Designer-Stücke

Iridium für die Straßenbeleuchtung

Die Beleuchtung von Verkehrswegen hat in erster Linie Sicherheitsaspekte. Allerdings werden Straßenleuchten in jüngster Vergangenheit immer häufiger auch nach designorientierten Merkmalen ausgewählt, damit sie sich in die architektonische Charakteristik von Städten und Gemeinden nahtlos einfügen. Die Straßenleuchte Iridium von Philips Licht erfüllt sowohl die Forderungen nach sicheren und wirtschaftlichen Straßenleuchten als auch den Wunsch nach einem modernen, zeitgemäßen Leuchtendesign.

20. Dezember 2001

Die Iridium-Leuchtenserie ist eine Weiterentwicklung der Straßenleuchte von Philips Licht mit einer Reihe technischer Verbesserungen und konstruktiver Verfeinerungen. Es gibt sie in drei unterschiedlichen Baugruppen.

Der Neuling präsentiert sich nicht mit der bei Straßenleuchten üblichen kastenförmigen, sondern mit abgerundeter Gehäuseform und optisch sanften Übergängen. Zum Gesamteindruck trägt außerdem das integrierte - statt separate - Mastansatzstück bei.

Zur Auswahl stehen zwei verschiedene optische Konzepte. Je nach Anforderung läßt sich zwischen einem sogenannten Opti-C-Konzept, Wanne, Reflektor und Lampenhalter als geschlossene Einheit sowie dem Opti-OKonzept, bei dem der Reflektor am Gehäusedach befestigt ist, wählen.

Bei dem konstruktiv aufwendigeren Opti-C-Konzept bleibt der Lampenraum über viele Jahre hinweg sauber, denn de Leuchtenkörper und ebenso das optische Modul sind staub- und wasserdicht. Das soll die Wartungsintervalle erheblich verlängern. Beim Opti-O-Konzept dagegen sind alle optischen und elektrischen Komponenten leicht erreichbar. Entsprechend problemlos können Leuchtmittel, Wanne und elektrische Einheit ausgetauscht werden.

Drei Komponenten für individuelle Lichtlösungen

Unabhängig vom Konzept der optischen Einheit ist die Leuchtenstruktur identisch. Die drei Komponenten - optisches Modul, elektrische Einheit und Mastansatzmodul - sind nacheinander angeordnet. Allesamt befestigt am Aluminiumrahmen, mit dem auch das Gehäusedach fest verbunden ist. Dieses läßt sich nach oben aufklappen, was die Wartung in ergonomischer Körperhaltung - ähnlich wie an der Werkbank - ermöglicht. Je nach Ausführung und Baugröße kann die Iridium-Straßenleuchte wahlweise mit unterschiedlichen Lampentechnologien ausgestattet werden.

Für den Betrieb mit Hochdruck-Natriumdampf- und Hochdruck-Quecksilberdampflampen eignen sich alle drei Leuchtenbaugruppen. Die kleine sowie die mittlere Baugröße lassen sich zudem mit den Hochdruck-Metallhalogendampflampen ausstatten. Darüber hinaus sind die mittlere und die größte Leuchtenausführung auch für den Betrieb mit den langlebigen Induktionslampen konzipiert. Die Kombination der drei Baugrößen mit verschiedenen Leuchtmitteln erlaubt es, die Iridium-Straßenleuchte vielseitig einzusetzen. Mit unterschiedlichen Masthöhen eignet sie sich ebenso zur effizienten Beleuchtung von Hauptverkehrs- und Nebenstraßen wie zur Straßenbeleuchtung in Wohngebieten.

Für alle Leuchtenausführungen stehen verschiedene Wannen zur Verfügung. Dem Leuchtendesign attraktiv angepaßt ist die Glaswanne. Mit ihr läßt sich Streulicht wirksam vermindern. Ein weiterer Aspekt: Das Glas bleibt stets klar und transparent, wegen seiner antistatischen Eigenschaft zieht es außerdem keinen Staub an. Daneben gibt es die vandalensichere, dem Leuchtendesign angepaßte Polykarbonat-Wanne. Eine Flachglasscheibe als Abdeckung minimiert die Blendung.

Einen effektiven Schutz gegen Lichtimmission bieten die optional erhältlichen Blendschutzraster. Unerwünschter Lichteinfall, zum Beispiel in angrenzende Wohnräume, wird dadurch minimiert. Die Blendschutzraster lassen sich von außen an der Leuchte anbringen, ohne sie öffnen zu müssen.

Hohe Schutzart: Unempfindlich gegen Umwelteinflüsse

Durch die hohe Schutzart IP 66 für beide optische Konzepte bleibt der Vorschaltgeräte- und Lampenraum der Iridium-Leuchte sauber und trocken. Dadurch ist sichergestellt, daß empfindliche elektronische Bauteile nicht durch Staub oder Feuchtigkeit geschädigt werden können und vorzeitig ausfallen.

Wetterbeständigkeit und damit auch eine längere Lebensdauer des Leuchtengehäuses gewährleistet die IMC (In-Mould-Coating)-Schutzschicht. Sie entsteht durch Einspritzen der flüssigen Schutzbeschichtung in die Gußform während des Abformprozesses. Mindestens 15 Jahre lang verhindert sie ein „Auswandern“ von Fasern aus dem glasfaserverstärkten Polyester, wie er üblicherweise für Straßenleuchten verwendet wird. Noch widerstandsfähiger gegen Witterungs- und Umwelteinflüsse ist der optional erhältliche Gehäusedeckel aus Aluminium.

Erschienen in Ausgabe: 01/2001