11. DEZEMBER 2017

zurück

kommentieren drucken  

Mit Highspeed über die Champs-Elysée


Lichttechnik

Trilux. Highspeed-Drohnen im Wettflug in Paris verfolgten 180.000 Besucher zum Saisonstart der Drone Champions League atemberaubende Rennen. Die weltbesten Piloten traten in acht Teams gegeneinander an. Trilux rückte die Strecke ins rechte Licht.

Das Rennen in Paris im Rahmen des „Drone Festivals Paris“ war bereits das dritte, bei dem Trilux als Lichtpartner agierte. „Eine Glanzleistung der Organisatoren“, so Joachim Geiger, Managing Director Marketing & Sales international bei Trilux. „Die achtspurigen Champs-Élysées abzusperren, mit Sicherheitsnetzen auszustatten und trotzdem Platz für 180.000 Besucher zu schaffen, war eine riesige Herausforderung.“ Zudem galt es, den technischen Ablauf zu meistern: Das Rennen wurde via Livestream von Drone Champions League (DCL) bei Facebook und You-Tube übertragen, mithilfe des Lichtkonzepts der Trilux Experten, die diese Liga unterstützen.

Ein starkes Stück Licht

Diese Unterstützung beinhaltet die Boden-Lichtpunkte (Guide-Lines) als Orientierungshilfe für die Piloten, Strahler für Tunnel und Hindernisse, vor allem aber die Lichtplanung. Die Rennen finden oft in der Abenddämmerung statt, dunkle Unterführungen oder Bauruinen werden durchflogen. Über 100 Trilux-Lösungen kamen in Paris zum Einsatz. Die gesamte unterirdische Rennstrecke wurde mit der Feuchtraumleuchte Olexeon LED ausgestattet, um den Piloten beste Kamerasicht während des Rennens zu bieten. Im Tunnel sorgte der robuste Trilux-Combial-LED-Fluter für stimmungsvolles Licht in den Farben der DCL. Zusätzliche Lichtakzente setzte die gasdichte Duroxo-LED. Den Nahkontakt mit einer Drohne musste keine der verbauten Leuchten scheuen: Dank ihrer Schlagfestigkeit waren Lichtausfälle durch Kollisionen nicht zu befürchten. „In Paris hatten wir für alle Vorbereitungen nur acht Stunden Zeit“, beschreibt Herbert Weirather, CEO DCL, die immense Herausforderung. „Das war nur durch die Schnellverschlüsse der Trilux-Lampen möglich.“ Für die DCL mussten teilweise Speziallösungen konstruiert werden. „Wir sind extremen Umweltbedingungen ausgesetzt, vom unberechenbaren Berggipfel bis zum Salzbergwerk mit salzhaltiger Luftfeuchtigkeit“, so Weirather weiter. „Daher brauchten wir einen Partner, der die Beleuchtung bei jeglichen Wetter- und Umwelteinflüssen sicherstellen kann.“ Dabei habe Trilux nicht nur beratend zur Seite gestanden, sondern diese Konstruktionen auch umgesetzt. „Die Lampen sind zuverlässig und einfach in der Handhabung.“

Rennsport 4.0

Trilux betrachtet die Zusammenarbeit ebenfalls als Gewinn und Investition in die Zukunft. „Drohnen-Rennen sind die Sportart der neuen, technikaffinen Generation und dieses innovative Umfeld passt zu uns“, erklärt Joachim Geiger den Hintergrund für dieses Sponsoring.

