12. DEZEMBER 2017

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Ein starkes Team mit viel Zukunft


Titelgeschichte

LCN. - Für den geschäftsführenden Gesellschafter ist der 25. Geburtstag seines Unternehmens keineswegs ein Grund, sich zurückzulehnen. Im Gespräch mit der g+h-Redaktion erklärt er, dass dieses Jubiläum vielmehr einen Anfang für den Weg in eine erfolgreiche Zukunft bedeutet.
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Herr Issendorff, LCN feiert in diesem Jahr sein 25-jähriges Jubiläum. Würden Sie rückblickend, wenn Sie die Chance dazu hätten, noch einmal Unternehmer werden?

Ganz klar, ja. Was wäre die Alternative? Vielleicht wäre ich Arzt geworden. Aber ich fühle mich natürlich in meiner Rolle als Unternehmer sehr wohl. Einerseits schätze ich die sich mir bietenden Freiheiten und natürlich habe ich alle kreativen Spielräume, die ich mir wünsche, um mein Unternehmen weiterzuentwickeln und meine Leidenschaft für Technik auszuleben.

War es aus heutiger Sicht auch die richtige Branche?

Sie ergab sich sozusagen zwangsweise, denn ich hätte kaum in die Modewelt gehen können. Aufgrund meines beruflichen Werdegangs gab es überhaupt keinen Entscheidungsspielraum, und die Elektrobranche bietet sehr viele Möglichkeiten, sich mit einem Unternehmen erfolgreich zu etablieren.

Was war die Initialzündung für Sie als Unternehmer?

Unternehmer bin ich bereits mit dem Ct-Magazin geworden, für das ich Projekte entwickelt habe. Als ich mein Haus 1991 in Sarstedt baute, ließ ich für das Außenlicht gleich ein Kabel in den Keller legen. Ich dachte, das wäre geschickt – weit gefehlt. Kaum waren die Leuchten da, war klar, dass niemand gern in den Keller geht, um das Licht anzumachen. Aber die Leitung war nun einmal verlegt. Ich hätte also die Wände wieder aufschlitzen müssen, um beispielsweise vom Wohnzimmer aus das Licht schalten zu können. Da kam mir der Gedanke, dass ein System sinnvoll wäre, bei dem ich mich nicht entscheiden muss, wo ein Schalter zu platzieren ist. Alles sollte vernetzt sein und miteinander kommunizieren können. Ziel war es, dies für den Elektroinstallateur so einfach wie möglich zu gestalten.

Und dieses System haben Sie dann erstmals in Hannover 1992 ausgestellt?

Fest stand zunächst nur, dass ich ein solches System entwickeln wollte, und außerdem hatte ich auf der Hannover Messe im April bereits einen Stand gemietet. Zum Zeitpunkt der Anmietung, im Januar desselben Jahres, wusste ich noch nicht, wie das von mir zu entwickelnde System aussehen sollte.

Vor allem sollte es von Beginn an ein System sein, das in der Lage war, von einem einzelnen Raum bis zum größten Bauobjekt der Welt alles steuern zu können.


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Ausgabe:
g+h 06/2017
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