Der Weg zum goldenen Boden ist vernetzt und digital

Management

Hausmann Wynen - Eine stabile Auftragslage und die gewinnbringende Nutzung aller vorhandenen Ressourcen liegen in der Hand des Unternehmens. Geht es aber um die Vernetzung und Digitalisierung aller kaufmännischen Prozesse, sollte man auf die Unterstützung einer leistungsstarken und zukunftsorientierten Softwarelösung bauen.

27. November 2017
Bild: Hausmann Wynen
Bild 1: Der Weg zum goldenen Boden ist vernetzt und digital (Bild: Hausmann Wynen)

Die letzten Jahre haben gezeigt, dass das Thema Vernetzung und Digitalisierung im privaten Bereich und auch im Geschäftsleben eine immer größere Rolle spielt. Vor diesem Hintergrund rückt die Beschleunigung von Prozessen und Strukturen auch in der IT-Branche in den Fokus.

Sven Wollthan, Geschäftsführer des Softwarehauses Hausmann Wynen weiß um die Herausforderung, die die Digitalisierung mit sich bringt: „Wir sind uns der Pflicht bewusst, unseren Anwendern konsequent eine professionelle und auf die Zukunft ausgerichtete Software an die Hand zu geben. Viele Handwerksbetriebe machen die Erfahrung, dass eine Software, sofern sie nicht konsequent die wachsenden Anforderungen umsetzt, mit dem digitalen Wandel nicht mehr mitkommt und schlussendlich nicht mehr passt. Das kann unseren Kunden nicht passieren.“

Powerbird ist als modulare Komplettlösung aufgestellt, die individuell auf die Ansprüche der Unternehmen angepasst werden und mitwachsen kann. Nicht nur die enge Vernetzung innerhalb der Software, auch die Anbindung aller relevanten Schnittstellen ist dabei Garant für eine effiziente Abwicklung aller Arbeitsprozesse.

Dazu gehören zum Beispiel Übergabeschnittstellen zu verschiedenen Großhandlungen, GAEB, Datev, Elster und viele mehr. Im Zuge der stetigen Weiterentwicklung war es daher selbstverständlich, bereits jetzt die neue Schnittstelle für den einheitlichen Austausch strukturierter Daten zwischen Rechnungssteller und Rechnungsempfänger (ZUGFeRD) in die Software zu implementieren.

Bereit für die Anforderungen von morgen

„Eine Software, die auch morgen noch dem technischen Stand und den Anforderungen unserer Kunden entsprechen soll, ist sehr pflegeintensiv. Neue Anforderungen des Marktes müssen genauso kontinuierlich und zeitnah implementiert werden wie Trends und gesetzliche Vorgaben“, erläutert Geschäftsführer Peter Albrecht.

Dabei wird Hausmann Wynen seit mehr als 17 Jahren durch den Anwenderbeirat unterstützt. So nehmen die Anwender aktiv auf die programmtechnische Weiterentwicklung von Powerbird Einfluss.

Das Ergebnis wurde auch in diesem Jahr wieder auf der jährlich stattfindenden Info-Tour zur Version V20 live vorgestellt. Zu den Highlights gehört zum Beispiel das Ortungs- und Dispositionsmodul.

Bei Hausmann Wynen setzt die digitale Transformation auf flexible und anpassungsfähige Abläufe. So wurde in den letzten Jahren gerade auch im B2B-Bereich der elektronische Datenaustausch weiter optimiert. Die Verbindung zwischen Handwerk und Handel ist extrem wichtig und kann sich durch den optimierten Datentransfer positiv auf die Kosten- und Erlössituation eines Unternehmens auswirken.

Bei Powerbird wird die elektronische Bestellabwicklung dank der Integration aller relevanten Schnittstellen unterstützt und macht die Automatisierung kompletter Bestellvorgänge über Verfügbarkeitsinformationen, Projektpreise bis hin zur elektronischen Lieferschein- und Rechnungskontrolle inklusive Nachkalkulation möglich – auch für kleinere Unternehmen.

Über die OCI- und IDS-Anbindung können Warenkörbe aus dem Onlineshop des Händlers direkt einem Angebot oder einer Bestellung zugeordnet werden. Preis- und Lageranfragen können per Webservices an den Großhändler gesandt werden, ohne dass der Onlineshop des Händlers aufgesucht werden muss. Auf Knopfdruck können dann direkt Aufträge, Bestellungen oder Rechnungen erstellt werden.

Schon weit vor der gesetzlichen Anforderung hat Hausmann Wynen eine professionelle Archivierungslösung in Powerbird implementiert, die bereits seit 2013 auch im eigenen Unternehmen konsequent eingesetzt wird. „Wir sind erstaunt, wie viele Unternehmen sich noch gar nicht mit der Pflicht zur digitalen Archivierung elektronischer Unterlagen beschäftigt haben“, sagt Wollthan. „Spätestens seit dem 1. Januar 2017 gelten die Vorschriften der GoBD. Jedes Unternehmen unterliegt dieser Pflicht zur ordnungsgemäßen Archivierung, sofern für die Steuerung der betrieblichen Prozesse eine Software eingesetzt wird.“

Unterwegs stets up to date

Dabei werden viele Dokumente bereits aus der Kalkulation oder Fakturierung kunden- beziehungsweise projektbezogen in der Dokumentenablage gespeichert und archiviert. Die Übernahme von Mails aus Outlook oder das Erfassen eingescannter Schriftstücke, Stundenzettel oder Bilder, alles kann automatisiert oder per Drag-and-drop zugeordnet und archiviert werden.

Ob Online-Banking, Shopping oder das Buchen von Flug- oder Bahntickets, mittlerweile kann fast alles mit dem Smartphone oder Tablet von unterwegs erledigt werden. Dieser Anspruch nach Mobilität und Agilität hat auch im Arbeitsbereich Einzug gehalten. So wurde auch bei Hausmann Wynen eine leistungsstarke mobile Umgebung in Powerbird implementiert.

Den Anwendern stehen zahlreiche Apps zur Verfügung; angefangen bei der mobilen Zeiterfassung, über Materialanforderung, Werkzeugverwaltung, Inventur, CRM bis hin zur Möglichkeit der kompletten mobilen Auftragsabwicklung. Neu hinzugekommen ist mit der Version V20 jetzt auch die „mobile Aufmaßerfassung“.

Erschienen in Ausgabe: 08/2017