13. DEZEMBER 2017

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Ein starkes Team mit viel Zukunft


Titelgeschichte

LCN. - Für den geschäftsführenden Gesellschafter ist der 25. Geburtstag seines Unternehmens keineswegs ein Grund, sich zurückzulehnen. Im Gespräch mit der g+h-Redaktion erklärt er, dass dieses Jubiläum vielmehr einen Anfang für den Weg in eine erfolgreiche Zukunft bedeutet.
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Wo lagen die großen Sprünge in Ihrer Unternehmensgeschichte?

Einen großen Sprung stellte natürlich der Main Tower 1997 dar. Mit diesem Projekt dokumentierten wir, dass selbst solche Großobjekte problemlos mit LCN realisierbar sind, und natürlich gab und gibt es immer wieder technologische Sprünge.
Das heißt wir haben immer wieder die Schaltungen verbessert und erweitert. Es waren also viele evolutionäre Schritte, die uns vorangebracht haben. Diese sind natürlich nicht so offensichtlich. In unserem System können auch neueste Module mit den ältesten ab 1993 arbeiten.

Sie fertigen in Deutschland?

Wir fertigen ausnahmslos in Deutschland und haben übrigens seit 25 Jahren unsere Preise nicht erhöht. Und dies, obwohl die Software, die in den Modulen läuft, ständig erweitert wurde. Heute brauchen sie weniger Module als früher – eine weitere Verbesserung des Leistungs-/Preisverhältnisses. So haben wir schon sehr lange eine Lichtregie auf Theaterniveau mit 100 Lichtszenen als Standard. Heute kann jedes Modul sechs Regelkreise steuern, bis zu 480 Kommandos an 160 Adressaten verschicken, fünf unterschiedliche Transponder und Schlüsselsysteme auswerten, usw. ... LCN ist sehr flexibel, denn die Kunden haben sehr unterschiedliche Anforderungen. Deshalb liefern wir die gesamte Software mit. Der Installateur aktiviert und kombiniert einfach die Funktionen, die den Kunden glücklich machen. Das ist anders als bei KNX, bei dem die Funktionen nicht in den Modulen sind, sondern erst heruntergeladen werden müssen. Dies führt dazu, dass die Parametrierung mit LCN einfacher und schneller ist. Außerdem gibt es kein Suchen in der Datenbank. Unsere Software zur Parametrierung (er)kennt Module automatisch und bietet nur die Funktionen an, die die das Modul beherrscht. Außerdem kann sie die Komplette Dokumentation aus den Modulen extrahieren, sodass auch Altanlagen eines fremden Installateurs gewartet und modifiziert werden können. LCN ist nicht nur preiswerter, sondern auch einfacher in der Handhabung und leistungsstärker.

Wie ist es möglich, dass Sie trotz komplexer werdender Funktionalität die Preise nicht erhöhen müssen?

Die Erklärung ist ganz einfach: Wenn Sie in größeren Stückzahlen fertigen, können sie günstiger produzieren und dies tun wir. Im Vergleich zu anderen Bussystemen sind wir bei Funktionen um etwa 30 Prozent preiswerter. Je komplexer die Anlage, desto größer der Preisvorteil von LCN. Das liegt an der Multifunktionalität der LCN-Module.

Wie hoch ist eine solche Investition konkret?

Sie liegt beim Einfamilienhaus bei rund 5.000 Euro für Licht, Beschattung und Heizung. Für 1.000 Euro mehr haben sie eine hochwertige Mehrzonen-Alarmanlage inklusive Push-Meldungen et cetera. Sobald sie mehr als ein Gewerk auf LCN legen, machen sich die Kostenvorteile gegenüber der klassischen Installation bereits deutlich bemerkbar. Je mehr Funktionen sie auf LCN bringen, desto günstiger wird das System.


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g+h 06/2017
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