der Kunden im Fokus hat. Gemeinsam will man noch erfolgreicher werden.

Die Welt erlebt im Augenblick eine zweite industrielle Revolution, deren Ausmaß und Auswirkungen heute überhaupt noch nicht abzuschätzen sind. Die Digialisierung unseres Alltags mit allen darin präsenten Techniken ist ein Aspekt. Ein weiterer ist durch ein neues Rollenverständnis von Unternehmen gekennzeichnet.

Die Zeit, in der man sich als Produzent von qualitativ hochwertigen Produkten auf eine lange wirtschaftlich positive Entwicklung verlassen konnte, sind schon lange Geschichte. Im Zeitalter der Vernetzung verlangt der Markt, verlangen die Kunden heute mehr. Sie möchten nicht nur ein Produkt erwerben, sie möchte eine Lösung angeboten bekommen, die auch ihre unternehmerischen Prozesse positiv beeinflusst. Und sie sehen im Hersteller der von ihnen installierten oder genutzten Produkte auch nicht mehr nur den zuverlässigen Lieferanten. Sie suchen vielmehr den Partner, mit dem sie gemeinsam erfolgreich auf einem sich immer schneller bewegenden Markt bestehen können. Mit dieser Thematik beschäftigen sich auch die Führungskräfte bei Hekatron schon seit längerer Zeit. Nun steht die Strategie für die Zukunft. Das Unternehmen möchte den technischen Wandel ebenso mitgestalten, wie den Wandel des unternehmerischen Selbstverständnisses im digitalen Zeitalter. Kaum ein Unternehmen ist im Bereich vorbeugender Brandschutz so breit aufgestellt wie Hekatron. Doch bislang konzentriert sich das familiengeführte Unternehmen noch sehr stark darauf, Produkte und Systeme bereitzustellen. Das wird sich ändern.
Der süddeutsche Hersteller wird seine Kunden in Zukunft noch mehr im Bereich Planung, Digitalisierung und Service unterstützen – und erwartet positive Effekte für alle Beteiligten. „Bislang erlösen wir etwa fünf Prozent unseres Umsatzes mit Dienstleistungen, dies vor allem im technischen Kundendienst und in Schulungen“, so Christian Rudolph, Geschäftsbereichsleiter Rauchschaltanlagen und Rauchwarnmelder.

„Bis zum Ende des Jahrzehnts wollen wir diese Quote auf 25 Prozent erhöhen.“ Hekatron hat zuletzt einen Umsatz von 160 Millionen Euro erwirtschaftet und wuchs in den vergangenen Jahren stets im zweistelligen Prozentbereich.
Um dieses Ziel zu erreichen, wird sich das Unternehmen in Zukunft nicht mehr nur auf seine Produktkompetenz konzentrieren. „Wir werden tiefer in die Prozesse unserer Kunden eintauchen und diese so ständig verbessern“, sagt Andreas Seltmann, Geschäftsbereichsleiter Marketing.

Brandschutz- und auch Rauchmeldeanlagen funktionierten bislang vor allem als stationäre Geräte. Das ändert sich. Von Einheiten, die untereinander kommunizieren, geht es in der nächsten Stufe zum vernetzten System, dass per Smartphone gewartet und gesteuert werden kann. Das Unternehmen entwickelt, produziert und betreibt hier Lösungen, die die Branche voranbringen sollen. „Dabei werden wir jedoch nie in Konkurrenz zu unseren Kunden treten, sondern mit ihnen gemeinsam Lösungen entwickeln, von denen alle profitieren“, versichert Seltmann.

Dabei geht es auch um praktische Hilfe, etwa im Bereich Finanzierung oder Personal. Angesichts des Fachkräftemangels haben schon heute viele Errichter Probleme, alle Projekte fachgerecht umzusetzen. Daher unterstützt Hekatron seine Kunden deutschlandweit mit etwa 40 Service-Technikern, die in den Betrieben helfen, erklären und beraten. Zudem nutzen etwa 6.000 Menschen im Jahr die Schulungsangebote des Herstellers, vor allem im Bereich Technik. „Wir werden die Planungswelt für unsere Partner so einfach und transparent wie möglich gestalten. Deshalb arbeiten wir auch an Ausbau, Weiterentwicklung und Zentralisierung unserer gesamten Planungstools“, sagt Hartmut Dages, Geschäftsbereichsleiter Produktmanagement.
Während also auf der Produktseite eine Transformation von stationären zu mobilen Lösungen stattfindet, wird das Unternehmen sich vom reinen Produktionsbetrieb auch zum Anbieter produktbegleitender Dienstleistungen entwickeln. Viele Lösungen befinden sich derzeit noch in der Entwicklung. Handfeste Resultate will man im Rahmen der Fachmesse Security vorstellen, die vom 27. bis 30. September 2016 in Essen stattfindet. „Wir sehen uns hier als ein Taktgeber der Branche“, so Dages. „Bei neuen Anwendungen unabhängig ob für den Bereich Rauchwarnmelder oder Brandmeldesysteme dürfen wir keine Kompromisse zulassen, weder bei der Qualität der Produkte noch bei der Sicherheit. Dies sind nach wie vor die beiden wichtigsten Messgrößen für unseren Erfolg.“
www.hekatron.de

Ausgabe:
g+h 04/2016
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