In Kürze werden wir weitere Produkte rund um das Thema Brandschutz vorstellen“, so Geschäftsführer Manfred Greiner. „Wir sind davon überzeugt, daß dieser Markt ein enormes Potential bietet und arbeiten derzeit intensiv an weiteren Innovationen und neuen Zulassungen“.

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Der Hintergrund: Baurechtliche Richtlinien schreiben vor, daß bestimmte sicherheitsrelevante Einrichtungen einem Brand bis zu 90 Minuten standhalten müssen - das gilt auch für Teilbereiche der elektrischen Verkabelung. Alle Produkte der WKE-Serie sind aus einem speziellem halogenfreien Duroplast gefertigt und besitzen einen Klemmenkörper aus hochtemperaturbeständiger Spezialkeramik. Dadurch ist eine sichere Kontaktgabe selbst nach langandauernder Brandbeaufschlagung gewährleistet. Bestätigt wird dies durch das Allgemeine Bauaufsichtliche Prüfzeugnis der Materialprüfungsanstalt NRW. Trotz umfangreicher vorbeugender Maßnahmen läßt sich ein Brand niemals mit hundertprozentiger Sicherheit ausschließen.

100%ige Sicherheit gibt es nicht

Aber: Im Falle eines Falles müssen Aufzüge funktionsfähig bleiben und Fluchtwege rauchfrei gehalten werden; Lautsprecheranlagen dürfen nicht vorzeitig versagen, weil Durchsagen Leben retten können; und die Stromversorgung von Löschwasserpumpen oder Notbeleuchtungen ist so lange wie möglich sicherzustellen.

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Die meisten Fragen rund um den Brandschutz wurden lange Zeit ausschließlich von Fachleuten für Fachleute diskutiert. In den letzten Jahren allerdings ist dieses Thema stärker in das Bewußtsein einer zunehmend kritischen Öffentlichkeit gedrungen.

Der Grund: Gleich mehrere tragische Ereignisse haben in kurzer Zeit eine große Zahl an Opfern gefordert. Denken wir dabei nur an uns allen bekannte Stichworte wie Flughafen, Straßentunnel und Bergbahn.

Im Nachhinein wird immer wieder die Frage nach Versäumnissen aufgeworfen - und es wird nach Verantwortlichkeiten gefragt. Dabei ziehen Personenschäden grundsätzlich staatsanwaltliche Ermittlungen nach sich. Aber auch die Brandschutzexperten der Versicherungen haken nach: Sind alle einschlägigen Regeln und Normen beachtet worden? Wurde schon im Vorfeld - also bei Planung und Projektierung - darauf geachtet, die Folgen eines Brandes beherrschbar zu machen?

Alle Verantwortlichen sind gefordert

Jeder, der für die Sicherheit von Gebäuden und öffentlichen Einrichtungen Verantwortung trägt, ist hier gefordert. Weil Fehlentscheidungen buchstäblich existenzbedrohend sind. Ob bei der Planung oder im laufenden Betrieb - das Motto kann nur lauten: Sicherheit an erster Stelle!

Und auch die Fachleute aus dem Elektro-Installationsgewerbe können sich diesem sensiblen Thema nicht verschließen. Sie sind in der Regel erster Ansprechpartner für den Endkunden, wenn es um Ausführungsdetails geht. Sie beraten kompetent und verantwortlich.

Damit hierbei keine Frage ohne Antwort bleibt, hat Spelsberg jetzt zum Thema „Brandschutz und Elektroinstallation“ eine Hotline eingerichtet: Unter der Telefonnummer 0 23 55/8 92-1 55 stehen die Spezialisten aus dem sauerländischen Schalksmühle den Planern und den Vertriebspartnern aus dem Elektrohandwerk mit Rat und Tat zur Seite.

„Fragen zur Technik und zu einschlägigen Normen können unsere Mitarbeiter in der Regel sofort klären“, ergänzt Jörn Lindert. „Falls wir selbst recherchieren müssen, rufen wir kurzfristig zurück. Erste Informationen zur neuen WKE-Serie gibt es auch im Internet.