15. DEZEMBER 2017

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Ein starkes Team mit viel Zukunft


Titelgeschichte

LCN. - Für den geschäftsführenden Gesellschafter ist der 25. Geburtstag seines Unternehmens keineswegs ein Grund, sich zurückzulehnen. Im Gespräch mit der g+h-Redaktion erklärt er, dass dieses Jubiläum vielmehr einen Anfang für den Weg in eine erfolgreiche Zukunft bedeutet.
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Wann wurde Ihr Unternehmen auch wirtschaftlich erfolgreich?

Ende 1996 schrieben wir erstmals schwarze Zahlen und die Installation des Main Tower 1997 brachte den Durchbruch. Denn hier hatten wir uns gegenüber den Marktgrößen durchsetzen können, weil sich LCN im Vergleich zu anderen Bussystemen als viel leistungsfähiger erwiesen hatte. Die Elektroinstallationsfirma, die den Main Tower ausrüsten sollte, unterstützte uns dabei maßgeblich. Der Tower war auf Basis des EIB geplant, der aber nicht die geforderte Busleistung erbringen konnte – 2.500 Bürozellen sollten visualisiert werden. Für uns – wir hatten gerade einmal zehn Mitarbeiter – war dies ein außerordentlicher Erfolg, und die Anlage im Main Tower läuft bis heute perfekt. Während dieser Phase wurden allerdings von einigen Seiten gezielt Negativgerüchte über unser Unternehmen gestreut.

Die Anlaufinvestitionen hatten Sie über Bankkredite finanziert?

Nein, ich nehme grundsätzlich keine Kredite auf und habe alles selbst finanziert, auch wenn mich dies 1995 und 1996 einige schlaflose Nächte gekostet hat. Hinzu kam, dass 1995 ein Wettbewerber schwer auf den Busch geklopft und das Gerücht gestreut hat, dass ich pleite sei. Dies führte dazu, dass einige meiner Kunden verunsichert waren und abgesprungen sind. Ich befand mich dadurch in der schwierigsten Phase meiner Unternehmerlaufbahn, und es berührte mich auch persönlich sehr stark.

Warum hatten Sie so starken Gegenwand?

Einige Wettbewerber erkannten sofort, dass LCN leistungsstärker ist als ihre Systeme. Außerdem waren bei LCN die Installations- und Wartungskosten deutlich geringer.

Mit dem Main Tower gehörten diese „Startschwierigkeiten“ aber der Vergangenheit an?

Nein, ganz im Gegenteil. Durch dieses Großprojekt wurden wir plötzlich sehr ernst genommen und es wurde mittlerweile immer schwieriger an Großprojekte zu gelangen. Die Konkurrenz nahm LCN jetzt sehr ernst. Allerdings wurde das durch die stetig wachsende Zahl kleinerer Projekte kompensiert.

Spüren Sie persönliche Widerstände von Wettbewerbern auch noch heute?

Nein, ich war zwar lange Zeit der „Lieblingsgegner“ für einige Wettbewerber, aber heute ist der Markt derart zersplittert, dass die skizzierten Widerstände weitgehend der Vergangenheit angehören. Eigentlich sitzen wir doch alle im gleichen Boot: Es wäre schön, wenn am Bau dem Gewerk Elektro mehr Wert eingeräumt würde.


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Ausgabe:
g+h 06/2017
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