Applikationsgerecht verbunden

Die Walther-Werke haben ihr Sortiment an schweren Industrie-Steckverbindern ausgebaut. Da in industriellen Anwendungen häufig Steckverbinder benötigt werden, die Energie-, Daten- und Signalübertragung kombinieren können und darüber hinaus auch für Druckluft kompatibel sind, hat Walther insbesondere die modulare Baureihe MO erweitert.

31. Mai 2013

Die vielfältigen Moduleinsätze der MO-Reihe ermöglichen eine individuelle, applikationsbezogene Bestückung bei einfachster Handhabung. Der Anschluss per Crimptechnik garantiert wartungsfreie und vibrationssichere Verbindungen.

Für die Stromversorgung bietet die Baureihe eine große Bandbreite an Kombinationsmöglichkeiten. Die Leistungsmodule sind für eine Bemessungsspannung von bis zu 1.000 Volt AC und einen Maximalstrom von 80 A ausgelegt. Die Modulrahmen der MO-Serie sind so konzipiert, dass sich durch die Kombination von 2 bis maximal 2 x 7 Kontaktträgern Polzahlen von 3 bis 280 realisieren lassen. Für die Datenübertragung ist eine Vielzahl von Datenmodulen verfügbar, von RJ-45-Einsätzen über USB-Universal-Bus- (4-polig plus Schirmung) bis zu DP-Profi-Bus-Modulen (Polzahl 2/4 und Schirmung).

Damit die Möglichkeiten der modularen Bauweise optimal genutzt werden können, bietet Walther auch Gehäuse mit mehreren Kabeleinführungen an. Vier verschiedene Materialien stehen zur Auswahl: Gehäuse der Baureihe A3 sind in Zink und Kunststoff erhältlich, die größeren Modelle bestehen aus Aluminium und sind auch als seewasserbeständige Variante verfügbar. Fünf verschiedene Verriegelungstechniken sorgen für einen sicheren Schutz gegenüber Umwelteinflüssen. Die Schutzart reicht je nach Gehäuseausführung von IP65 bis IP68.

Die Industrie-Steckverbinder sind für die Stromversorgung und Steuerung im Maschinen- und Apparatebau, in der Steuer-, Mess- und Regeltechnik sowie der Licht- und Bühnentechnik konzipiert und entsprechen den Vorschriften der DIN VDE 0627, DIN VDE 0110 und DIN EN 61984.