Eine clevere Alternative

Technik

Fränkische. - Auf der Suche nach einer alternativen Netzwerkverkabelung für seinen Neubau ist Christof Mutter auf das Datalight-System gestoßen. Technik, Installation und Strahlungsarmut haben den Familienvater überzeugt.

04. November 2015

Auf 180 m2, verteilt auf zwei Ebenen, lebt Christof Mutter mit seiner Frau und seinen Kindern – Schlaf- und Kinderzimmer im oberen Stockwerk, Wohn-, Koch- und Essbereich unten. Die zweite, vermietete Haushälfte ist mit 120 m2 etwas kleiner, aber ebenfalls flexibel geschnitten und modern ausgestaltet. Als in der Bauplanung das Thema Netzwerkverkabelung anstand, suchte Christof Mutter nach einer cleveren Alternative zur herkömmlichen Daten- und Energieversorgung, die zudem die Kosten der Elektroinstallation reduziert.

„Unser Technikplaner hat recherchiert und ist schließlich beim Datalight-System von Fränkische fündig geworden. Ein Rohr für zwei Anwendungen – Daten und Energie – schien uns eine interessante, zukunftsfähige Technik“, sagt der Bauherr. Auch Koaxial oder Bus können neben der Datenleitung ins Rohr eingezogen werden. Mit dem Kombinationsrohr FFKuS Datalight, das im kompletten Doppelhaus verlegt ist, hat er nun die Chance, jedes einzelne Zimmer neben den Energieleitungen auch mit Telefon, Fernsehen, Netzwerk und Internet auszustatten. So schafft Datalight die Voraussetzungen für FITH (Fiber In The Home) – ohne Verlängerungskabel und Kabelsalat. In das mittlere Wellrohr aus PVC mit der hochgleitfähigen Innenschicht ist die Datenleitung bereits eingearbeitet. Das spart Platz in der Gebäude-Infrastruktur und beim Einführen der Rohre in den Verteiler.

Weil nur eine Leitung verlegt werden muss, fallen auch weniger Handwerker-Stunden an – die niedrigen Kosten waren ein Argument, das Christof Mutter schließlich überzeugte. Zusätzlich verbraucht die optische Leitung weniger Strom, im Vergleich zu W-Lan und Powerline bis zu 80 Prozent. Die Flexibilität des Systems war ein anderer, großer Pluspunkt: Weil in jedem Raum bereits eine oder mehrere optische Fasern vorinstalliert sind, lässt sich die Infrastruktur jederzeit an die individuellen Bedürfnisse anpassen. So wurde zum Beispiel der W-Lan Access Point im Obergeschoss nachträglich hinzugefügt, und auch der zusätzliche Netzwerkanschluss für den IP-fähigen Fernseher im Wohnzimmer wurde erst später eingebaut. „Das hat nur eine halbe Stunde gedauert, eine schnelle und saubere Angelegenheit für uns und den Installateur“, erinnert sich Mutter. Noch schöpft die Familie die Möglichkeiten des optischen Systems nicht voll aus, kann aber das Netzwerk später für die Kinder unkompliziert aufrüsten. Die polymer optische Faser, die in das mittlere Elektroinstallationsrohr FFKuS Datalight eingearbeitet ist, steht für sichere, schnelle und saubere Datenübertragung mittels Lichtwellen.

 Die 2,2 mm dünnen POF-Leitungen sind strahlungsfrei und unempfindlich gegenüber elektromagnetischen Feldern, sodass Erdung, Abschirmung und Potenzialtrennung nicht nötig sind. Weil POF galvanisch nicht leitend ist, konnte der Installateur sie im Doppelhaus-Neubau problemlos gemeinsam mit 230-V-Leitungen verlegen. Jede Doppelhaushälfte ist mit einem Verteiler ausgerüstet, in dem die Energie- sowie die Datenleitungen der örtlichen Versorger enden. Von jedem Verteiler aus verlegte der Installateur sieben Stränge des Kombinationsrohrs FFKuS Datalight. So ist die Datenversorgung in allen Räumen sichergestellt. Gleichzeitig nimmt das Rohr die Koaxialleitungen für das Satellitenfernsehen auf und erfüllt so eine Doppelfunktion. Die Anschlüsse verteilen sich in den beiden Wohneinheiten auf jeweils drei Stellen: im Wohn-/Essbereich, in den Schlaf- und Kinderzimmern sowie im Flur im Obergeschoss. Direkt neben dem Koaxialanschluss liegt automatisch eine Datenleitung für Datalight. Wo heute noch kein Netzwerkanschluss benötigt wird – zum Beispiel in den Kinderzimmern – versteckt sich die Leitung hinter einer unauffälligen Abdeckung. Wird eine bislang ungenutzte Leitung doch einmal benötigt, baut der Installateur einfach einen weiteren Access Point ein und aktiviert die Datenleitung damit. Das Gegenstück dazu ist der Netzwerk-Switch im Verteiler, der über den Router den Internetzugang ermöglicht. Die Versorgung mit W-Lan stellt jeweils ein W-Lan Access Point im Unter- sowie im Obergeschoss sicher. Damit verbinden sich alle genutzten Geräte automatisch und unkompliziert und haben stets vollen Empfang. Die Installation des POF-basierten Systems hat dank des praktischen Steckanschlusses reibungslos geklappt. Die integrierte Duplex Fibre musste nur abgeschnitten und in die vorgesehene Dose gesteckt werden.

Status-LEDs zeigten daraufhin sofort die bestehende Verbindung an und machten eine aufwendige Messung überflüssig. Auch enge Biegeradien meisterte Datalight problemlos und ohne jeden Datenverlust. Das Elektroinstallationsrohr schützt außerdem die Lichtwellenleiter zusätzlich mit einer eigenen Ummantelung vor Beschädigungen, die sonst zum Beispiel beim Einziehen neuer Leitungen entstehen könnten. Bei Fragen zur Konfiguration des Systems stand der Außendienst von Fränkische mit Rat und Tat zur Seite, sodass das System zügig in Betrieb gehen konnte. Mit dem Datalight-System ist Familie Mutter fit für die Zukunft der Multimedia-Nutzung.

Erschienen in Ausgabe: 07/2015