13. DEZEMBER 2017

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Fortschritt als Tradition


Titelstory

Es gibt nur wenige Unternehmen, die auf eine vergleichbare Erfolgsgeschichte zurückblicken können. Hohe Innovationskraft und nachhaltige Unternehmensstrategien prägen den Werdegang von Jung. Darüber sprach g+h in Schalksmühle mit einem der drei Geschäftsführer, Martin Herms und Jens Stoll, Leiter Produktmanagement. Und selbstverständlich haben wir im unmittelbaren Vorfeld der Eltefa auch nachgefragt, welche Innovationen das Unternehmen in Stuttgart zeigen wird.
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Herr Herms, würden Sie uns kurz die wesentlichen Zäsuren der letzten Jahre hinsichtlich der unternehmerischen Strategien und der Produktentwicklungen skizzieren?

In beiden Bereichen hat sich bei Jung in den vergangenen Jahren sehr viel getan. So haben wir hier am Standort Schalksmühle während des laufenden Betriebs unsere Produktionsgebäude neu gebaut und mit modernster Fertigungstechnik ausgestattet. Diesen Schritt versteht Jung als klares Bekenntnis zum Standort und zur Region. Damit einher ging eine Neustrukturierung in Richtung klar definierter Innovations- und Entwicklungsprozesse. Durch die Stärkung des Produktmanagements haben wir gerade in den letzen Jahren eine ausgewogene Bandbreite an Innovationen präsentiert. Vor drei Jahren haben wir unsere neue Steckdose mit vielfältigen innovativen Lösungen für das Handwerk und den Anwender vorgestellt. Aber auch im Design und in der Gebäudesystemtechnik sind uns kreative Neuheiten gelungen. In unserer Strategiearbeit geht es darum, wie wir diesen Erfolg auch in Zukunft sicherstellen können. Wir werden unsere internationale Ausrichtung und die Marke Jung weiter stärken und bauen auf den Kundennutzen durch die vielen Möglichkeiten der Digitalisierung. All dies sind wesentliche Zäsuren in der Geschichte des Unternehmens, die unsere Innovationskultur nachhaltig prägen sollen.

Wie verläuft die Produktentwicklung bei Jung im Detail?

Am Anfang steht die Frage, welches Problem des Kunden löst unser Produkt. Wir nutzen dabei die Prinzipien aus dem sogenannten Lean Development und versuchen die wesentlichen Fragestellungen im Entwicklungsprozess und die Kundenanforderungen in einer sehr frühen Phase zu beschreiben. Dies erreichen wir durch interdisziplinäre Teams und natürlich durch konsequente Marktnähe.
Dabei steuert das Produktmanagement die Phase von der Idee bis zu den klar beschriebenen Anforderungen, parallel wird die Realisierung geplant und die Projektleiter der Entwicklung setzen die Projekte um. In dem Zusammenhang haben wir das Produktmanagement erheblich ausgebaut, um diese Schnittstelle zwischen Vertrieb und Entwicklung auch bezüglich der internationalen Anforderungen zu stärken.

Inwieweit haben sich die von Ihnen skizzierten strategischen Neuausrichtungen bemerkbar gemacht?

Unsere Innovationskultur hat sich sehr positiv auf unser Geschäft ausgewirkt; dies spüren wir nicht nur durch eine Steigerung beim Umsatz und den Marktanteilen, sondern auch im persönlichen Gespräch mit unseren Kunden auf Messen und vor Ort. Das Unternehmen entwickelt sich weiterhin sehr positiv und erzielt mittlerweile einen Jahresumsatz von über 200 Millionen Euro mit mehr als 1000 Mitarbeitern.


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