12. DEZEMBER 2017

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Die Sicherung der Zukunft


Eine Meinung - Peter Ohmberger, Geschäftsführer Hekatron

Wenn wir heute über die Digitalisierung und darüber sprechen, wie die Arbeits- und Lebenswelten in zehn Jahren aussehen werden, muss uns klar sein, dass der digitale Transformationsprozess schon läuft und mit jedem Tag schneller voranschreitet. Mehr und mehr werden unsere Smartphones zu intelligenten Assistenten, Systeme werden zunehmend die besseren Verkäufer – dem Menschen überlegen. Und ganz zwangsläufig wird sich mit diesem schnelldrehenden Wandel auch die Welt in den Gebäuden verändern.
In weiten Bereichen des anlagentechnischen Brandschutzes wird allerdings noch gearbeitet wie vor 25 Jahren. Zum Beispiel die jährliche Melderprüfung vor Ort – oder auch die Tatsache, dass innerhalb eines Gebäudes oft technisch verwandte Brandschutzgewerke wie Rauch-Wärme-Abzugsanlagen, Feststellanlagen und Brandmeldeanlagen existieren, als ob sie nichts miteinander zu tun hätten.

Solche ineffizienten Prozesse werden in einer technologischen und vernetzten Welt der Zukunft nicht akzeptiert werden. Um zu analysieren, wie wir angesichts solcher Herausforderungen vorgehen müssen – und zwar sofort –, haben wir in Kooperation mit dem renommierten Zukunftsforschungsinstitut 2b A-Head Think-Tank und dem Berliner Sicherheitsfacherrichter Schlentzek & Kühn die Trendstudie ‚Das sichere Gebäude der Zukunft‘ erarbeitet. Aus dieser Studie resultieren sieben Sicherheitsversprechen des Gebäudes der Zukunft.

Es wehrt Gefahren ab, wird einfach, steigert den Komfort, wird flexibel, effizient, fördert die Gesundheit und wird – als umfassendstes Sicherheitsversprechen – integraler Bestandteil des Lebens. Es schafft einen Mehrwert für den Nutzer, indem es zielgenau und individuell auf seine Bedürfnisse reagiert. Wie wir dies in einer analogen und digitalen Welt realisieren, ist das eigentliche Thema.
Vor dem Hintergrund des sich exponentiell entwickelnden technologischen Wandels wird es möglich, Rechnerleistung in praktisch jedes Bauteil eines Gebäudes zu integrieren, es mit einer Vielzahl von Aktoren und Sensoren auszurüsten und alle Gewerke über interoperable Netzwerke miteinander zu verbinden. Neue Geschäftsmodelle werden entstehen, bei denen das Produkt Mittel zum Zweck wird.

Ganze Wertschöpfungsketten und auch Wertschöpfungs-Cluster werden verschwinden. Es geht um nicht weniger als um die Sicherung unserer Zukunft und der unserer Partner.

www.hekatron.de

Ausgabe:
g+h 04/2017
Bilder:

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