13. DEZEMBER 2017

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Elektrisch – vernetzt – autonom


Themen

München. - Die e-Move360° präsentiert die komplette Bandbreite zukunftsorientierter und nachhaltiger Mobilitätslösungen, von urbanem & mobilem Design, Prozesslösungen und Material, über automatisiertes Fahren und Elektronik bis hin zu Infotainment.
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Branchenexperten sehen das Auto in einigen Jahren als eines der wichtigsten vernetzten Geräte. Diese Entwicklung beeinflusst maßgeblich den Fahrzeugbau genauso wie das Interieur-Design und den Straßen- und Städtebau oder die Anforderungen an die Kommunikations- und IT-Infrastruktur. Denn Vernetzung bedeutet nicht nur, dass Autos mit dem Fahrer oder untereinander kommunizieren, um Verkehrsströme in den Innenstädten oder an neuralgischen Punkten wie stark frequentierten Autobahnkreuzen besser zu lenken oder Unfälle zu vermeiden, sondern Daten und Informationen mit der gesamten physischen und digitalen Umgebung austauschen. Das heißt in der Konsequenz auch, dass Themen wie die Datensicherheit – noch stärker – in den Mittelpunkt des Interesses der neuen Mobilität rücken werden.

Die New Mobility bringt einen grundlegenden Wandel des gesamten – insbesondere urbanen – Zusammenlebens mit sich. Neue Fahrzeuge werden zum einen, beispielsweise als Car-Sharing-Fahrzeuge austauschbare Fortbewegungsmittel von A nach B, die in individuell zugeschnittene, intermodale Mobilitätskonzepte per ÖPNV, Bahn und auf der Straße eingebettet sind. Zum anderen entwickeln sie sich durch die zunehmende Automatisierung bis hin zum Autonomous Driving, neben Wohnung und Arbeitsplatz zum „dritten Ort“. Deswegen muss das Fahrzeug wohnlicher werden, in dem Fahrer und Mitfahrer – oder muss man eher sagen: die User? – nicht mehr nur zweckmäßig angeordnete Instrumente und Bedienhebel, sondern eine einladende Umgebung vorfinden müssen, in der sie sich gerne aufhalten. Erste Studien zeigen bereits das komplett fensterlose, autonome Auto – wohl eher, um die Radikalität des Umbruchs zu verdeutlichen, den wir in der Mobilität gerade erleben.

Auch das Stadtbild wird die New Mobility grundlegend verändern: Stadtplaner werden mehr Fläche zur Verfügung haben, weil Parkräume intensiver genutzt werden können. Auch Straßen könnten weniger Platz beanspruchen, weil sich intelligente, vernetzte Verkehrsströme effizienter steuern lassen. Diese beiden großen Themenkomplexe hat Robert Metzger unter der Überschrift Urban & Mobile Design zusammengefasst und ganz bewusst als einen Schwerpunkt der e-Move definiert. Materials und Engineering, insbesondere in der Batterietechnologie, sind ebenfalls tragende Elemente der neuen Messe. Neben den inhaltlichen Neuerungen geht Robert Metzger mit der Messe auch strategisch neue Wege: „Wir schaffen mit der e-Move360° eine völlig neue, übergreifende Community-Plattform. Ziel ist es, umfassend den Austausch zwischen Angebot und Nachfrage in der Mobilität auf allen Ebenen zu ermöglichen“, betont er.


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Ausgabe:
g+h 06/2017
Unternehmen:
Bilder:
MunichExpo/KrohaFotografie
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