Miteinander vernetzte Rauchwarnmelder sorgen für mehr Sicherheit, da sie den Alarm über größere Strecken weiterleiten können und dessen Wahrnehmbarkeit dadurch deutlich erhöhen. Gerade in Bestandsbauten ist die Installation von vernetzten Lösungen zum Brandschutz jedoch häufig mit einem nicht unerheblichen Aufwand verbunden. Dies gilt insbesondere für die Verkabelung und Verdrahtung der Rauchwarnmelder. Auch deshalb erfreuen sich Produkte, die per Funk kommunizieren können, einer wachsenden Beliebtheit.

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Vor diesem Hintergrund hatte Esylux im Frühjahr 2014 bereits die Gefahrenmeldezentrale Protector Control Panel vorgestellt, die neben dem Betrieb drahtgebundener Rauchwarnmelder einen umfangreichen Einsatz funkfähiger Melder erlaubt.

Nun präsentiert der Hersteller das Funk-Modul Protector KRF TCV 2G – ein Transceiver, der sich in das Gehäuse des Rauchwarnmelders Protector K9V Lithium integrieren lässt und diesen so für eine drahtlose Kommunikation präpariert.

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„Damit ist es uns nicht nur gelungen, unser Produktprogramm im Bereich Brandschutz um eine weitere kabellose Lösung zu erweitern“, erklärt Thorsten Pieper, Produkt-Manager von Esylux, „wir ermöglichen unseren Kunden zugleich, den in der Praxis bereits bewährten und sehr beliebten Rauchwarnmelder Protector K9V Lithium jetzt noch flexibler einsetzen zu können.“

Für Neuinstallationen sind beide Geräte als fertiges Protector K9V RF Set erhältlich, daneben bietet Esylux das Modul zum Nachrüsten bereits installierter Melder auch separat an.

Die neue Kombination ist zunächst für einen eigenständigen Betrieb im privaten Wohnbereich sowie in Räumen mit wohnungsähnlicher Nutzung vorgesehen. Hier lassen sich die Sets in bis zu 8 Gruppen à 30 Meldern einsetzen. Tritt der Notfall ein, sendet der KRF TCV 2G Alarmsignale an alle umliegenden Funk-Module seiner Gruppe, die die Alarmmeldung dann innerhalb derselben Gruppe weiterleiten. Sobald der auslösende Rauchwarnmelder keinen Alarm mehr sendet, stellen die Funkmodule ihr Signal ebenfalls nach kurzer Zeit wieder ein. Die Gruppen sind autark, damit sie sich – etwa in Mehrfamilienhäusern – nicht gegenseitig stören.