Effizienzvorteil

Neue Luft-Wasser-Wärmepumpe von Stiebel Eltron arbeitet mit nur einem Kältekreis

28. September 2009

Vorlauftemperaturen von deutlich über 60 Grad, die in manchen Altbauten ohne Flächenheizung notwendig sind, machten bisher den Einsatz der Wärmepumpen-Heiztechnik ohne zusätzliche Maßnahmen häufig unmöglich. Mit der neuen Hochleistungs-Luft-Wasser-Wärmepumpe WPL 14 HT bietet Stiebel Eltron jetzt auch für diesen Anwendungsfall ein Gerät an: Vorlauftemperaturen von bis zu 75 Grad sowie eine hohe Heizleistung von 12,5 kW bei -15°C Außentemperatur ermöglichen einen monovalenten Heizbetrieb ohne zusätzliche Elektroheizung. So ist die Kombination mit nahezu jedem Wärmeverteilsystem, insbesondere auch Radiatoren, realisierbar. Das technische Risiko für den Installateur bei der Sanierung mit der Wärmepumpe wird minimiert, und der Kunde braucht keine Angst wegen überhöhter Stromrechnungen durch elektrische Direktheizung zu haben. Zwei Verdichter, die jeweils mit Inverter-Technik arbeiten, verrichten innerhalb eines Kältekreislaufs im Innern der Wärmepumpe ihren Dienst. Sie sorgen für die hohen Vorlauftemperaturen und für die hocheffiziente Leistungscharakteristik. Dieses Prinzip – ein Kreislauf mit zwei Verdichtern - ist bisher einzigartig in der Wärmepumpentechnik und setzt damit neue Maßstäbe.

Hochtemperatur-Wärmepumpen anderer Hersteller benötigen zur Bereitstellung hoher Vorlauftemperaturen zwei Kältekreisläufe – mit dem gravierenden Nachteil, dass grundsätzlich immer beide Kältekreisläufe arbeiten müssen. Nicht so bei Stiebel Eltron: Die Modernisierungs-Wärmepumpe WPL 14 HT erreicht diese Leistungen mit nur einem Kältekreislauf und kann so im Teillastbereich wesentlich effizienter arbeiten. In Verbindung mit Warmwasserspeichern von Stiebel Eltron sind mit der WPL 14 HT Warmwassertemperaturen im reinen Wärmepumpenbetrieb von über 60 Grad problemlos zu erreichen. Durch die elektronischen Expansionsventile wird die Leistungszahl über den kompletten Einsatzbereich optimiert. Die Wärmeleistung der Wärmepumpe wird dank der Inverter-Technik an den Wärmebedarf des Gebäudes angepasst, so dass der Betrieb jederzeit gewährleistet ist. Der integrierte Spezialspeicher ermöglicht je nach Anlagenkonstellation den Betrieb ohne einen zusätzlichen Pufferspeicher.