Architektur und Technik vom Feinsten

Wieland. Überzeugt mit innovativer Gebäudeautomation und durchdachter Elektroinfrastruktur: Der Neubau von ITG Ingenieurgesellschaft für technische Gebäudeausstattung. Das Unternehmen aus Eching bei Landshut und Wieland aus Bamberg haben gemeinsam diese smarte Lösungen realisiert.

10. Oktober 2019
Architektur und Technik vom Feinsten
Schön und funktional: In den Büros von ITG Ingenieurgesellschaft bieten die Deckensegel Platz für Heizung, Kühlung, Lüftung und Licht. (© JAHREISS)

Schlicht, puristisch und sehr ästhetisch mutet er an, der Neubau von ITG Ingenieurgesellschaft für technische Gebäudeausstattung in Eching bei Landshut. Im Inneren viel Glas, Holz und Sichtbeton. Außerdem in allen Räumen elegante Deckensegel, die erst auf den zweiten Blick ihre funktionale Seite offenbaren.

Sie bieten Platz für Heizung, Kühlung, Lüftung und Licht. Geplant und realisiert haben die Ingenieure und Techniker aus Landshut ihre Gebäudeautomation und Elektroinfrastruktur gemeinsam mit Systemanbieter Wieland. In ihren eigenen Räumen zeigen sie nun, wie Elektroinstallation aussehen kann und muss, wenn sie den steigenden Anforderungen von Bauherren, Investoren, Planern, Architekten und natürlich Nutzern in Zukunft gerecht werden will.

Man kennt sich schon lange. 1999 realisierte ITG zum allerersten Mal ein Großprojekt nicht mit herkömmlicher Elektroinstallation, sondern mit den innovativen steckbaren Verbindungen von Wieland. Und seitdem immer wieder.

ITG-Geschäftsführer Rainer Stierstorfer erinnert sich: „Als wir vor fast zwanzig Jahren das erste Mal mit den elektrischen Steckverbindungen von Wieland gearbeitet haben, hat uns vor allem die Wirtschaftlichkeit und die Flexibilität des Systems überzeugt. Im Laufe der Jahre haben wir das Unternehmen als kompetenten und zuverlässigen Partner kennengelernt, der individuell auf Kundenwünsche eingeht und mit smarten Lösungen den Ideen von Investoren, Planern und Architekten entgegenkommt. Ganz klar, dass unter diesen Voraussetzungen für unseren eigenen Neubau nur Wieland-Produkte und -Applikationen infrage kamen.“

So sind die neuen Räume nicht nur optimales Arbeitsumfeld für die 40 Mitarbeiter von ITG. Sie dienen Interessenten auch als Showroom und zeigen, was moderne Elektroinstallation und Gebäudeautomation – durchdacht geplant und mit den richtigen Produkten – zu leisten vermag.

Zeit und Geld sparen mit steckbarer Installation

Das Bamberger Elektrounternehmen Wieland gilt als Erfinder der sicheren elektrischen Verbindungstechnik und ist heute Weltmarktführer für steckbare Installationen in Zweckgebäuden. Das durchgängig steckbare System vom Verteiler bis hin zum elektrischen Gerät besteht aus werksseitig konfektionierten und geprüften Komponenten in der garantiert immer gleichen Ausführungsqualität. Projekt- und Prozessabläufe werden dadurch besser kalkulierbar.

Montagezeiten lassen sich im Vergleich zu konventioneller Installation um bis zu 70 Prozent reduzieren. Die Gesamtkosten sinken um 30 Prozent. Auch bei Umbau oder Erweiterung lässt sich mit dem flexibel steckbaren System die Installation schnell anpassen. Defekte Geräte und Komponenten sind im Handumdrehen ausgetauscht. Auch Smart-Home-Lösungen lassen sich mit dem steckbaren System leicht realisieren, da es Schnittstellen für alle Gewerke bietet.

Darüber hinaus sind Stecksysteme eine praktische Lösung für ein Thema, das die Bauwirtschaft schon seit einiger Zeit beschäftigt und in Zukunft nicht einfacher wird: der Fachkräftemangel. Bei gleichbleibend hoher Bautätigkeit und immer anspruchsvoller werdender Technologie gibt es immer weniger qualifiziertes Montagepersonal. Und diese Entwicklung geht weiter.

Die Antwort auf den Fachkräftemangel

Hier punktet das Wieland-System. Mit seinem hohen Vorfertigungsgrad wird Qualität bereits mit dem Produkt geliefert und ist weniger abhängig von der Installation vor Ort. Diese wird zusätzlich erleichtert durch mechanische und farbliche Kodierungen und Verriegelungen, sodass der elektrotechnische Anschluss auch von einer angelernten Fachkraft durchgeführt werden kann.

Wie bisher wird ein Facharbeiter oder Meister die Gesamtverantwortung tragen und die Installation sicherheitstechnisch abnehmen und prüfen. Aber die Montagearbeiten im Vorfeld sind im Vergleich zu konventioneller Installation sehr viel einfacher, schneller und sicherer durchzuführen.

Rainer Stierstorfer nennt noch einen weiteren wichtigen Punkt: „Der Trend im Bau geht ganz klar hin zu modularer Bauweise, System- und Fertigbau. Immer mehr Systemlösungen werden vorab geplant und konfektioniert. Deshalb ist die Zukunft in der Elektroinstallation auf jeden Fall steckbar.“

Erschienen in Ausgabe: 05/2019

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