Beleuchtungstechnik ist nach wie vor ein Aufgabenbereich, dem Teile des Elektrohandwerks die entsprechende Aufmerksamkeit versagen; zum Vorteil jener Kollegen, die erkannt haben, wie interessant, vielseitig und lukrativ dieses Geschäftsfeld sein kann. Am Thema Licht kommt aber heute kein innovativer Elektrofachbetrieb mehr vorbei. Im Zuge der Diskussionen um mehr Energieeffizienz spielt die Beleuchtungstechnik eine kaum zu unterschätzende Rolle.

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Neben Heizung und Klimaanlage sind nämlich hier die größten Einsparpotenziale zu finden. Einerseits geht es um eine präsenz- und tageslichtabhängige Regelung der Beleuchtungsanlage, die dann stets über eine entsprechende Steuerung verfügen muss – ganz gleich ob Dali, KNX, LCN oder Lon –, andererseits ist es gut zu wissen, welche Leuchtmittel unter den angesprochenen Gesichtspunkten für welche Aufgabe am besten geeignet sind.

LED-Technik ist einer der Trends, die Plasmalampen eine weitere sehr interessante Entwicklung. Mit einer Lebensdauer von mehr als 50.000 Stunden, einem Leuchtmittel-Durchmesser von 3 mm und niedriger Systemkomplexität weisen die e³-Lampen Merkmale auf, die man auch an LEDs schätzt. Die Plasmalampen werden jedoch im Betrieb weniger heiß und können anders als LEDs ohne Kühlkörper verbaut werden. Das wirkt sich auf Kosten und Ökobilanz positiv aus. In Sachen Umgebungstemperatur sind e³-Lampen extrem robust: Je nach Ausführung funktionieren sie ohne Probleme zwischen minus 35°C und über 100 °C.

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Energieeffizienzwerte von 60 bis 100 lm/W sind bei e³-Leuchtmitteln heute verfügbar. Werden e³-Lampen in Leuchten oder Beleuchtungssystemen eingesetzt, ist ein Leuchtenwirkungsgrad von 30 bis 50 lm/W der Mindeststandard, der sich auch mit überschaubaren Kosten in der Massenfertigung realisieren lässt.

Die gleichmäßige Lichtabstrahlung von jedem Punkt der e³-Röhre ermöglicht blendfreies Licht fast ohne Schatten. Hinzu kommt die sehr gute Farbwiedergabe. Der minimale Colour Rendering Index (CRI) liegt bei etwa 84. Für Spezialanwendungen kann Global Light-Z auch Lampen mit einem CRI >90 liefern.

Das Farbspektrum von e³-Licht kommt der „gefühlten Qualität“ von Glühlampenlicht sehr nahe. „V-Light“, die aktuelle e³-Generation, ist zwischen Lichtfarben von 2.000 und 10.000 K stufenlos regelbar, behält dabei aber stets den hohen CRI. Die Steuerungselektronik ist bereits im Leuchtmittel integriert. Sie kann mittels Taster oder Regler angesprochen oder in die Regelabläufe der Gebäudeelektronik integriert werden.

Gegenüber LED-Produkten haben e³-Röhren auch in Sachen Lichtfarbe große Vorteile. Sie können bei entsprechender Ansteuerung alle ihre Farben mit einer einzigen Leuchte realisieren, während zur Farbmischung mit LEDs stets ein „Mosaik“ verschiedenfarbi-ger Dioden notwendig ist. Zudem bleiben e³-Lichtquellen, ist die Lichttemperatur einmal eingestellt, dauerhaft farbstabil. Bei LEDs kommt es dagegen immer wieder zu Abweichungen.

Die neueste e³-Generation „V-Light“ kann zwischen 10.000 K (Bild links oben) und 5.000 K (Bild rechts oben) und weiter bis 2.000 K stufenlos geregelt werden. Die dünnen Röhren lassen sich sogar in die Fugen zwischen Badezimmerfliesen integrieren. Dadurch, dass sie formbar sind, lassen sie sich exakt an den Stellen anbringen, an denen das Licht am dringendsten gebraucht wird.

Hintergrund

Infotage am Firmensitz

Jeden ersten Donnerstag im Monat informiert Global Light-Z am Firmensitz im thüringischen Breitungen/Werra über Funktionsweise und Anwendungsmöglichkeiten seiner Technologie. Teilnehmer aus Planungsbüros und Elektrohandwerk sowie Leuchtenhersteller und Designer können hier mit Geschäftsführer Klaus Wammes und seinen Mitarbeitern praktische Fragen zum Einsatz der Produkte erörtern. Planer und Errichter können dann auch Kooperationsmöglichkeiten diskutieren.