11. DEZEMBER 2017

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Risiko Störlichtbögen


Titelgeschichte

Rittal - In elektrischen Schalt- und Steuerungsanlagen stellen Störlichtbögen eine unkalkulierbare Gefahr dar. Deshalb gilt es, bereits in der Planungsphase das Risikopotenzial zu betrachten. g+h sprach über das Thema mit Michael Schell, Leiter Produktmanagement Power Distribution bei Rittal.
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Herr Schell, würden Sie uns kurz Ihr Aufgabengebiet bei Rittal beschreiben?

Als Leiter des Produktmanagements für Schaltschrank- und Stromverteilungssysteme bin ich mit meinen beiden Teams für die Betreuung von 2.800 Serien-Artikeln im gesamten Produkt-Lebenszyklus zuständig, das heißt von der ersten Idee für ein Produkt über die Entwicklung, die Markteinführung, die aktive Verkaufsphase bis hin zum Produktauslauf. Dazu gehört natürlich auch der Markt-Schlussbericht und die Wettbewerbsbeobachtung.

Würden Sie uns einen kurzen Überblick über die aktuelle Marktentwicklung für Rittal geben?

Getrieben aus den guten Entwicklungen einiger Marktsegmente, wie z. B. Teilbereichen des Maschinenbaus, entwickeln sich bei Rittal in diesem Jahr die Geschäfte in den Kernmärkten sehr gut. Der Maschinenbau ist dabei ein wichtiger Indikator für uns – wenn es ihm gut geht, geht es auch uns gut. Auch die Einführung des 24-Stunden-Lieferversprechens in Deutschland wird von unseren Kunden gut angenommen. Wenn der Kunde bei uns bis 14.00 Uhr bestellt, hat er am nächsten Tag bis 11.00 Uhr seinen Schaltschrank vor Ort.

Hat sich die Marktpositionierung in der jüngsten Vergangenheit insgesamt verändert?

Durch das disziplinübergreifende Engineering-Portfolio von Eplan und unsere Automatisierungslösungen erweitern wir den Systemgedanken auf vor- und nachgelagerte Prozesse. Damit unterstützen wir unsere Kunden bei der Digitalisierung und Automatisierung ihrer Wertschöpfung nach Industrie 4.0. Dadurch können wir uns als Innovationsführer weiter positionieren. Auch bei IT-Infrastrukturen haben wir unser Leistungsspektrum deutlich horizontal und vertikal ausgebaut.

Sie widmen sich in einem Bereich Ihrer Tätigkeit sehr stark dem Thema Anlagensicherheit. Wie gut ist es in Deutschland um die Personen- und Anlagensicherheit bestellt?

Generell folgen die heute in Deutschland produzierten Schaltanlagen den rechtlichen Vorgaben durch die Niederspannungsrichtlinie und durch die Anwendung der jeweiligen Produktnormen, wie z. B. die DIN EN 61439 oder DIN EN 60204. Darüber hinaus gibt es noch weitere Möglichkeiten, den Schutz von Personen und Anlagen zu optimieren. Dies sind aber in der Regel freiwillige Maßnahmen, die dann vom Betreiber gefordert und zusätzlich beauftragt und bezahlt werden müssen.


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Ausgabe:
g+h 07/2017
Unternehmen:
Bilder:
guh
Rittal
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