Es sind riesige Lkw-Ladungen, die in letzter Zeit vor dem neuen Rittal Werk in Haiger abgeladen wurden. Die wertvolle Fracht: Über 100 Hightech-Maschinen für eine Produktionsfläche von mehr als drei Fußballfeldern. Dabei kommt eine Maschine nicht allein. Zukünftig arbeiten sie vernetzt auf der Basis von Daten. Was das heißt? Ganz einfach: Produkte können jetzt noch präziser und schneller produziert werden, weil sie vorher als digitaler Zwilling am Computer erstellt wurden. Auf diese Daten greifen die Maschinen im Werk zu – und fertigen das reale Pendant.

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Ganz so einfach ist es dann aber doch nicht: Sämtliche Anlagen – das heißt, nicht nur Maschinen, sondern auch ganze Maschinenkomplexe – arbeiten miteinander vernetzt. Sie greifen auf unterschiedliche Weise auf unterschiedliche Arten von Daten zu oder tauschen Informationen aus. Das Entscheidende dabei ist aber, dass der Kollege Mensch genau diese Prozesse steuert, überwacht und beeinflusst. Erst dadurch weiß jede Maschine genau, was wann und wie passieren muss. Die Maschinen wie auch der komplette Neubau des Werks bedeuten eine immense Investition.

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