Da muss man hin

Elektrotechnik. Vom 29. August bis 1. September werden rund 30.000 Fachbesucher aus Nordrhein-Westfalen, den benachbarten Bundesländern und aus dem angrenzenden Ausland zur führenden regionalen Fachmesse in Dortmund erwartet.

07. August 2007

Für einen positiven Verlauf spricht der anhaltende Konjunkturaufschwung der Branche. „In NRW vermelden die Handwerksbetriebe weitere Umsatzzuwächse für das 1. Quartal 2007“, so Lothar Hellmann, Vorsitzender des Fachverbandes Elektro- und Informationstechnische Handwerke NRW - ideeller und fachlicher Träger der Messe. „Auch die Lichtbranche erwartet ein umsatzstarkes Geschäftsjahr, unter anderem weil aufgrund der neuen Energieeinsparverordnung Verbraucher und öffentliche sowie private Unternehmen auf moderne Energiespartechniken zurückgreifen“, so Hellmann weiter.

Eine neue Veranstaltung im Rahmen der Elektrotechnik bietet insbesondere den lichttechnisch orientierten Fachbesuchern eine zusätzliche Informationsplattform. Am Mittwoch, den 29. August 2007, findet der Dortmunder Lichttag statt. Veranstalter der Fachtagung zum Thema Licht- und Beleuchtungstechnik sind die LTGR - Lichttechnische Gesellschaft des Ruhrgebietes e. V. - und der Fachverband Elektro- und Informationstechnische Handwerke NRW. Fachliche Unterstützung erhalten sie durch das Dortmunder Versorgungsunternehmen DEW21 und RWE. Inhalte der Vorträge werden unter anderem Themen wie Intelligente Lichtsteuerungssysteme, Lichtlösungen für Erlebniswelten sowie Energieeffizienz und Kosteneinsparung sein. Mit der Fachtagung sollen insbesondere Planer und Errichter von Anlagen der Licht- und Beleuchtungstechnik angesprochen werden. Folgende Unternehmen werden sich mit Vorträgen beteiligen: Dial, Elektro Venn, RWE WWE, Trilux und Zumtobel Licht.

Mit dem Dortmunder Lichttag wird der Bereich der Licht- und Beleuchtungstechnik weiter gestärkt, der sich gemeinsam mit dem Elektrofachgroßhandel, dem Verbändestand „Treffpunkt“ und den EDV-Branchenlösungen in Halle 6 präsentieren wird.

Sehr große Zustimmung fand bei Ausstellern und Besuchern gleichermaßen die klare Strukturierung der Ausstellungsbereiche während der letzten Veranstaltung. In den Befragungen durch ein unabhängiges Messe-Marktforschungsinstitut beurteilten über 70 Prozent die Strukturierung der Angebotsbereiche mit den Noten gut und sehr gut. Mit der Platzierung des Elektrofachgroßhandels im westlichen Teil des Messegeländes und mit der Konzentration auf die Eingänge „Messe-Forum“ und „Messe West“ soll eine gleichmäßigere Frequentierung der Hallenbereiche durch die Fachbesucher erreicht werden und die Strukturierung damit weiterentwickelt werden.

Die Elektroinstallationstechnik wird in den Hallen 3B und 4, die Klima- und Lüftungstechnik in Halle 3B und die Steuerungs- und Automatisierungstechnik in den Hallen 4 und 7 zu finden sein. Aussteller mit Produkten zur Mess- und Regelungstechnik befinden sich in Halle 5. Einen umfangreichen Überblick über die zentralen Themen der Branche bieten Fachvorträge in den Konferenzräumen 30 und 31 des Messe-Forums und im News-Forum „Markt und Technik“ in Halle 6. Blitz- und Überspannungsschutz nach neuen Normen, Energiesparen, Photovoltaik- und Klimatechnik werden hier unter anderem behandelt.

Dem Berufsnachwuchs bietet die Elektrotechnik auch 2007 wieder umfangreiche Möglichkeiten der Präsentation, Information und Weiterbildung. Mittlerweile sind „Werk-Stadt“ und „Arbeitssicherheitsseminare“ zur festen Einrichtung der Fachmesse geworden. Auch der direkte Kontakt mit den Fachbesuchern - möglichen zukünftigen Auftraggebern - wird intensiviert. Zudem stellt sich der Berufsnachwuchs in diesem Jahr mit der Sonderschau „Jugend spart Energie“ vor.

Vier Teams von jungen Vertretern des Berufsstandes, zumeist Monteure, Lehrlinge, Meister, Ingenieure und Junioren aus Betrieben des Elektrotechniker-Handwerks, tauschen sich mit dem Fachbesucher zu vorteilhaften Problemlösungen aus. Da es ohne den Erwerb von neuen Qualifikationen und Kompetenzen schlicht und einfach nicht möglich ist, den Wettbewerb auf diesen Märkten deutlich erfolgreich zu gestalten, werden die Team-Mitglieder intensiv von ihren „Paten“, den Elektro- Fachgroßhändlern und den Herstellern, geschult und trainiert. Technische und betriebswirtschaftliche Fragestellungen, Kosten- und Nutzenbeispiele sowie Preis- und Leistungsargumentationen gehören zum selbstverständlichen Schulungsprogramm.

SonderschauGesundheitsschutz

Schwerpunktthema der Berufsgenossenschaft der Feinmechanik und Elektrotechnik ist der Hautschutz. Hauterkrankungen stehen an der Spitze der gemeldeten Berufskrankheitenverdachtsanzeigen.

Zum Beratungskatalog gehören Maßnahmen wie das Anbringen von Schutzvorrichtungen und der Austausch von Arbeitsstoffen, geeignete Handschuhe sowie vorbeugende medizinische Behandlung.

Erschienen in Ausgabe: 04/2007