12. DEZEMBER 2017

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Was ich tue, lebe ich auch


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Jung. - Unweit der Weimarer Kulturmetropole hat sich Jens Stoll, Leiter Produktmanagement bei Jung, seinen Traum vom Eigenheim verwirklicht. Ausgestattet ist sein Holzhaus mit modernster KNX-Technik. Es hat aber noch mehr an technischen Finessen zu bieten. g+h hat den Bauherrn besucht.
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Herr Stoll, welche Beweggründe hat es für den Neubau Ihres Hauses gegeben?

Das Reihenhaus, in dem wir vorher lebten, war uns im Laufe der Zeit etwas zu eng geworden. Hinzu kam, dass meine Frau und ich schon immer den Traum hatten, in einem Holzhaus zu leben. Und last not least, hatte ich den Wunsch, einmal die technischen Möglichkeiten in einem Wohnhaus auszureizen. Solch ein Vorhaben lässt sich natürlich am besten in einem Neubau realisieren; im Bestandsbau wäre es zwar auch möglich, aber deutlich schwieriger gewesen.

Es ist naheliegend, dass Sie sich aufgrund Ihrer beruflichen Tätigkeit für zukunftsweisende Elektroinstallationstechnik begeistern. Gibt es darüber hinaus aber auch ganz pragmatische Gründe für die technische Gebäudeausrüstung in Ihrem Eigenheim?

Sie haben es bereits formuliert, aufgrund meiner beruflichen Tätigkeit stehe ich moderner Elektroinstallationtechnik per se sehr positiv gegenüber; letztlich trage ich sie ja mit in den Markt hinein. Es gehört aber auch zu meiner persönlichen Grundeinstellung, dass ich das, was ich tue, auch lebe. Wenn ich dies nicht könnte, würde mir etwas im Leben fehlen. Bei unserem Neubau war natürlich auch ganz entscheidend, dass meine Frau und ich gleichermaßen unbedingt ein Holzhaus errichten wollten; ergänzt durch meinen Wunsch, die auf dem Markt vorhandenen technischen Möglichkeiten in der Elektroinstallation zu nutzen.

Wenn ich über die vorhandenen Möglichkeiten spreche, meine ich damit aber nicht, dass alles, was möglich ist, auch installiert werden muss. Es geht mir vielmehr um eine maßgeschneiderte Lösung, die unseren Ansprüchen gerecht wird.

Wann haben Sie mit der Planung begonnen?


Den Wunsch, ein Holzhaus zu errichten, hatten wir schon seit vielen Jahren. 2014 haben wir aber dann intensiv damit begonnen, uns die verschiedenen Bauformen anzuschauen.

Nachdem wir ein Unternehmen gefunden hatten, das ein unseren Vorstellungen entsprechendes Haus anbot und dieses auch noch exakt unseren Wünschen anpasste, legten wir los. Vor allem die Tatsache, dass dieses Holzhaus diffusionsoffen, also ohne Folien et cetera, konstruiert ist, hat uns begeistert. Dieser patentierte, atmungsaktive Wandaufbau entstand in enger Zusammenarbeit mit der Technischen Universität im finnischen Tampere und der „Polytechnic“-Fachhochschule in Rovaniemi. In dieser Kombination entstehen heute Markenblockhäuser „Made in Germany“ (www.nordic-haus.de).


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g+h 08/2016
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Bild: Elmos Photo-Design
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