12. DEZEMBER 2017

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Elektrotechnik Dortmund. - Vom 15.– 17. Februar 2017 wird die Elektrotechnik Dortmund wieder ihre Tore für die Besucher öffnen. In den vergangen Jahren hat es eine ganze Reihe von strategischen Veränderungen gegeben. g+h sprach im Vorfeld der Messe mit dem Leiter Öffentlichkeitsarbeit, Dr.Andreas Weber, über die Veranstaltung.
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Herr Dr.Weber, würden Sie uns einmal kurz die wesentlichen historischen Entwicklungsstufen der Elektrotechnik skizzieren?

Gestartet ist die Elektrotechnik 1969 im Reinoldisaal der Handwerkskammer in Dortmund; seit 1973 wird sie in den Westfalenhallen durchgeführt.

Die Elektrotechnik ist rückblickend bis heute eines der erfolgreichsten Fachmesseformate hier in Dortmund. Eine besondere Veränderung in der Messegeschichte brachte das Jahr 2003: ab diesem Zeitpunkt wechselte die Elektrotechnik vom jährlichen Turnus in den Zweijahresrhythmus. 2015 schließlich konnten wir mit der 40.Veranstaltung so etwas wie einen runden Geburtstag feiern– darauf sind wir sehr stolz.

Sie haben diesen Geburtstag nicht nur gefeiert, sondern auch für eine umfassende Neuausrichtung genutzt.

Das ist richtig. Einerseits erfolgte die Verlegung des Messetermins an den Jahresanfang, andererseits haben wir auch an der Themenstruktur der Messe sehr intensiv gearbeitet.

Die Verlegung der Elektrotechnik auf den Jahresanfang ist in der Branche ja vielfach diskutiert worden. Haben Sie hier schon genügend Erfahrungen gesammelt und Meinungen eingeholt, um eine abschließende Bewertung vornehmen zu können?

Wir sind der Überzeugung, dass es die richtige Entscheidung gewesen ist. Bei unseren strategischen Überlegungen, die letztlich zur Verlegung geführt haben, gab es im Wesentlichen zwei Kriterien, die entscheidend gewesen sind. So sind zum Februar-Termin die Neuheiten, die von der Industrie auf der Light+Building gezeigt werden, bereits lieferbar. Und dies ist für Aussteller und Besucher gleichermaßen relevant. Außerdem passt der Februar-Termin auch besser zum Arbeitsaufkommen der einzelnen Unternehmen im Jahresverlauf. Wenn Sie einen typischen Handwerksbetrieb anschauen, dann sind es vor allem die Monate von September bis zum Jahresende, die für eine Vollauslastung sorgen. Das ist allein aufgrund der Witterungslage zum Jahresbeginn erheblich entspannter. In der Summe entspricht dieser Termin den Bedürfnissen der Branche, deren Spiegel wir ja sind.

Hat sich an der Besucherstruktur der Messe in den vergangenen Jahren etwas geändert?

Mit unserer Jubiläumsmesse 2015 haben wir ganz klar kommuniziert, dass die Elektrotechnik die Messe für Gebäude- und Industrieanwendungen ist. Daran können Sie die Schwerpunkte der Messe klar erkennen; einmal ausgerichtet auf das klassische Elektrohandwerk und andererseits auch all jene, die sich mit Industrieanwendungen beschäftigen. Dies ist quasi eine zwangsläufige Entwicklung gewesen, denn die Aussteller, die auch Industriebesucher ansprechen, hat es ja auf der Elektrotechnik schon immer gegeben. Aber ganz klar, in dieser Richtung möchten wir uns den Fachbesuchern und Ausstellern noch weiter öffnen.


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Ausgabe:
g+h 01/2017
Unternehmen:
Bilder:
Messe Westfalenhallen Dortmunde
Messe Westfalenhallen Dortmund



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