Bis 2030 sollen in Deutschland mindestens zehn Millionen Elektroautos gefahren werden. Das ist das Ziel von Bundesverkehrsminister Scheuer (CSU), das im kürzlich verabschiedeten Klimapaket der Bundesregierung verankert wurde. Aktuell sind etwa 83.000 Elektroautos im deutschen Bundesgebiet zugelassen. Zur Förderung der Klimaziele wird ein Preisnachlass auf Elektroautos angeboten, der laut Klimapaket ab 2021 verlängert und teilweise erhöht werden soll.

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Ob sich diese Ziele verwirklichen lassen, hängt auch von den Kaufentscheidungen der Verbraucherinnen und Verbraucher im Land ab. reichelt elektronik hat durch OnePoll eine Umfrage unter 1.000 Privatpersonen in Deutschland bezüglich verschiedener E-Fahrzeuge durchführen lassen. Die Ergebnisse lassen interessante Rückschlüsse hinsichtlich der Akzeptanz der Deutschen gegenüber E-Autos und E-Bikes zu.

Sorge um die Umwelt motiviert viele

Der Hauptfaktor in der Motivation für die Anschaffung eines E-Autos ist der damit einhergehende Beitrag zum Schutz der Umwelt. 40 Prozent aller Befragten gaben diesen als ihren primären Grund für den Erwerb an. Darauf folgt mit großem Abstand die Kosteneinsparung gegenüber einem Benzin- oder Dieselfahrzeug mit knapp 14 Prozent.

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Darüber hinaus sind sich viele Verbraucher im Klaren, dass auch Elektrofahrzeuge nicht alle Umweltprobleme lösen. 37 Prozent schätzen E-Autos als lediglich etwas umweltfreundlicher als herkömmliche Autos ein. Jeweils ein Viertel der Befragten hält die E-Fahrzeuge für viel umweltfreundlicher beziehungsweise vermutet die gleichen Umweltauswirkungen wie die eines Benzin- oder Dieselautos. Auffällig bei diesen Antworten ist, dass knapp zehn Prozent E-Autos für weitaus weniger umweltfreundlich halten, als es andere Autos sind.