15. DEZEMBER 2017

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Barrierefrei planen und bauen


Technik Sicherheitsspezial

Geze. - Zwischen der historischen Altstadt und der „Neuen Stadtmitte“ entstand das neue Leonberger Rathaus. Die Geze-Objektexperten begleiteten das Bauvorhaben seit der Planungsphase und brachten ihre langjährige und umfassende Erfahrung im modernen barrierefreien Objektbau ein.
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In einer parkähnlichen Landschaft mit einem Wandelgarten ist der großzügige, sich nach drei Seiten öffnende 9.900-Quadratmeter-Neubau ein urbanes Aushängeschild für eine sympathische Stadt mit lebendigen Traditionen und hoher Lebensqualität. Für einen serviceorientierten Bürgerservice in einer hellen offenen Atmosphäre wurden die Verwaltungs- und Funktionsbereiche in einem modernen, puristisch gehaltenen Stadthaus vereint. Wege sind nun kürzer und einfacher, Zugänge barrierefrei.

Das Gebäude bietet erhöhte Gebäudesicherheit und ein nachhaltiges Energiekonzept. Mittelpunkt des sechsgeschossigen, teils kreisförmigen Gebäudekomplexes ist das Atrium mit einem großen Glasdach. Das Erdgeschoss beherbergt das zentrale Foyer mit Empfang und Informationstheke, den unterteilbaren Ratssaal, Räume für die kommunalen Fraktionen und eine Cafeteria. Von hier gelangt man in die galerieartig angelegten Obergeschosse mit den Anlaufstellen für die Bürger und die einzelnen Ämter.

In modernen öffentlichen Gebäuden ist Barrierefreiheit selbstverständlich Standard. Ein Gebäude muss grundsätzlich leicht zu erschließen und ohne fremde Hilfe nutzbar sein. Als besondere Serviceleistung erstellten die Geze-Objektexperten das Konzept für die Ausführung aller Maßnahmen zur barrierefreien Nutzung des Gebäudes und lieferten den Bauherrenvertretern der Stadt Leonberg, den Architekten des Büros Schaller und dem Generalbauunternehmen Wolff & Müller eine wichtige Planungsgrundlage.

Das Konzept wurde gemäß den Anforderungen der unterschiedlichen Nutzergruppen des Gebäudes, nach allen gesetzlichen Vorgaben und zusätzlich nach der DIN 18040-1 als Planungsgrundlage für die „Barrierefreiheit in öffentlich zugänglichen Gebäuden“ gestaltet. Das bedeutet, dass die öffentlich zugänglichen Bereiche für alle Besucher, also zum Beispiel auch bewegungseingeschränkte Menschen, Menschen mit eingeschränktem Seh- oder Hörvermögen sowie Blinde und Gehörlose, selbstständig einfach auffindbar, erreichbar und nutzbar sein müssen.


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Ausgabe:
g+h 05/2017
Unternehmen:
Bilder:
Geze GmbH
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