20. MAI 2018

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Keine Chance für Feuer und Rauch


Technik Sicherheitsspezial

Kaiser. - Durch die Elektroinstallation kann die Feuerwiderstandsklasse einer Brandschutzwand oder -decke geschwächt werden. Dafür bietet die Industrie dem Fachhandwerk ein umfangreiches Sortiment an Brandschutzsystemen, die die Feuerwiderstandsklasse im Brandfall sicherstellen.
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Im baulichen Brandschutz stellen Elektroinstallationen eine potenzielle Schwachstelle dar. Das belegt die alljährliche Brandursachenstatistik des Instituts für Schadenverhütung und Schadenforschung der deutschen Versicherer e. V. (IFS). Bei fast 32 Prozent aller Brände wurden Defekte an elektrischen Anlagen oder Geräten als Verursacher ermittelt. Vor diesem Hintergrund hat Kaiser in den vergangenen zehn Jahren das Brandschutzprogramm kontinuierlich ausgebaut.

Mit dem Vollsortiment kann nahezu jede Aufgabenstellung des baulichen Brandschutzes im Bereich der Elektroinstallation gelöst werden. Es umfasst verschiedene Brandschutzdosen für Massiv- und Hohlwände, Einbaugehäuse für Hohldecken sowie Abschottungen für Öffnungen zur Durchführung von Installationsleitungen und -rohren durch Wände oder Decken. Mit den praxisgerechten Lösungen kann die Elektrofachkraft ohne Hilfe anderer Gewerke eine sichere Brandschutz-Elektroinstallation ausführen, sowohl bei Neubauten als auch in Bestandsgebäuden.

Alle Brandschutzdosen und Brandschotts des Herstellers sind mit der AFS-Technik ausgestattet: Im Brandfall verschließt der integrierte Dämmschichtbildner innerhalb kürzester Zeit selbsttätig die Installationsöffnungen in der Brandschutzdecke oder -wand. Dank dieser Technologie sind Umkofferungen nicht mehr notwendig und Dosen oder Schalter können sogar gegenüberliegend angeordnet werden, da die Feuerwiderstandsklasse der Wand nicht geschwächt wird. Die Ausbreitung von Rauch und Feuer wird so zuverlässig verhindert, Fluchtwege im Gebäude bleiben sicher.

Zusätzlicher Montageaufwand entfällt, da der Brandschutz schon in die Elektroinstallation integriert ist. Für alle Arten von Brandschutzwänden, die in Massivbauweise erstellt worden sind, steht die Brandschutzdose Unterputz zur Verfügung. Sie erhält die Feuerwiderstandsdauer der Brandschutzwand EI30 bis EI120.

Die Befestigung erfolgt mit Gips oder Schnellzement – ein spezieller Brandschutzmörtel ist nicht erforderlich. Selbst wenn bei gegenüberliegendem oder einseitigem Einbau die durch die DIN 4102-4 geforderte Restwandstärke von 60 mm unterschritten wird, sorgt die Brandschutzdose Unterputz für einen sicheren und rauchdichten Abschluss der Brandschutzwand.


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g+h 05/2017
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