Deckengehäuse für die Bereichsverteilungsverkabelung

Siemon präsentiert sein neues passives Deckengehäuse, das als lokaler Verteilpunkt für die Bereichsverteilungsverkabelung dient. Die Gehäuseabmaße entsprechen einer 610 X 610 mm Deckenplatte. Das Gehäuse schließt bündig mit der abgehängten Decke ab und eignet sich unter anderem für die direkte Verbindung zu LED-Lampen, Sicherheitskameras, Access Points und Steuerungen der Gebäudeautomation.

08. März 2017
Siemon präsentiert ein neues passives Deckengehäuse für die Bereichsverteilungsverkabelung. Bild: Siemon
Bild 1: Deckengehäuse für die Bereichsverteilungsverkabelung (Siemon präsentiert ein neues passives Deckengehäuse für die Bereichsverteilungsverkabelung. Bild: Siemon)

Kupfer- oder Glasfaserkabel können direkt vom LVP-Deckengehäuse zu den Geräten oder den Geräteanschlussdosen einer Vielzahl von Gebäudesystemen mit Niederspannung gelegt werden. Diese Verbindungen sind deutlich kürzer und lassen sich besser verwalten. Damit ermöglicht das Gehäuse eine flexible, kosteneffektive Bereichsverteilungsverkabelung in modernen hochautomatisierten Gebäuden.

 

Das neue LVP-Deckengehäuse entspricht der UL 2043 Plenum-Klassifizierung für Digital Ceiling Anwendungen und eignet sich für die direkte Verbindung zu LED-Lampen, Sicherheitskameras, Access Points, Steuerungen der Gebäudeautomation sowie zu Anschlussdosen für Sprache, Daten, Digital Signage und anderen Niederspannungssystemen. Zum Gehäuse gehört ein verstellbares 4 HE Racksystem, das um 45 Grad neigbar ist und so einen bequemen Zugriff auf die Anschlüsse gewährt.

 

Es ist für die empfohlene Anzahl von 96 Kupfer-Ports ausgelegt und entspricht damit den Vorgaben des Power over Ethernet Standards IEEE 802.3 PoE+ und PoE++ hinsichtlich der maximal zulässigen Kabelbündelgröße. Zudem verhindert es eine zu starke Befüllung mit Kabeln und sorgt somit für einen optimalen Einsatz in der Bereichsverteilungsverkabelung.

 

„Digital Ceiling Anwendungen machen die Vorteile des Internet of Things (IoT) in Gebäuden nutzbar, indem verschiedene Gebäudesysteme mit Niederspannung in einem einheitlichen strukturierten Verkabelungssystem zusammengefasst werden, das eine Vielzahl von Geräten mit PoE versorgt. Damit wird das intelligente, vernetzte Gebäude zugleich effizient, sicher und einfach zu verwalten“, erklärt Lee Funnell, Technischer Manager EMEA bei Siemon.

 

„Unser neues passives Deckengehäuse macht die Bereichsverteilungsverkabelung in diesen Umgebungen kosteneffektiver, da sie zusätzliche Verbindungspunkte zwischen dem Verteilerraum und einer breiten Palette an Niederspannungsgeräten schafft. Zudem verringern sich Installationszeiten und Beeinträchtigungen bei der Durchführung von Moves, Adds und Changes (MAC).“

 

Das passive LVP Gehäuse ist sehr leicht gebaut für eine bequeme Überkopfmontage, besitzt eine flachere Konstruktion zur Installation in verschiedensten Deckenbereichen und bietet eine Aufnahmekapazität von 31,7 kg. Sein aufklappbarer Deckel ist mit einer Schaumstoffdichtung versehen, um Vibrationen zu minimieren. Zugeschnittene Deckenplatten können in den Deckel eingeschoben werden. Das Gehäuse fügt sich damit passend in das Deckendecor ein.