Als Sport etablierte sich das Steuern der Drohnen 2013 in Australien. Die Erfinder nannten ihn Rotocross. Heute heißt das Um-die-Wette- oder Hindernisparcours-Fliegen „FPV“ (first person view) und fasziniert vor allem Männer zwischen 15 und 45 Jahren weltweit. Es gibt diverse Rennen, bei denen es um Tempo und Geschicklichkeit geht. Dabei stehen die Wettkämpfer allerdings nicht auf der Rennstrecke, sondern in einem nahegelegen Raum oder auf einem Podest – mit Virtual-Reality-Brille auf der Nase, die die Bilder der Drohnen-Kamera empfängt. Per Fernsteuerung lenken sie ihre Multicopter mit bis zu 140 km/h an Checkpoints vorbei durch Tore und Tunnel, über Hügel und Hürden. Topmodelle beschleunigen dabei von 0 auf 100 km/h in 1,8 Sekunden.
Die DCL schuf ein neues Rennformat, bei dem die Performance eines ganzen Teams zählt. Das verspricht mehr Spannung, mehr Emotion und fordert taktische Raffinesse, was wiederum die Zuschauer zu schätzen wissen. Bis zum Finale treten die Piloten mal einer gegen einen oder vier gegen vier an. Am Ende entscheidet die Mannschaftsleistung.
www.trilux.com


g+h INFO
Weitere Stationen der DCL 2017 waren/sind im August im österreichischen Reutte, im September in Mont des Arts/Belgien, im Oktober in Rumänien, im November in Asien und im Dezember dann in Berlin – immer begleitet von Beleuchtungspartner Trilux.
In Paris siegte übrigens das deutsche Team „Flyduino Kiss Racing.

Ausgabe:
g+h 07/2017
Unternehmen:
Bilder:
Trilux
Trilux
Trilux
Trilux



8 interessante Videos:
  • Verbatim LED La..
  • The Luxa S360 B..
  • The Luxa S150 B..
  • Verbatim LED La..
  • Verbatim LED La..
  • Hotel Adlon Kem..
  • The Luxa S180 B..
  • Verbatim LED La..

kommentieren drucken  


ANZEIGE

 

Diese Artikel könnten Sie ebenfalls interessieren...

Mehr Licht als Schatten

Mehr Licht als Schatten

Der Europamarkt für Lampen und Lichtsysteme wächst weiter. Bereits in diesem Jahr liegen die Umsätze bei 7,64 Mrd. US-Dollar und die Unternehmensberatung Frost & Sullivan rechnet bis 2008 mit einer kontinuierlichen Steigerung auf 8,89 Mrd. US-Dollar. Damit bietet der eigentlich reife Markt laut einer neuen Analyse spektakuläre Chancen für Akteure, die bereit sind, innovative Produkte zu entwickeln oder aber neue geographische Regionen zu erschließen. » weiterlesen
Mehr Atmosphäre

Mehr Atmosphäre

Zukunftweisende Beleuchtungskonzepte für Office-Bereiche müssen unterschiedlichsten Anforderungen gerecht werden. Neben lichttechnischen Gütekriterien spielen hier Raumstimmung und Arbeitsatmosphäre, aber auch Wirtschaftlichkeitsaspekte mit Blick auf Betrieb und Wartung eine Rolle. Das Lichtdesign kann dabei, wie bisher überwiegend üblich, allgemein raumbezogen geplant werden. Oder - neu - konzentriert auf die Bereiche, in denen die Sehaufgaben tatsächlich anfallen. » weiterlesen
Effizientes Lichtmanagement

Effizientes Lichtmanagement

Das Altenheim St. Elisabeth in Eichstätt wurde 1970 als Senioren und Behindertenheim erbaut. Vor wenigen Jahren erfolgte der Umbau zum Pflegeheim. Das Haus in der rund 18000 Einwohner zählenden Stadt ist mit 106 Betten ausgestattet, von denen 16 in Doppelzimmern angelegt sind. Bei der Erbauung des Gebäudes wurde auf Gebäudeautomatisierung fast vollständig verzichtet. Im Zuge der Renovierungsarbeiten wurde jetzt ein umfassendes Lichtmanagement mit Dali realisiert. » weiterlesen
 
» Finden Sie weitere Fachartikel in unserem Artikelarchiv


  Jetzt Newsletter
abonnieren!


Bleiben Sie in Verbindung

  Jetzt Newsletter
abonnieren!


Aktuelle Ausgaben

 

ANZEIGE